Für die Region
Generationswechsel bei der CSU im Landkreis Bayreuth
8. Juni 2013
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Mit einem Generationswechsel startet die CSU im Bayreuther Landkreis in den Wahlmarathon der kommenden Monate. Mit Anna Debuday, Thorsten Leuchner und Markus Täuber kommen mittlerweile drei Mitglieder des engeren Kreisvorstandes aus den Reihen der Jungen Union (JU). Dabei hat die Partei nicht nur die Bundestags-, Landtags- und Bezirkstagswahlen im September im Blick, sondern auch die Kommunalwahlen im kommenden Jahr. Bereits in wenigen Wochen wird der Kreisverband Landrat Hermann Hübner erneut als Kandidaten für die Landratswahl 2014 nominieren und die Kreistagsliste aufstellen, kündigte der alte und neue Vorsitzende, der Parlamentarische Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk bei der Kreisvertreterversammlung am Freitagabend in Speichersdorf an.

Koschyk wurde mit 133 von 138 abgegebenen gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt. Von dem bisherigen Kreisvorstand traten mit Lissi Weigel aus Goldkronach und Richard Müller aus Hummeltal zwei langjährige Stellvertreter nicht mehr an. Für sie rücken die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer aus Heinersreuth und der Pegnitzer Stadtrat Thorsten Leuchner als künftige stellvertretende Kreisvorsitzende in den engeren Vorstand auf. Wiedergewählt wurden der CSU-Fraktionsvorsitzende im Bayreuther Kreistag Günter Dörfler aus Weidenberg und der Hollfelder Stadt- und Kreisrat Markus Täuber.

Auch bei den beiden Schriftführern gab es einen Wechsel: Während Waltraud Pfauntsch aus Eckersdorf wiedergewählt wurde, war Berthold Just aus Bindlach nicht mehr angetreten. Nachfolgerin wird die stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Anna Debuday aus Ahorntal. Die engere Vorstandschaft komplettiert Schatzmeisterin Sabine Habla aus Mistelbach.

Der neue engere Vorstand der CSU im Landkreis Bayreuth zusammen mit Landrat Hermann Hübner und Bezirkstagskandidat Dr. Stefan Specht (von links): Hartmut Koschyk MdB, Waltraud Pfauntsch, Gudrun Brendel-Fischer MdL, Dr. Stefan Specht, Landrat Hermann Hübner, Anna Debuday, Günter Dörfler, Christa Reinert-Heinz, Markus Täuber, Sabine Habla und Thorsten Leuchner .

Klare Worte fand der alte und neue Kreisverbandsvorsitzende Hartmut Koschyk zur sogenannten Verwandtenaffäre. „Diese Affäre schadet uns“, sagte er. Wer die Vorfälle bagatellisieren möchte, schade noch mehr, so Koschyk, der es gut und richtig fand, dass an allen Stellen Konsequenzen gezogen wurden und dass kaum ein Betroffener noch für den Landtag kandidiert. Nicht gefallen lassen werde man sich allerdings scheinheilige Vorwürfe, namentlich der SPD. „Jeder kehre vor seiner Tür“, sagte Koschyk und begrüßte, dass die Sache schnellstens absolut wasserdicht geregelt wurde.

Für die kommenden Wochen und Monate kündigte Koschyk einen „Verbundwahlkampf“ an, bei dem sämtliche Kandidaten der CSU als Team auftreten und ihren Blick bereits über die Bundestags-, Landtags- und Bezirkstagswahlen hinaus auf die Kommunalwahlen 2014 lenken werden. Außerdem will die CSU überall dort, wo auch Bürgermeister zur Wahl stehen mit eigenen Kandidaten antreten. Höhepunkte der kommenden Wochen werde eine Wahlkampfveranstaltung mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Speichersdorf (10.Juli), die Verleihung des CSU-Bürgerpreises mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm (9. August) und das Gipfeltreffen auf dem Ochsenkopf mit der thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (18. August) sein.

Vor dem Hintergrund der Hochwasserkatastrophe würden die Themen Landverbrauch und Flächenversiegelung in den kommenden Monaten ganz oben auf der politischen Agenda des Freistaats stehen, sagte die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer. Der Landkreis Bayreuth sei in Sachen Ausrüstung, Organisationsstruktur und Umgang mit Katastrophen gut gerüstet, so Landrat Hermann Hübner. So seien allein zwei Sandsackabfüllanlagen aus dem Landkreis in Niederbayern im Einsatz.

Nach den Worten von Hartmut Koschyk hat die CSU im Bayreuther Landkreis aktuell 1591 Mitglieder, 25 weniger als vor einem Jahr. Der Altersdurchschnitt liegt bei nahezu unverändert 57,6 Jahren, der Frauenanteil bei ebenfalls unveränderten rund 14 Prozent.

Für ihre langjährige Mitarbeit im Kreisvorstand der CSU Bayreuth-Land zeichnete der Vorsitzende, Staatssekretär Hartmut Koschyk (rechts) Richard Müller und Lissi Weigel mit der silbernen Ehrenraute der CSU aus.

Auch Berthold Just wurde für seine über 20-jährige Tätigkeit als Schriftführer aus den Reihen des CSU-Kreisvorstandes verabschiedet.

Hier die Ergebnisse der Neuwahlen des CSU-Kreisvorstandes in der Übersicht.

Zur Berichterstattung im Nordbayerischen Kurier gelangen Sie hier.

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Alexander von Humboldt- Kulturforum

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