Für die Region
Grünes Licht für Internationale Schule / Neue Bildungseinrichtung soll dazu beitragen, internationale Führungseliten nach Bayreuth zu holen
15. April 2010
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Thiergarten

Vor der Kulisse von Schloss Thiergarten freuten sich (von links) BAT-Direktor Marc van Herreweghe, SeniVita-Geschäftsführer Dr. Horst Wiesent, AAT-Chef Dennis Pfister, US-Generalkonsul Conrad Robert Tribble, Bayreuths Oberbürgermeister Michael Hohl und der parlamentarische Finanzstaatssektretär und Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk über den baldigen Start der Internationalen Schule, die in den Räumen des Schlosses noch heuer ihren Betrieb aufnehmen wird.

Die geplante Internationale Schule in Bayreuth soll noch im laufenden Jahr ihren Unterrichtsbetrieb aufnehmen. Das hat der parlamentarische Finanzstaatssekretär und Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk zusammen mit Wirtschaftsvertretern bei einem Besuch des amerikanischen Generalkonsuls Conrad Robert Tribble in Schloss Thiergarten bekannt gegeben. In der heute noch als Hotel und Restaurant genutzten Anlage an der südlichen Bayreuther Stadtgrenze soll das Konzept der Internationalen Schule verwirklicht werden. Koschyk sprach von einer ganz wichtigen Voraussetzung, unter anderem um internationale Führungseliten nach Bayreuth zu bringen.

Als Gründungsidee bezeichnete Dr. Horst Wiesent von Förderverein die Überlegung, Bayreuth als kulturellen und wirtschaftlichen Standort attraktiver zu gestalten und zukunftsfähig weiter zu entwickeln. Eine internationale, beziehungsweise bilinguale Schule, deren Unterrichtssprache zunehmend Englisch sein wird, biete sowohl deutschsprachigen Kindern als auch Kindern von Mitarbeiter international tätiger Firmen eine einzigartige Möglichkeit des englischen (und deutschen) Spracherwerbs, verbunden mit einer pädagogisch profunden und am bayerischen Lehrplan orientierten Grundschulpädagogik.

Die Übertrittsmöglichkeit von der International School Bayreuth an jede Regelschule (Grund-, Haupt- oder höhere Schule) und jede andere internationale Schule bezeichnete Wiesent als grundsätzliches Ziel. Deshalb sei auch die Zusammenarbeit mit weiterführenden örtlichen Schulen selbstverständlich. Die in der künftigen Internationalen Schule Bayreuth unterrichtenden Lehrkräfte sollen dabei ausgebildete und erfahrene Grundschulpädagogen mit der Lehrbefähigung in beiden Sprachen sein.

Nach den Worten Wiesents laufen die Vorbereitungen für einen planmäßigen Beginn im September 2010 bereits auf Hochtouren, erforderliche Unterlagen für die Aufnahme eines Schulbetriebes lägen zur Prüfung bei der Regierung von Oberfranken. Dabei seien bereits jetzt zahlreiche Anfragen für alle Jahrgangsstufen eingegangen, ebenso verbindliche Anmeldungen, die für eine stabile Klassenbildung notwendig seien. Finanziert werde der Schulbetrieb über staatliche Betriebszuschüsse, Schulgeld, private Spenden und durch Sponsoren aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Schule ist als gemeinnützige Gesellschaft ohne Gewinninteressen geplant, die sich nicht nur für einkommensstarke Familien und deren Kinder öffnen will. Über einen Förderverein soll es der Schule zukünftig möglich auch sein, einkommensschwachen Eltern beispielsweise Schulgeldermäßigungen zu gewähren. Als Grundschule mit Beginn im neuen Schuljahr 2010/2011 konzipiert, sei ein weiterer Ausbau der internationalen Schule – abhängig von der weiteren Schulentwicklung – bis hin zum internationalen Abitur angedacht.

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