Für die Region
Humboldt-Rose für Humboldt-Schule/ Die Realschule widmet dem Naturforscher und Universalgelehrten ein ganzes Rosenbeet
6. Oktober 2020
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Kulturforumsvorsitzender Hartmut Koschyk, Oberbürgermeister Thomas Ebersberger und Schulleiterin Heike Gürtler haben im Pausenhof der Alexander-von-Humboldt-Realschule die offizielle Humboldt-Rose gepflanzt.

Nun hat auch Bayreuth seine Humboldt-Rosen. Nachdem vor dem Landratsamt in der Markgrafenallee bereits vor wenigen Wochen die offizielle Alexander-von-Humboldt-Rose gepflanzt wurde, entsteht derzeit an der Humboldt-Realschule nahe dem Festspielhaus jetzt ein ganzes Beet mit Humboldt-Rosen. Die ersten sechs Exemplare haben Schulleiterin Heike Gürtler, Oberbürgermeister Thomas Ebersberger und der Vorsitzende des Humboldt-Kulturforums Schloss Goldkronach Hartmut Koschyk jetzt gepflanzt.

Einen besseren Platz als den Pausenhof der nach dem Universalgenie benannten Schule könnte es kaum geben, waren sich alle Beteiligten einig. Die Rose soll vor allem auch dazu beitragen, Alexander von Humboldt neben Richard Wagner, Franz Liszt und der Markgräfin Wilhelmine mehr im Bewusstsein der Stadt zu verankern. Immerhin hatte der große Naturforscher und berühmte Universalgelehrte während seiner fränkischen Jahre von 1792 bis 1796 auch einen Großteil seiner Zeit in Bayreuth verbracht. Viele seiner Briefe tragen die Stadt Bayreuth als Ortsangabe, seine Wirkungsstätte wird in einem Seitenflügel des markgräflichen Alten Schlosses angegeben. Dort hat heute passenderweise das Bergamt seinen Sitz. Bayreuth habe sicherlich auch von Humboldt profitiert, sagte Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. Er bezeichnete Alexander von Humboldt als einen der ganz großen Wissenschaftler und sagte seine weitere Unterstützung zu.

Die aus der renommiertesten deutschen Rosenschule W. Kordes´ Söhne im norddeutschen Pinneberg stammenden Neuzüchtung hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im August 2018 in Goldkronach getauft. Dort hat nicht nur das Alexander-von-Humboldt-Kulturforum seinen Sitz, in Goldkronach verbrachte Alexander von Humboldt von 1792 an fünf Jahre seines Lebens, um den damaligen Bergbau wieder auf Vordermann zu bringen.

Bei der Pflanzung in Bayreuth stellte Kulturforumsvorsitzender Koschyk ganz heraus, dass die Humboldt-Rose keine opulente Edelrose, sondern eine naturnahe und insektenfreundlich Kleinstrauchrose ist. Deshalb passe sie in herausragender Art und Weise zu dem großen Naturforscher. Die Rose blühe rot mit einfachen Blüten, die in reichen Dolden erscheinen.

Um Alexander von Humboldt weiter im Bewusstsein der Stadt zu verankern, plant das Kulturforum zusammen mit der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik für November 2021 in der Stadtkirche eine Aufführung der Humboldt-Kantate von Felix Mendelssohn Bartholdy. Um Musik ging es auch beim Humboldt-Rap, den Schülerinnen und Schüler der Realschule am Rande der Rosenpflanzung aufführten. Zusammen mit den Lehrkräften Christian Gräbner und Marlies Birner hatten die jungen Leute den Rap während des Musikunterrichts einstudiert. Sie belegten damit erst vor wenigen Wochen den dritten Platz beim Fränkischen Alexander-von-Humboldt-Nachwuchspreis.

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