Für die Region
Informationsreiche Tage in Berlin!
28. September 2015
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Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, gemeinsam mit seiner Besuchergruppe aus dem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim vor dem Bundesministerium des Innern

Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, führte eine dreitägige Informationsfahrt für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim nach Berlin durch, damit diese sich über die Arbeit des Bundestages und der Bundesregierung vor Ort informieren können. Geleitet wurde die Besuchergruppe vom früheren Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fränkische Schweiz, Franz-Xaver Bauer.

Gleich am ersten Besuchstag fand ein Informationsbesuch im Bundesministerium des Innern statt, wo das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten angesiedelt ist, das seit dem 8. Januar 2014 Hartmut Koschyk ausübt. MdB Koschyk begrüßte die Teilnehmer an der Informationsfahrt persönlich im Bundesinnenministerium und erläuterte den politisch interessierten Besuchern seine Arbeit als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Bayreuth-Forchheim sowie als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besuchergruppe. Weiterer Höhepunkt war  ein Informationsbesuch im Bundesministerium der Verteidigung. Dabei wurde die Besuchergruppe ausführlich über die Aufgaben des Bundesministeriums und über aktuelle politische Fragen zur Verteidigungspolitik informiert.

Am zweiten Tag konnte die Besuchergruppe bei einer ausgedehnten Stadtrundfahrt zahlreiche Eindrücke von der Bundeshauptstadt Berlin gewinnen. Am Vormittag war auch ein Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt eingeplant. Die Ausstellung zeigt auf insgesamt fünf Etagen die historische Entwicklung des liberalen parlamentarischen Systems in Deutschland. Bevor die Stadtrundfahrt fortgesetzt wurde, stand ein gemeinsames zünftiges Mittagessen in der Bayerischen Landesvertretung in der Behrenstrasse auf dem Programm. Im Anschluss an die Stadtrundfahrt fand eine Besichtigung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen statt, die sich auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit befindet. Da große Teile der Gebäude und der Einrichtung fast unversehrt erhalten geblieben sind, vermittelt die Gedenkstätte ein sehr authentisches Bild des Haftregimes in der DDR. Wegen ihrer geographischen Lage in der Bundeshauptstadt gilt sie als wichtigster Erinnerungsort für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland.

Am letzten Besuchstag wurde die Dauerausstellung „Alltag in der DDR“ besucht. Sie zeigt das vielschichtige Spannungsverhältnis zwischen dem Anspruch des politischen Systems und der Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR. Nach dem Mittagessen im Restaurant Escados konnte die Besuchergruppe im Reichstagsgebäude auf der Besuchertribüne des Plenarsaals die Plenarsitzung des Deutschen Bundestages miterleben und anschließend von der Reichstagskuppel aus das beeindruckende Regierungsviertel und das Berliner Panorama auf sich wirken lassen, bevor man die Heimreise antrat.

Fazit der gelungenen Reise: unzählige neue Eindrücke, höchstinteressante Informationen, beste Betreuung und Dank an den Initiator Bundesbeauftragten Hartmut Koschyk!

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