Für die Region
Informationsreiche Tage in Berlin
6. November 2015
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Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, führte eine dreitägige Informationsfahrt für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim nach Berlin durch, damit diese sich über die Arbeit des Bundestages und der Bundesregierung vor Ort informieren können. Geleitet wurde die Besuchergruppe vom früheren Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fränkische Schweiz, Franz-Xaver Bauer.
Gleich am ersten Besuchstag fand ein Informationsbesuch im Bundesministerium für Bildung und Forschung statt. Dabei wurde die Besuchergruppe ausführlich über die Aufgaben des Bundesministeriums und über aktuelle politische Fragen zur Bildungspolitik informiert. Im Anschluss konnte die Besuchergruppe bei einer ausgedehnten Stadtrundfahrt zahlreiche Eindrücke von der Bundeshauptstadt Berlin gewinnen.

Höhepunkt des zweiten Tages war ein Besuch des Deutschen Bundestages, wo die Besuchergruppe auf der Besuchertribüne des Plenarsaals im Reichstagsgebäude ausführlich über die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages informiert wurde. Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, begrüßte die Teilnehmer an der Informationsfahrt persönlich im Reichstagsgebäude und erläuterte den politisch interessierten Besuchern seine Arbeit als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Bayreuth-Forchheim sowie als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besuchergruppe.

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MdB Koschyk berichtete u.a. über seine Bemühungen das Bahnstromnetz für den Stromtransport zu nutzen. Eine Einbeziehung des Bahnstromnetzes hätte für die gesamte Region den großen Nutzen, dass im Hinblick auf die dringend erforderliche Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale ein Synergieeffekt geschaffen würde. Auch fand eine Diskussion über die Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung des aktuellen Flüchtlingsstroms nach Deutschland statt sowie den Herausforderungen, die die Kommunen auch in Oberfranken in diesem Zusammenhang zu bewältigen haben. Unmittelbar nach der Diskussion mit MdB Koschyk konnte die Besuchergruppe von der Reichstagskuppel aus das beeindruckende Regierungsviertel und das Berliner Panorama auf sich wirken lassen.

Abgerundet wurde der Tag mit einem Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt eingeplant. Die Ausstellung zeigt auf insgesamt fünf Etagen die historische Entwicklung des liberalen parlamentarischen Systems in Deutschland. Bei einer anschließenden Stadtrundfahrt konnte die Besuchergruppe daraufhin weitere Eindrücke von der Bundeshauptstadt Berlin gewinnen.

Am letzten Tag stand zunächst ein Informationsbesuch im Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend auf dem Programm. Dabei wurde die Besuchergruppe ausführlich über die Aufgaben des Bundesministeriums und über aktuelle, das Ministerium betreffende, politische Themen informiert. Gleich im Anschluss besuchte man die Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“, die sich im „Bendlerblock“ am historischen Ort des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 befindet. Über 5 000 Bilder und Dokumente informieren exemplarisch über die Motive, Handlungen und Ziele von Einzelnen, Kreisen, Gruppen und Organisationen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Der Gebäudeteil am Landwehrkanal ist seit 1993 Berliner Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung, während zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand neben dem Ehrenhof und der ständigen Ausstellung seit 1992 noch eine weitere Fläche für Wechselausstellungen in der ersten Etage an der Stauffenbergstraße gehört.

Bevor man die Heimreise antrat, besuchte man die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und konnte bei einem individuellen Rundgang den weltberühmten Kurfürstendamm erkunden.

Fazit der gelungenen Reise: unzählige neue Eindrücke, höchstinteressante Informationen, beste Betreuung und Dank an den Initiator Bundesbeauftragten!

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