Für die Region
Informationsreiche Tage in Berlin!
15. April 2016
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Der Bayreuth-Forchheimer Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, gemeinsam mit Mitgliedern der Bundespolizeiabteilung Bayreuth, Mitgliedern der Reservisten Bayreuth, Vertretern des Karrierebüros der Bundeswehr in Bayreuth und weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim

Der Bayreuth-Forchheimer Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, führte eine dreitägige Informationsfahrt für Mitglieder der Bundespolizeiabteilung Bayreuth unter der Leitung von Abteilungsleiter Polizeidirektor Dieter Hader, für Mitglieder der Reservisten Bayreuth unter der Leitung von Oberst d. R. Harald Jahreis, für Vertreter des Karrierebüros der Bundeswehr in Bayreuth und weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim nach Berlin durch, damit diese sich über die Arbeit des Bundestages und der Bundesregierung vor Ort informieren können.

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Diskussion im Bundesministerium des Innern

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Gleich am ersten Besuchstag fand ein Informationsbesuch im Bundesministerium des Innern statt, wo das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten angesiedelt ist, das Hartmut Koschyk ausübt. Nachdem man über die Aufgaben und Struktur des Bundesministeriums des Innern informiert wurde, begrüßte MdB Koschyk die Teilnehmer an der Informationsfahrt persönlich im Bundesinnenministerium und erläuterte den politisch interessierten Besuchern seine Arbeit als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Bayreuth-Forchheim sowie als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besuchergruppe.

Bundesbeauftragter Koschyk MdB gemeinsam mit Oberst d. R. Harald Jahreis und dem Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Bayreuth-Markgrafenkaserne, Oberstleutnant d.R. Manfred Albinger

Abgerundet wurde der Tag mit einem Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt. Die Ausstellung zeigt auf insgesamt fünf Etagen die historische Entwicklung des liberalen parlamentarischen Systems in Deutschland.

Der zweite Tag begann mit einer Führung im Alliierten-Museum, das die Geschichte der Westmächte und Berlins in der Zeit von 1945 bis 1994 erzählt. Der Standort des Museums befindet sich im Zentrum des ehemaligen amerikanischen Sektors in Berlin-Dahlem.

Im Anschluss konnte die Besuchergruppe bei einer ausgedehnten Stadtrundfahrt zahlreiche Eindrücke von den kulturellen und architektonischen Höhepunkten der Bundeshauptstadt gewinnen.

Der Höhepunkt des zweiten Besuchstages war die Teilnahme an einer Sitzung des Deutschen Bundestages auf der Besuchertribüne des Reichstagsgebäudes, wo man die Debatte und namentliche Abstimmung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen mitverfolgen konnte. Anschließend konnte die Besuchergruppe von der Reichstagskuppel aus das beeindruckende Regierungsviertel und das Berliner Panorama auf sich wirken lassen. Abgerundet wurde der Tag mit einer Spree-Fahrt durch das historische Berlin.

Der letzte Tag begann mit dem Besuch des Verteidigungsministeriums. In einem Informationsgespräch wurde die Besuchergruppe ausführlich über die Aufgaben des Ministeriums aufgeklärt und über aktuelle verteidigungspolitische Themen informiert.

Im Anschluss konnte die Besuchergruppe bei einer weiteren Stadtrundfahrt zusätzliche Eindrücke von der Bundeshauptstadt Berlin gewinnen. In diesem Rahmen stand auch ein gemeinsamer Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer, die sich am historischen Ort in der Bernauer Straße auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen erstreckt, auf dem Programm. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt. Anhand der weiteren Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort wird exemplarisch die Geschichte der Teilung nachvollziehbar.

Bei einem gemeinsamen zünftigen Mittagessen in der Bayerischen Landesvertretung in der Behrenstrasse wurden die Teilnehmer an der Informationsfahrt über die Aufgaben der Landesvertretung informiert. Ausgeschenkt wurde Bier der Brauerei Hütten aus Warmensteinach. Es ist eine Tradition, dass in der Bayerischen Landesvertretung im ständigen Wechsel Biere von Brauereien aus dem Freistaat Bayern ausgeschenkt werden. Insgesamt werden jeweils 1.800 Liter Bier ausgeschenkt bis die nächste Brauerei zum Zuge kommt. Die Brauerei Hütten aus Warmensteinach / Ortsteil Hütten hatte sich bereits vor drei Jahren darum beworben, „Hütten-Hell“ und „Fränkische Hefeweiße“ den zahlreichen Gästen in der Bayerischen Landesvertretung anzubieten.

In der Bayerischen Landesvertretung

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1. Reihe von links: Regierungoberinspektorin Natalie Klotzsch, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, Polizeidirektor Dieter Hader, Polizeihauptkommisar Klaus-Dieter Jahnke, Polizeihauptkommisar Roland Kummeth Zwischenreihe von links: MedDir. Dr. Reinhard Borges, Erster Polizeihauptkommisar Eberhard Stettner, Frau Tanja Hübner hinten von links: Polizeihauptkommisar Oliver Wiegand, EPHK Harald Glaß, Polizeihauptkommisar Karlheinz Völkel und Polizeioberrat Christian Klein

Nach dem Mittagessen in der Landesvertretung des Freistaates Bayern wurde der Tag mit einer Besichtigung der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ abgerundet, die sich im „Bendlerblock“ am historischen Ort des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 befindet. Über 5 000 Bilder und Dokumente informieren exemplarisch über die Motive, Handlungen und Ziele von Einzelnen, Kreisen, Gruppen und Organisationen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Der Gebäudeteil am Landwehrkanal ist seit 1993 Berliner Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung, während zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand neben dem Ehrenhof und der ständigen Ausstellung seit 1992 noch eine weitere Fläche für Wechselausstellungen in der ersten Etage an der Stauffenbergstraße gehört.

Fazit der gelungenen Reise: unzählige neue Eindrücke, höchstinteressante Informationen, beste Betreuung und Dank an den Initiator Parlamentarischen Staatssekretär Hartmut Koschyk!

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