Für die Region
Informationsreiche Tage in Berlin
27. August 2009
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MdB Koschyk und die Besuchergruppe im Paul-Löbe-Haus

Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk MdB, führte eine zweitägige Informationsfahrt nach Berlin durch, an der 40 Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim teilnahmen.

Die Teilnehmer konnten sich vor Ort über die Arbeit des Deutschen Bundestages und die Arbeit von Hartmut Koschyk als Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Bayreuth-Forchheim informieren sowie gleichzeitig hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages blicken. Neben einer an politisch und kulturell bedeutsamen Gesichtspunkten orientierten Stadtrundfahrt und einer Schifffahrt auf der Spree, wurde die Besuchergruppe auf der Besuchertribüne des Plenarsaals ausführlich über die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages informiert und konnte von der Reichstagskuppel aus das beeindruckende Regierungsviertel und das Berliner Panorama auf sich wirken lassen. Untergebracht war die Besuchergruppe im Ellington-Hotel, das sich zentral in unmittelbarer Nähe zum Kurfürstendamm befindet.

MdB Koschyk begrüßte die Besuchergruppe persönlich im Paul-Löbe-Haus, das sich direkt neben dem Reichstagsgebäude befindet und in dem die Bundestagsausschüsse tagen. Koschyk erklärte den politisch interessierten Bürgern aus der Region seine Arbeit als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Bayreuth-Forchheim sowie in Berlin als Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besuchergruppe.

Mdb Koschyk erklärte der Besuchergruppe, dass der Deutsche Bundestag heute in erster Lesung das sogenannte EU-Begleitgestz zum Vertrag von Lissabon behandelt, das nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ausgearbeitet werden mußte. MdB Koschyk führte übrigens für die CSU die Verhandlungen zum EU-Begleitgesetz und setzte sich erfolgreich dafür ein, dass in die Ge-setzesvorlage auch die kommunale Daseinsfürsorge und Vorhaben der gemeinsamen europäischen Handelspolitik aufgenommen wurde.

Ebenso ging MdB Koschyk auf die derzeitige im Zuge der interna-tionalen Finanzkrise angestoßene Wertediskussion ein. Dabei betonte MdB Koschyk, dass wirtschaftliche Wertschöpfung ohne Wertschätzung der Menschen, die dahinter stehen, nicht möglich sei. Sollten beispielsweise ehemalige Vorstandsmitglieder der HRE Sorgfaltspflichten verletzt und dem Steuerzahler dadurch einen Schaden zugefügt haben, dann sollten diese auch höchstpersönlich mit ihrem Vermögen dafür haften. Es gilt deutlich zu machen, dass in der Sozialen Marktwirtschaft Gerechtigkeit und persönliche Verantwortung ihren Platz haben müssen.

Koschyk wörtlich: “Ich danke den Kirchen für Ihre entsprechende Wegweisung, wie zum Beispiel die Sozial-Enzyklika von Papst Benedikt XVI. Und das EKD-Wort „Wie ein Riss in einer hohen Mauer“ zur Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Wir brauchen mehr sozial denkende Unternehmer. Gemeinsam gilt es, die Institutionen zu stärken, die Werte vermitteln ! Wir müssen zurück zur Sozialen Marktwirtschaft im Geiste Ludwig Erhards, wo der Mensch und nicht nur das bloße Profitdenken im Vordergrund steht.

Nach zwei erlebnisreichen Tagen in der Bundeshauptstadt dankten die politisch interessierten Bürger aus der Region ihrem Wahlkreisabgeordneten Hartmut Koschyk, der ihnen diese Bildungsreise mit guter Betreuung ermöglicht hatte und kehrten mit vielfältigen Eindrücken nach Oberfranken zurück.

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