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Konzert des Zamirchors Bayreuth und des Misgav Hagalil Choir im Rahmen der Konzertreihe „50 Jahre Freundschaftsabkommen zwischen Israel und Deutschland durch Ben Gurion und Adenauer.“
4. Juli 2015
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Unter der Schirmherrschaft des Bayreuther Bundestagsabgeordneten und Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten findet heute in der Zamirhalle Bayreuth das Konzert des Zamirchors Bayreuth und des Misgav Hagalil Choir im Rahmen der Konzertreihe „50 Jahre Freundschaftsabkommen zwischen Israel und Deutschland durch Ben Gurion und Adenauer.“ statt.

Bereits im Jahr 2002 lernte die gebürtige Bayreutherin Barbara Baier den israelischen Dirigenten und Komponisten Issak Tavoir in der Schweiz in St. Moritz kennen. Aus der zufälligen Begegnung, entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis, was dazu führte, dass beide gemeinsam 2003 in Tel Aviv eine CD mit klassischen Stücken von Rachmaninoff über Tschaikowsky bis Schubert aufnahmen. Im Laufe der Jahre kamen sich beide auf künstlerischer Ebene näher. Barbara Baier gefiel Tavoirs selbstkomponiertes Werk „Sh`ma Ysrael“ so gut, dass sie binnen weniger Monate einen Projekt-Chor zusammenstellte, der jenes Musikwerk im Mai 2005 bei einer Veranstaltung zum Holocaustgedenktag in der Aula des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums in Bayreuth uraufführte. Nach dieser Aufführung zum Holocaust-Gedenktag und dem ersten deutsch-israelischen „Come-Together“ in der Universität Bayreuth erfolgte im April 2006 die institutionelle Gründung des heutigen Zamirchors e. V.

Seit dem erfolgreichen Festkonzert „60 Jahre Staat Israel“ im Mai 2008 in der Bayreuther Stadthalle, wo unter anderem Issak Tavior und der „Jerusalem Oratorio Chamber Choir“ zugegegen waren, kooperieren alle Musiker miteinander und setzen somit ein Zeichen der deutsch-israelischen Verständigung.

Bundesbeauftragter Koschyk dankte in seinem Redebeitrag für den herausragenden Beitrag, den der Zamirchor seit seinem Bestehen für die deutsch-israelische Freundschaft leistet. „Der Zamirchor, der seine Wurzeln in der Begegnung zwischen der deutschen Sopranistin Barbara Baier und dem israelischen Komponisten und Pianisten Issak Tavior hat, leistet vor allem auf menschlicher Ebene einen unschätzbaren Beitrag zur Aussöhnung und Verständigung zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland. Dieser Einsatz verdient größten Respekt und höchste Anerkennung, was sich auch im Auftritt des Zamirchors bei den Vereinten Nationen im Jahr 2010 in New York und im Jahr 2011 in Genf anlässlich des Holcaustgedenktags widerspiegelt“, so Bundesbeauftragter Koschyk.

Zum Redebeitrag von Bundebeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Zur Internetseite des Zamirchors mit weiterführenden Informationen gelangen Sie hier.

 

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