Für die Region
Koschyk: „Über 8 Millionen Euro Bundesmittel für Bildung und Forschung für die Region!“
29. Mai 2009
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Im Rahmen des Konjunkturprogramms II stehen laut MdB Hartmut Koschyk noch Mittel von über 8 Millionen Euro aus dem Bundes-haushalt in den Jahren 2009 / 2010 zur Verfügung.

Einen bedeutenden Posten stellt dabei die Förderung von Forschungsprojekten der Universität Bayreuth und somit die Sicherung des Wissenschaftsstandortes Bayreuth dar. Insgesamt werden 21 laufende Projekte und Forschungsvorhaben der Universität Bayreuth durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einem Gesamtetat von rund 5 Mio. Euro gefördert. Die Fakultät für Angewandte Natur-wissenschaften, Lehrstuhl für Biomaterialien, erhält hiervon rund 537.000 Euro für das Verbundprojekt „Konzeption eines kontinuierlichen Spinnprozesses zur Produktion von Spinnenseidenfasern“. Ziel des Projekts ist, die Eigenschaften der auf verschiedene Weise herge-stellten Fasern zu analysieren, um daraus neue Produkte zu entwickeln oder gegebenenfalls mögliche Optimierungsansätze abzuleiten.

Das Bayreuther Unternehmen FutureCarbon GmbH, das maßge-schneiderte High-Tech-Produkte basierend auf Kohlenstoff-Nanomaterialien und Graphiten entwickelt und produziert und das „Kompetenzzentrum Bayern Neue Materialien Bayreuth GmbH“, das sich auf die Herstellung, Verarbeitung und Anwendung „Neuer Materialien“ im industriellen Bereich konzentriert, werden mit einem Ge-samtetat von rund 2,2 Mio. Euro vom Bund bei bereits laufenden Projekten gefördert. Ebenso wird die Krüger WABAG GmbH für das laufende Verbundprojekt für mehrfach genutzte Trinkwassertalsperren mit rund 87.000 Euro und die Grundig Business Systems GmbH Bayreuth in einem laufenden Projekt mit rund 179.000 Euro gefördert.

Die suprima GmbH aus Bad Berneck, die einer der führenden deut-schen Hersteller und Anbieter von Inkontinenzprodukten und Pflegehilfsmitteln ist, wird für das bereits laufende Verbundprojekt „Textilintegriertes, intelligentes System zum Ernährungs- und Wasserhaus-haltsmanagement – Nutriware“ mit rund 45.000 Euro durch den Bund gefördert.

Die BioCer Entwicklungs-GmbH in Bayreuth, die neue Materialien entwickelt und diese in Medizinprodukte umsetzt wird bei einem lau-fenden Projekt mit rund 31.000 Euro gefördert. Ebenso wird Kunststoff-Netzwerk Franken e.V. (KNF) in Bayreuth mit rund 147.000 Euro und das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft an der Universität Bayreuth mit rund 168.000 Euro gefördert.

Auch die KSB Aktiengesellschaft – Werk Pegnitz wird für ein laufen-des Verbundprojekt bis 2011 mit insgesamt 150.000 Euro gefördert. Ziel des Projekts ist die Entwicklung intelligenter leichter Lagerungen und Dichtungen für den Automobil- und Maschinenbau.

Koschyk: „Forschung in Zukunftstechnologie ist der Schlüsselfaktor für die erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft unserer Region. Es freut mich daher sehr, dass es gelungen ist, zahlreiche Projektförderungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in unserer Region durchzusetzen. Gemeinsam gilt es, sich dafür einzusetzen, dass die Forschungsprojekte unserer heimischen Unternehmen auch weiterhin finanziell gefördert werden, um dadurch den Wirtschaftsstandort Oberfranken nachhaltig zu stärken und damit auch bestehende Arbeitsplätze zu sichern, sowie neue Arbeitsplätze zu schaffen.“

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