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Koschyk: Ich werde 2017 nicht erneut für den Deutschen Bundestag kandidieren
22. März 2016
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Hartmut Koschyk, direkt gewählter CSU-Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Bayreuth-Forchheim, kündigte bei einer Konferenz mit Vertretern der CSU-Ortsverbände sowie Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen seines Wahlkreises in Pegnitz an, 2017 nicht erneut für den Deutschen Bundestag zu kandidieren.

Wörtlich führte Koschyk aus:

„Am 2. Dezember 1990 wurde ich in den ersten gesamtdeutschen Bundestag nach der Wiedervereinigung gewählt. Am Ende meiner 7. Wahlperiode im Deutschen Bundestag im Oktober 2017 werde ich dem Deutschen Parlament dann 27 Jahre angehört haben.

Bereits seit längerem habe ich mir die Frage gestellt, ob es nach nahezu drei Jahrzehnten Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag nicht an der Zeit ist, eine neue Perspektive für die personelle Vertretung des Wahlkreises Bayreuth-Forchheim im Deutschen Bundestag in den Blick zu nehmen. Ich durfte im Alter von 31 Jahren beginnen, im Deutschen Bundestag mitzuwirken. In den 7 Legislaturperioden stand stets der Dienst an den Menschen im Mittelpunkt meines politischen Strebens und Handelns. Dabei konnte ich viel für die Region Bayreuth-Forchheim auf Bundesebene erreichen und in wichtigen Positionen Verantwortung in Parlament und Regierung wahrnehmen.

Ich habe mich nunmehr entschieden, bei den Bundestagswahlen im Herbst 2017 nicht erneut für das Direktmandat im Bundeswahlkreis Bayreuth-Forchheim zu kandidieren.

Ich will durch meine jetzt getroffene Entscheidung die Weichen dafür stellen, dass sich die CSU-Kreisverbände Bayreuth-Stadt, Bayreuth-Land und Forchheim bereits frühzeitig darüber beraten und entscheiden können, welche Persönlichkeit aus unseren Reihen sich bei der Bundestagswahl 2017 um das Direktmandat im Deutschen Bundestag bewerben soll. Die CSU im Bundeswahlkreis Bayreuth-Forchheim verfügt über eine Reihe Frauen und Männer der jüngeren Generation, welche die entsprechenden Voraussetzungen mitbringen, das Vertrauen unserer Mitbürgerschaft zu gewinnen, um meine erfolgreiche Arbeit im Deutschen Bundestag für unsere Heimat fortsetzen zu können.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn eine Kandidatin/ein Kandidat der jüngeren Generation die Chance erhalten würde, sich um das Direktmandat des Wahlkreises Bayreuth-Forchheim zu bewerben.

Meine Aufgaben als direkt gewählter Abgeordneter des Bundeswahlkreises Bayreuth-Forchheim sowie als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten werde ich mit ganzer Kraft bis zum Ende der Legislaturperiode wahrnehmen.“

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