Im Nachgang zum konstruktiven Ortstermin mit Vertretern der Deutschen Bahn AG, des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, dem Bayerischen Staatsministerium des Innern und der Stadt Pegnitz haben die Abgeordenten Dr. Silke Launert MdB, Gudrun Brendel-Fischer MdL und Hartmut Koschyk MdB bei den zuständigen Staatsministern Dr. Markus Söder MdL und Joachim Hermann MdL nachdrücklich Unterstützung bei der Finanzierung des barrierenfreien Ausbau des Bahnhof Pegnitz eingefordert.
Im ihrem gemeinsamen Schreiben an die beiden Staatsminister heißt es wörtlich: „Derzeit gibt es keine konkreten Planungen seitens der Bahn für einen barrierefreien Ausbau. Für die Bahn geht es in erster Linie um Bestandserhaltung und sie saniert nur dort, wo die Not am Größten ist, um den Betrieb sicherzustellen. Auch in den entsprechenden Bundesprogrammen ist Pegnitz derzeit nicht vorgesehen.
Daher stellt aus unserer Sicht die einzige Möglichkeit, einen zeitnahen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Pegnitz zu realisieren, die Finanzierung des Umbaus durch das Bayern-Paket dar und in der Fördertranche 2019 – 2025 die notwendigen Mittel für den dringend notwendigen barrierefreien Umbau des Bahnhofs Pegnitz einzustellen. Mit bis zu 4500 Ein- und Ausstiegen pro Tag spielt der Pegnitzer Bahnhof eine wichtige Rolle für die gesamte Region, und für die örtliche Schullandschaft, auch im Hinblick als neuer Standort für die Fachhochschule für Justiz. Der Bahnhof Pegnitz ist einer der umsteigeintensivsten Bahnhöfe Bayerns, der noch nicht barrierefrei ist.
Daher fordern wir, den barrierefreien Umbau des Bahnhofs Pegnitz in das Bayern-Paket 2019-2025 einzuplanen und so eine zeitnahe Lösung der mehr als misslichen Situation am Bahnhof Pegnitz umzusetzen.“
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