Für die Region
Marvin Schirmer aus Neunkirchen nimmt an „Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages“ teil
28. Januar 2016
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Marvin Schirmer aus Neunkirchen gemeinsam mit dem Bayreuther Bundestagsabgeordneten und Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB

Auch in diesem Jahr fand eine „Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages“ statt, an der in diesem Jahr Marvin Schirmer aus Neunkirchen teilnahm. Marvin Schirmer absolviert derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr am Mühlhofer Stift in Bayreuth, ist Mitglied der Dekanatsjugendkammer bei der Evangelischen Jugend Dekanat Bayreuth und als Mesner in der evangelischen Kirche in Neunkirchen aktiv.

An der Jugendbegegnung nehmen 80 Jugendliche teil, die sich in Deutschland und seinen Nachbarländern, vor allem Polen und Frankreich, mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen oder sich gegen Antisemitismus und Rassismus engagieren.

Im Rahmen der Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages, hatte Marvin Schirmer auch die Möglichkeit mit dem Bayreuther Bundestagsabgeordneten und Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, in seinem Bundestagsbüro ein persönliches Gespräch zu führen. Dabei dankte MdB Koschyk Marvin Schirmer für sein vorbildliches soziales Engagement.

Zwangsarbeit im nationalsozialistischen Deutschland und im besetzten Europa war das Thema der Gedenkstunde am 27. Januar 2016 im Deutschen Bundestag. Aus diesem Anlass beschäftigte sich auch die Jugendbegegnung des Bundestages mit den vielfältigen Aspekten dieses Verbrechens. Abschluss und Höhepunkt der Jugendbegegnung war für die Jugendlichen am 27. Januar die Teilnahme an der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag. Im Anschluss daran fand eine Podiumsdiskussion mit Hauptrednerin Prof. Dr. Ruth Klüger und Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert statt.

Im Vorfeld dieser Veranstaltungen im Bundestag trafen sich die Jugendlichen zunächst in Berlin und reisten gemeinsam nach Nordhausen, um dort die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu besuchen – einen Symbolort für die Zwangsarbeit in den Konzentrationslagern. Zurück in Berlin beschäftigten sich die Jugendlichen im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide mit dem Schicksal der Millionen zivilen ausländischen Zwangsarbeiter aus ganz Europa.

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