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Mit der „Pflegehinweis“-Tour bringen Kirchen, Caritas und Diakonie Anliegen der Altenpflege unter die Leute
15. Mai 2015
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von links: Hermann Imhof (Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung), Herwig Gössl (Weihbischof im Erzbistum Bamberg), Dr. Dorothea Greiner (Regionalbischöfin, Oberkirchenrätin im Kirchenkreis Bayreuth), Dr. Beate Kuhn (3. Bürgermeisterin der Stadt Bayreuth), Hans Peetz (Dekan im Dekanat Bayreuth) und Hartmut Koschyk MdB.

von links: Hermann Imhof (Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung), Herwig Gössl (Weihbischof im Erzbistum Bamberg), Dr. Dorothea Greiner (Regionalbischöfin, Oberkirchenrätin im Kirchenkreis Bayreuth), Dr. Beate Kuhn (3. Bürgermeisterin der Stadt Bayreuth), Hans Peetz (Dekan im Dekanat Bayreuth) und Hartmut Koschyk MdB.

Der Pflegetruck der Diakonie, der Caritas, der Evangelischen Kirche in Bayern und der katholischen Bistümer in Bayern macht vom 15. bis 16. Mai 2015 Station in Bayreuth. Mit einer Feierstunde wurde er heute im Bayreuther Ehrenhof feierlich eröffnet. Zugegen waren bei der Eröffnung die Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, Weihbischof Herwig Gössl, die Herren Dekane Hans Peetz und Marcel Jungbauer, die 3. Bürgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Beate Kuhn, der Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, Hermann Imhof MdL sowie der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk MdB.

In ihren Ansprachen machten die beiden Bischöfe du die Bürgermeisterin der Stadt Bayreuth deutlich, dass die Pflege und vor allem der Pflegeberuf mehr Wertschätzung erfahren müsste. So erklärten sie wörtlich: „Jedes Kleidungsstück hat einen Pflegehinweis eingenäht, den man stets bemüht ist zu beachten. Ein Mensch hat dieses Schild nicht, dennoch sollten wir diesem wichtigen Bereich in unserem gesellschaftlichen Miteinander nicht weniger beachten, als einen Hinweiszettel im Kleidungsstück.“

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In ihren Ausführungen machten die Geistlichen die drei Leitmotive des Pflegetrucks deutlich: „Die Pflege krankt, dies macht der „Pflegehinweis 2015“ an drei Faktoren fest: ‚Wir brauchen mehr Geld, mehr Zeit und mehr Personal. Sonst ist eine liebevolle Pflege, wie wir sie uns vorstellen und sie uns auch für uns selbst wünschen, nicht möglich‘. Dazu gehört etwa ein gemeinsames Gebet oder einfach nur der kurze Plausch über Sorgen und Nöte, aber auch die kleinen Freuden der Pflegebedürftigen.“

Seit Anfang Mai ist der Pflegetruck im Erzbistum Bamberg unterwegs. Auf einer Tour durch Bayern wollen die beiden großen christlichen Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie den „Pflegehinweis 2015. Für 100 % liebevoll gepflegte Menschen“ geben, um so das brisante Zukunftsthema „Pflege“ im Gespräch zu halten. Mit drei Installationen will der Pflegetruck verdeutlichen, wo die Pflege der Schuh drückt: Beim Pfleg-O-Mat können die Besucher versuchen, mit knappen finanziellen Mitteln eine würdige Pflege zu ermöglichen. An Videostelen erzählen Fachkräfte von Caritas und Diakonie von ihrer Arbeit in der Pflege. Eine überdimensionale Sanduhr zeigt an, wie eng bemessen die Zeit in der Pflege ist.

Die weiteren Stationen in der Erzdiözese sind:

  • 26. – 27. Juni: Nürnberg
  • 14. – 15. Juli: Neustadt an der Aisch
  • 17. – 18. Juli: Hof
  • 21. – 23. Juli: Coburg
  • 31. Juli – 1. August: Bamberg
  • 11. – 12. September: Coburg
  • 15. – 16. September: Lauf an der Pegnitz
  • 17. – 18. September: Ansbach
  • 21. – 22. Oktober: Nürnberg (während der Messe ConSozial 2015)

Mehr Infos zum Pflegetruck auf www.liebevolle-pflege.de

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