Für die Region
Regionale Spezialitäten sind wieder gefragt / Wildschwein am Spieß, Forellen aus dem Räucherofen und „Humboldt-Brotzeit“ beim ersten Genussfest in Goldkronach
19. Juni 2017
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Goldkronach. „Die Menschen interessieren sich wieder für ihr persönliches Umfeld, sie wollen wieder zurück zur Natur“, sagt Imker Toni Herzing aus Büchenbach bei Pegnitz. Beim Genussfest des Alexander-von-Humboldt-Kulturforums rund um Schloss Goldkronach hatte Herzing nicht nur einige Bienenvölker dabei, sondern auch jede Menge Honig aus dem Bayreuther Land. Der Honig war freilich nur ein Teil der zahlreichen regionalen Spezialitäten, die Bäcker, Brauer, Brenner, Fischzüchter, Jäger, Kräuterexperten, Obstkelter und Winzer beim ersten Alexander-von-Humboldt-Genussfest präsentierten.

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Unter den Augen von Alexander von Humboldt präsentierten Monika Lehneis (links) und Angelika Münch vom Frankentrio die nach Humboldt benannte Brotzeit und das eigens eingebraute Bier der Brauerei Hütten aus Warmensteinach.

Im Mittelpunkt standen eine „Humboldt-Brotzeit“ mit „Humboldt-Laabla“ der Goldkronacher Bäckerei Beck und „Humboldt-Seufzerla“ der Bayreuther Metzgerei Parzen sowie der „Humboldt-Trunk“, ein dunkles Export-Bier, das die Brauerei Hütten aus Warmensteinach eigens für das Genussfest eingebraut, exklusiv ausgeschenkt und im Sechser-Pack zum Verkauf angeboten hatte.

Die Veranstalter, allen voran Initiator und Bundestagsabgeordneter Hartmut Koschyk, hatten allerdings nicht mit einem derart großen Zuspruch parallel zur Goldkronacher Frühjahrskerwa gerechnet. Schon rund 90 Minuten nach dem Auftakt des Festes meldete die Jägervereinigung Pegnitz ausverkauft, die Wildsau am Spieß war weggegangen wie die buchstäblichen warmen Semmeln.  Auch die 80 Forellen aus dem Räucherofen von Fischzüchter Karlheinz Herzing aus Büchenbach waren im Nu verkauft.

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Nicht nur Honig in Gläsern, sondern auch ein ganzes Bienenvolk hatte der Imker Toni Herzing mit zum Genussfest nach Goldkronach gebracht.

 „Unser Ziel war es, die Hersteller unserer regionalen Spezialitäten noch besser bekannt zu machen“, sagte Hartmut Koschyk. Er freute sich besonders darüber, dass auch die Alexander von Humboldt zu Ehren geschaffenen Kreationen, die sich die Genusshandwerker eigens für das Fest ausgedacht hatten, auf so großen Zuspruch gestoßen waren.

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Im Keller von Schloss Goldkronach erläuterte Geopark-Rangerin Anette Taubenreuther die geologische Besonderheit der Fränkischen Linie.

Sogar der Rahmen wurde regional ausgestaltet. Neben den Pegnitzer Jagdhornbläser sorgte das Frankentrio unter der Leitung von Siggi Stadter für die passende Musik. Geopark-Rangerin Annette Taubenreuther informierte nicht nur über den Geopark Bayern-Böhmen, sondern erläuterte allen Interessierten im Keller des Schlosses die geologische Besonderheit der Fränkischen Linie.

 

Weitere Impressionen:

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Vincent Trautner

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