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Schwerpunkt deutsch-polnische Beziehungen / IPS-Stipendiat Michal Kedzierski zu Gast in Bayreuth
29. Juni 2016
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Literatur über Markgräfin Wilhelmine überreichte der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk dem IPS-Stipendiaten Michal Kedzierski bei einem Wahlreisbesuch in seinem Bürgerbüro in Bayreuth.

Michal Kedzierski aus Polen hat in den vergangenen drei Monaten ein Internationales Parlamentsstipendium (IPS) absolviert.  Das dazugehörige Praktikum bei einem Abgeordneten des Deutschen Bundestages leistete der 25-Jährige bei dem Bayreuther Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk ab.

Vor etwa einem Jahr hatte er sich für das Stipendium beworben und sich dabei gezielt für einen Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion entschieden. Der Zeitpunkt erwies sich dabei günstig, vor allem auch, weil er bei den Feierlichkeiten für das Jubiläum 25 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag in Schloss Bellevue dabei sein konnte. Daneben arbeitete Kedzierski an Terminvorbereitungen für den Abgeordneten mit und begleitete Koschyk bei verschiedenen Terminen. „Das Thema der deutsch-polnischen Beziehungen war auch Schwerpunkt meines Praktikums“, sagt er, während ihn Koschyk als einen seiner besten Praktikanten lobt.

Kedzierski stammt aus Plock, einer mittelgroßen Stadt zwischen Warschau und Posen. In Warschau studierte er Internationale Beziehungen, ein Semester führte ihn als Erasmus-Student dazwischen bereits einmal nach Leipzig. Seine Masterarbeit hat er über die deutsch-russischen Beziehungen, seine Bachelor-Arbeit über die Krim, sechs Monate vor der Annexion Russlands, geschrieben.

Daneben hat sich der 25-Jährige in seiner Heimat auch schon als Journalist betätigt. So war er für eine polnische Zeitschrift für Internationale Beziehungen tätig und verfasste bereits zahlreiche Artikel über deutsche Außen- und Innenpolitik aber auch über Russland und die Ukraine. Derzeit ist er in Polen für ein großes Internet-Portal tätig, das sich mit den auswärtigen Angelegenheiten des Landes befasst.

Privat beschäftigt sich der Stipendiat vor allem mit klassischer Musik. Er ist bereits seit seiner Kindheit Mitgliede des Chores „Pueri et Puellae Cantores Plocenses“, mit dem er schon im In- und Ausland aufgetreten war und bereits mehrere CDs veröffentlicht hat.

Nach seinem IPS-Stipendium und seinem Praktikum bei Hartmut Koschyk, geht Kedzierski wieder zurück nach Warschau, wo er eine Tätigkeit als Analyst oder als Journalist tätig werden will. In Bayreuth traf er während seines dreitätigen Aufenthaltes unter anderem auf Barbara Sabbarth von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft und auf Pater Stefan Matula.

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