Für die Region
Stiftungsprofessur für Verbraucherrecht kommt nach Bayreuth
6. Oktober 2009
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Anlässlich der Vergabe der „Stiftungsprofessur Verbraucherrecht“ an die Universität Bayreuth durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk:

„Die Universität Bayreuth bekommt eine Stiftungsprofessur für Verbraucherrecht. Das hat Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner heute bekannt gegeben. Die Forschungseinrichtung im Bereich des wirtschaftlichen Verbraucherschutzes wird mit 900.000 Euro bis zur zweiten Jahreshälfte 2012 finanziert, zusammen mit dem neuen Lehrstuhl kommen fünf Doktorandenstellen, sechs Stellen für studentische Hilfskräfte und ein dazugehöriges Sekretariat. Ziel ist es, das Verbraucherrecht aus der bislang dominierenden Betrachtung aus einseitig zivil- oder öffentlich-rechtlichem, europa- oder nationalrechtlichem oder allein auf einzelne Märkte bezogenen Blickwinkel zu lösen und zu einem übergreifenden Ganzen zu verbinden. Wegen dieser Entscheidung stehe ich seit Monaten im intensiven Kontakt mit der Bundesministerin Aigner.

Hartmut Koschyk MdB, Landrat Hermann Hübner und Bundesministerin Ilse Aigner MdB

Mit ausschlaggebend für die Wahl Bayreuths war die bisherige Zusammenarbeit mit dem Max-Rubner-Institut (Bundesanstalt für Fleischforschung) in Kulmbach. Verbraucherschutz und Recht haben immer größere Auswirkungen auf die Gesellschaft, weshalb ich mich auch für die Einrichtung des lehrstuhls stark gemacht habe. In der Stiftungsprofessur steckt immenses Potenzial für die gesamte Region. Die Vergabe an die Universität Bayreuth ist vor allem ein Erfolg für die Leitung der Universität, besonders für Präsident Professor Dr. Rüdiger Bormann und dem Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Prof. Dr. Markus Möstel.

Ich stimme mit dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken, Horst Eggers, überein, dass es sich hierbei um ein herausragendes Beispiel für die Verbindung von Forschung und Anwendung handelt. Gerade im Hinblick auf die „Genussregion Oberfranken“ werden von dem neuen Lehrstuhl auch Impulse für das Handwerk ausgehen. Die Wahl Bayreuths ist ein weiterer Schritt auf dem erfolgreichen Weg der Universität Bayreuth. Der Lehrstuhl wird zeigen, dass Forschung nicht im Elfenbeinturm stattfindet sondern eng an die Praxis gekoppelt ist, schließlich trifft das Verbraucherrecht auf eine Kaffeefahrt genauso zu wie auf das Marketing für Qualitätsbier.

Die Universität Bayreuth, als international operierende, kooperations- und schwerpunkt-orientierte Forschungsuniversität mit innovationsfähigen Strukturen, entwickelt sich in hervorragender Weise. Die Vergabe einer Stiftungsprofessur für Verbraucherschutz ist ein wichtiger Impuls für die Universität Bayreuth, aber auch für die Wirtschaftsregion Oberfranken.“

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