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Wissenschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Kuba sollen ausgebaut werden
3. November 2016
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Katrin Simon von der Deutschen Botschaft, Dr. Arnim Heinemann, Leiter des International Office an der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth, der Berater des Hochschulministers, Dr. José Luis García Cuevas, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, Lic. Eliana Véliz Rodriguez von der Abteilung für internationale Beziehungen, Dr. Ulrike Dörflinger, DAAD-Lektorin an der Universität Havanna und Prof. Dr. Martin Huber, Vizepräsident für Lehre und Studierende 

Der Bayreuth-Forchheimer Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, der zur Zeit die Republik Kuba besucht, führte im kubanischen Hochschulministerium ein Gespräch mit dem Berater des Ministers, Dr. José Luis García Cuevas und Lic. Eliana Véliz Rodriguez von der Abteilung für internationale Beziehungen. An dem Gespräch nahm auch eine Delegation der Universität Bayreuth unter der Leitung von Universitätspräsidenten Prof. Dr. Stefan Leible, teil.
Im Mittelpunkt des Gespräches stand eine verstärkte wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Dr. Cuevas erklärte, dass Kuba sehr an einer verstärkten Zusammenarbeit im Hochschulbereich interessiert sei. Insgesamt gebe es in Kuba rund 30.000 Personen, die in der ehemaligen DDR studiert haben und daher gut deutsch sprechen könnten. Auch er selbst habe in der ehemaligen DDR, an der Technischen Universität Dresden, studiert.

Dr. Cuevas begrüßte es sehr, dass im Rahmen des Besuches der Delegation der Universität Bayreuth eine Vereinbarung mit der Universität Havanna und der Universität Santiago de Cuba für eine Zusammenarbeit geschlossen wurde und man ebenfalls die Universität Santa Clara besucht habe, mit der die Universität Bayreuth ebenfalls eine Zusammenarbeit anstrebt. Dr. Cuevas zeigte sich sehr interessiert an dem interdisziplinären Ansatz der Universität Bayreuth mit ihren sechs Fakultäten und daran, wie es der Universität Bayreuth gelingt, junge Menschen für die Naturwissenschaften zu begeistern, beispielsweise durch eine Zusammenarbeit mit Schulen oder die alljährlich stattfindende Kinderuniversität. Dies könne ein wegweisender Ansatz auch für Universitäten in Kuba sein, so Dr. Cuevas.

IMG_0392 in kuban Kulturministerium

Gespräche im kubanischen Kulturministerium: Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit Lic. Ana Magarita Morejón Padrón, Europareferat der Abteilung für Internationale Beziehungen und Lic. Rosa T. Rodríguez Lauzurique, Leiterin der Abteilung für Internationale Beziehungen sowie Katrin Simon von der Deutschen Botschaft

Ebenfalls führte Koschyk im kubanischen Kulturministerium ein Gespräch mit der Leiterin der Abteilung für Internationale Beziehungen, Frau Lic. Rosa T. Rodríguez Lauzurique und Frau Lic. Ana Magarita Morejón Padrón vom Europareferat der Abteilung für Internationale Beziehungen. Abteilungsleiterin Lauzurique und Frau Padrón zeigten sich sehr interessiert an einer vertieften kulturellen Zusammenarbeit mit Deutschland.

Der kulturelle Austausch, die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung sowie der akademische Austausch bilden eine wichtige Säule der bilateralen Beziehungen. Ein bereits 2003 ausgehandeltes Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kuba ist seither nicht zustande gekommen. Die Gespräche zum Abschluss eines Kulturabkommens sind allerdings 2015 wieder aufgenommen worden. Koschyk erklärte, dass es für den Ausbau der deutsch-kubanischen kulturellen Zusammenarbeit von größter Bedeutung sei, das Kulturabkommen zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, auch um damit die Kulturarbeit des Goethe-Instituts in Kuba auf eine sichere Grundlage zu stellen. Bislang gibt es kein Goethe-Institut in Kuba. Der Kulturreferent der deutschen Botschaft, Andreas Schiekofer, nimmt die Vertretung des Goethe-Instituts in Kuba wahr.

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Alexander von Humboldt-Büste in der Deutschen Botschaft Havanna

Gemeinsam war man sich einig, dass gerade auch vor dem Hintergrund des Erbes von Alexander von Humboldt in Kuba eine verstärkte deutsch-kubanische kulturelle Zusammenarbeit sehr zu begrüßen sei. Alexander von Humboldt hat die historisch gewachsenen Beziehungen zwischen Kuba und Deutschland entscheidend geprägt. So bereiste der Naturforscher und Universalgelehrte Alexander von Humboldt in den Jahren 1800/1801 Kuba. An diesen Aufenthalt Humboldts in Kuba erinnert ein eindrucksvoller Reisebericht, der 1826 in Paris erschienen ist. Auch gibt es in Kuba einen Alexander von Humboldt-Nationalpark (Parque Nacional Alejandro de Humboldt). Dabei handelt es sich um ein Naturschutzgebiet im Osten des Landes. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und das kubanische Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Umwelt haben am 14. September in Berlin eine Absichtserklärung über ein Projekt zur gemeinsamen Erforschung der Arbeiten von Alexander von Humboldt über Kuba unterzeichnet. Das Abkommen wurde vor kubanischen Vertretern und mehreren Humboldt-Forschern der Akademie von René Mujica Cantelar, dem Botschafter Kubas in der Bundesrepublik Deutschland, und von Akademiepräsident Professor Martin Grötschel geschlossen.

Koschyk berichtete über die Arbeit des Alexander von Humboldt-Kulturforums Schloss Goldkronach e.V, an der Abteilungsleiterin Lauzurique und Frau Padrón großes Interesse zeigten. Man würde es sehr begrüßen, wenn es anlässlich des 250. Geburtstages des großen Universalgelehrten Alexander von Humboldt im Jahr 2019 gelingen könnte in Zusammenarbeit mit dem Alexander von Humboldt-Kulturforum Schloss Goldkronach ein Leuchtturmprojekt der deutsch-kubanischen Kulturzusammenarbeit auf den Weg zu bringen.

IMG_0447 mit stv Vorsitzenden Kulturausschuss der kubanischen NationalversammlungGemeinsam mit der stv Vorsitzenden des Kulturausschusses der kubanischen Nationalversammlung, Lic. Digna Guerra und dem Abgeordneten Msc. José R. Rodriguez Varona

Koschyk führte auch ein Gespräch mit der stv. Vorsitzenden des Kulturausschusses, Lic. Digna Guerra und dem Abgeordneten Msc. José R. Rodriguez Varona in der kubanischen Nationalversammlung. Frau stell. Vorsitzende Digna Guerra studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, spricht sehr gut deutsch und leitet den Nationalchor von Cuba (Coro Nacional de Cuba), der im Jahr 2012 in Deutschland den ECHO-Preis im Bereich Chormusik gewann.

IMG_0626 Nationalversammlung

 

IMG_0625 Nationalversammlung Kuba

So wie Abteilungsleiterin Lauzurique und Frau Padrón, zeigten sich auch die stv. Vorsitzenden des Kulturausschusses, Lic. Digna Guerra und der Abgeordnete Msc. José R. Rodriguez Varona sehr interessiert an einem verstärkten Kulturaustausch mit Deutschland, wobei der erfolgreiche Abschluss des Kulturabkommens von entscheidender Bedeutung sei. Das Goethe-Institut müsse in ein solches Abkommen integriert werden, um damit dessen Kulturarbeit in Kuba auf eine sichere Grundlage zu stellen. Gemeinsam tauschte man sich ebenfalls über das reiche Erbe Alexander von Humboldts aus, der in Kuba als „der eigentliche Entdecker Lateinamerikas“ gewürdigt werde und auch heute noch „Vorbild für zahlreiche Wissenschaftler“ in Kuba sei. Koschyk berichtete auch der stv. Vorsitzenden des Kulturausschusses, Lic. Digna Guerra und Abgeordneten Msc. José R. Rodriguez Varona, über die Arbeit des Alexander von Humboldt-Kulturforum Schloss Goldkronach und man besprach erste mögliche gemeinsame Projektideen vor dem Hintergrund des Humboldtjubiläums im Jahr 2019.

IMG_0500 in DeuBotschaft vor AvH-Büste

Gemeinsam mit Andreas Schiekofer, Kulturreferent und Repräsentant des Goethe-Instituts in Kuba (1.v.l),  Frau Dr. Ulrike Dorfmüller, DAAD-Lektorin an d er Universität Havanna, und der Delegation der Universität Bayreuth vor der Alexander von Humboldt-Büste in der Deutschen Botschaft

In der Deutschen Botschaft tauschte sich Bundesbeauftragter Koschyk mit Herrn Andreas Schiekofer, Kulturreferent und Repräsentant des Goethe-Instituts in Kuba und Frau Dr. Ulrike Dorfmüller, DAAD-Lektorin an der Universität Havanna, über eine verstärkte deutsch-kubanische kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit aus. Der deutsch-kubanische Austausch macht schnelle Fortschritte seit DAAD-Präsidentin Professor Margret Wintermantel im Juli 2015 in der Delegation von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier nach Kuba reiste und wichtige Zeichen für eine neue Annäherung in Bildung und Wissenschaft setzte. Sie überbrachte die Einladung für den Gegenbesuch einer kubanischen Hochschuldelegation, der bereits im November 2015 erfolgte. Der kubanische Hochschulminister Dr. Rodolfo Alarcón Ortíz lud dabei seinerseits eine deutsche Delegation zum Kongress Universidad ein, angeführt von DAAD-Generalsekretärin Rüland und dem Generalsekretär der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Dr. Jens-Peter Gaul. Dr. Dorfmüller berichtete MdB Koschyk ebenfalls, dass unter der Leitung des Atomphysikers Dr. Fidel Castro Díaz-Balart, wissenschaftspolitischer Berater der kubanischen Regierung und Sohn von Fidel Castro, eine kleine Delegation kubanischer Spitzenforscher vom 9. bis zum 16. Oktober in Berlin, Potsdam, Würzburg und München Kooperationsmöglichkeiten mit potenziellen deutschen Partnereinrichtungen auslotete. Die vom DAAD organisierte Informationsreise konzentrierte sich auf Nanowissenschaften und Biotechnologie – Forschungsbereiche, die sich in Kuba im Aufschwung befinden. Koschyk dankte Herrn Andreas Schiekofer und Frau Dr. Ulrike Dorfmüller für deren vorbildliche Bemühungen die deutsch-kubanische kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit weiter auszubauen.

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Gemeinsam mit dem stv kubanischen Wirtschaftsminister Antonio Carricate vor dem Bayerischer Stand bei Industrie-Messe Havanna

Im Rahmen seines Besuches besuchte Koschyk gemeinsam mit dem Präsidenten der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible, auch die wichtigste Internationale Messe in Havanna, die „FIHAV – Feria Internacional de la Habana“. Die „FIHAV – Feria Internacional de la Habana“ gilt als wichtigstes Schaufenster der Wirtschaft Kubas und der karibischen Staaten und zählt zu den führenden Wirtschaftsmessen in Lateinamerika. Als übergreifende Mehrbranchenmesse für Investitions- und Konsumgüter ist sie für eine Vielzahl von Unternehmen interessant. Im letzten Jahr präsentierten sich rund 2.400 Aussteller aus über 60 Ländern auf der FIHAV 2015. Zur Messe kamen rund 150.000 Fachbesucher. Auch in diesem Jahr nahmen allein 560 deutsche Unternehmen an der Wirtschaftsmesse teil, darunter große Unternehmen, wie Bosch und Mercedes, aber auch zahlreiche kleine- und mittlere Unternehmen (KMU).

HP IMG_0534 großer Andrang im Deutschen Pavillon bei Internationaler Industriemesse Havanna

Großer Andrang im Deutschen Pavillon bei Internationaler Industriemesse Havanna

IMG_0521Durch die wirtschaftlichen Veränderungen, die die Lockerung der Handels- und Reisebeschränkungen in Kuba mit sich bringen, besteht aktuell ein großes Interesse des Landes an ausländischen Investitionen. Vor allem der Energiesektor, die Tourismusbranche, das Baugewerbe, Forschungskooperationen und die Energieerzeugung aus regenerativen Quellen sind im Aufschwung.

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Deutschland ist bei Industrie-Messe in Havanna präsent

IMG_0625 Nationalversammlung Kuba

Den großen Stellenwert, den Kuba seitens der deutschen Wirtschaft beigemessen wird, wurde dadurch unterstrichen, dass der Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, Jörg Felgner und der Hamburger Wirtschafts-Staatsrat Dr. Rolf Bösinger mit einer Wirtschaftsdelegation aus beiden Bundesländern zugegen waren. Zuletzt hatte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich im September mit einer Wirtschaftsdelegation neben Mexiko auch Kuba besucht. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel besuchte Kuba hingegen bereits im Januar dieses Jahres. Mit Sigmar Gabriel besucht erstmals seit 15 Jahren wieder ein Bundeswirtschaftsminister den Karibikstaat.

IMG_0537 Bayerischer Stand bei Industrie-Messe HavannaTraditionell ist auch der Freistaat Bayern bei der alle zwei Jahre stattfindenden Messe mit einem Stand vertreten, wo MdB Koschyk und Universitätspräsident Prof. Dr. Leible herzlich vom Vertreter des Bayerischen Wirtschaftsministeriums bei der Industriemesse, Torsten Wagner, Manager Trade Fairs Exhibitions Healty Economy, Deputy Head of Division, willkommen geheißen wurden. Der Stand des Freistaates Bayern ist immer gut besucht. Zum einen wird man hervorragend informiert, zum anderen mit bayerischer Gastlichkeit mit Wurstsalat und Bier willkommen geheißen.

IMG_0556 mit stv Kubanischen WirtschaftsministerGemeinsam mit Universitätspräsidenten Prof. Dr. Stefan Leible, Botschafter Thomas Karl Neisinger, dem stv. kubanischen Wirtschaftsminister Antonio Carricate und dem Vertreter des Bayerischen Wirtschaftsministeriums bei der Industriemesse, Torsten Wagner

Am Stand des Freistaates Bayern führte Koschyk ein Gespräch mit dem stv. Kubanischen Wirtschaftsminister Antonio Carricate, der Bayern von Besuchen her kennt und sich sehr interessiert an einem Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zum Freistaat Bayern zeigte.

IMG_0617 mit dem deutschen Unternehmer Jürgen Nicklaus

Koschyk tauschte sich auch mit Jürgen Niklaus, Kooperationsbeauftragter des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung für die Republik Kuba und Präsident der Stefan Messer GmbH in Kuba, über die Perspektiven der deutschen Wirtschaft in dem Karibikstaat aus. Die Stefan Messer GmbH ist in der Industriegasebranche tätig und hat ihren Stammsitz in Bad Soden in Hessen.

IMG_0420 mit HSS-Vertreter in Havanna

Gemeinsam mit dem Projektleiter Zentralamerika und Karibik der Hanns Seidel Stiftung mit Sitz in El Salvador, Demian Regehr

Im Rahmen seines Besuches tauschte sich Koschyk auch mit dem Projektleiter Zentralamerika und Karibik der Hanns Seidel Stiftung mit Sitz in El Salvador, Demian Regehr, aus. Herr Reger informierte Koschyk darüber, dass zentrale Projekte der Hanns Seidel Stiftung in Kuba die Begleitung des wirtschaftlichen Reformprozesses und die Verbesserung des Know-hows von Führungs- und Fachkräften des Tourismus- und Kultursektors sind. Gemeinsam diskutierte man Möglichkeiten, wie die Hanns Seidel Stiftung weitere Akzente bei der Existensgründung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Kuba setzen könnte.

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Alexander von Humboldt-Büste in der Residenz des Deutschen Botschafters Thomas Karl Neisinger

Ebenfalls wurde Koschyk von Botschafter Thomas Karl Neisinger über die aktuelle politische Lage in Kuba informiert. Mit dem Besuch von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier im Juli 2015 haben Deutschland und Kuba ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufgeschlagen. Es war der erste Besuch eines gesamtdeutschen Außenministers auf Kuba überhaupt. Minister Steinmeier und sein kubanischer Kollege Bruno Rodriguez vereinbarten neue Initiativen im kulturellen und wirtschaftlichen Bereich, die begleitet werden sollen von regelmäßigen politischen Konsultationen. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez besuchte im Mai diesen Jahres seinerseits Berlin und ist mit seinem Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier erneut zusammenkommen.

IMG_0460 Deutsche Botschaft Havanna

Deutsche Botschaft Havanna

Nach der vorsichtigen Annäherung zwischen den USA und Kuba will auch die Bundesregierung das lange angespannte Klima zwischen Deutschland und Kuba verbessern, um deutschen Unternehmen den Weg zu ebnen. Beim Besuch von Gabriel in Kuba waren gut 60 Unternehmensvertreter mitgereist. Kubas Außenminister wurde von der Kabinettssekretärin des Außenministers, Bárbara Elena Montalvo, dem Generaldirektor für bilaterale Angelegenheiten im kubanischen Außenministerium, Gerardo Peñalver, und seinem Referenten Alfredo Martínez begleitet. Peñalver war von 2005 bis 2013 selbst Botschafter Kubas in Deutschland.

IMG_0415 mit Dirigent Thomas Hengelbrock

Gemeinsam mit dem Dirigenten Thomas Hengelbrock

Im Rahmen seines Besuches in Havanna hatte Koschyk die Möglichkeit die Konzertproben des Balthasar-Neumann-Ensembles unter der Leitung von Thomas Hengelbrock gemeinsam mit dem Orchester der ISA (Instituto Superior de Arte) im Oratorio San Felipe Neri (Altstadt) zu besuchen. Vor zwanzig Jahren gründete Thomas Hengelbrock den Balthasar-Neumann-Chor. Professionelle Gesangssolisten finden in diesem Vokalensemble zusammen, was dem Chor ermöglicht, auch solistische Partien aus den eigenen Reihen zu besetzen. Im Jahr 1994 vereinte Thomas Hengelbrock mit gleichem Anspruch und Erfolg im Balthasar-Neumann-Ensemble Spitzenmusiker aus ganz Europa. Innerhalb von kürzester Zeit erwarben sich Chor und Ensemble unter seiner künstlerischen Leitung einen exzellenten Ruf und gehören heute international zu den führenden Ensembles ihrer Art.

IMG_0640Mit der „Cuban-European Youth Academy“ wurde die Zusammenarbeit mit kubanischen Musikern begonnen und diese seit August 2015 kontinuierlich ausgebaut. Im Jahr 2016 gab und gibt es jeden Monat entweder ein Projekt in Deutschland oder in Havanna. Die Aktivitäten sind vielfältig und die aktuellen Konzeptionen gehen von Meisterkursen über Kammermusikworkshops bis hin zu einer weiteren transatlantischen Orchesterakademie.

Zur Internetseite der Deutschen Botschaft in Havanna gelangen Sie hier

Zur Internetseite der “FIHAV – Feria Internacional de la Habana” gelangen Sie hier.

Weiterführende Informationen zur Arbeit der Hanns-Seidel-Stiftung auf Kuba finden Sie hier.

Einen Artikel über das Wirken von Dr. Ulrike Dorfmüller vom DAAD finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zum Bathasar-Neumann-Ensemble finden Sie hier.

Das Programm des Bathasar-Neumann-Ensembles finden Sie hier.

Einen Artikel des Besuches von Dr. Fidel Castro Díaz-Balart in Deutschland finden Sie hier.

Einen Artikel über die Unterzeichnung der Absichtserklärung über ein Projekt zur gemeinsamen Erforschung der Arbeiten von Alexander von Humboldt über Kuba finden Sie hier.

 

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There is 1 comment

  • Tino Sauer sagt:

    Glückwunsch, selten habe ich so einen fundierten und fachlich objektiv beleuchteten Bericht über eine Zusammenarbeit mit Kuba gelesen.
    Nach 16 Jahren Projekttätigkeit auf Kuba glaube ich das einigermaßen einschätzen zu können…..

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