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Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Seit dem 8. Januar 2014 arbeite ich als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.

Das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen wurde 1988 eingerichtet und am Bundesministerium des Innern angesiedelt. 2002 wurde das Amt durch die Beauftragung für die nationalen Minderheiten ergänzt. Seit dem 8. Januar 2014 führt der Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk dieses Amt aus.

Als Beauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten nehme ich im Wesentlichen folgende Aufgaben wahr:

Für die Spätaussiedler bin ich zentraler Ansprechpartner auf Bundesebene und verantwortlich für die Koordination des Aufnahmeverfahrens und der Integrationsmaßnahmen mit Bund, Ländern und Gemeinden sowie der im Eingliederungsbereich tätigen Kirchen, Wohlfahrtsverbände und gesellschaftlichen Gruppen.

Zusätzlich betreue ich die in den Herkunftsgebieten der Aussiedler verbliebenen Deutschen, koordiniere die Maßnahmen der Hilfenpolitik und übernehme den Ko-Vorsitz der bestehenden Regierungskommissionen zu Angelegenheiten der deutschen Minderheiten.

Als Beauftragter für Aussiedlerfragen bin ich verantwortlich für die Informationsarbeit im Inland und bei den deutschen Minderheiten im Ausland.

Im Zuständigkeitsbereich für die nationalen Minderheiten bin ich als Beauftragter zentraler Ansprechpartner auf der Bundesebene. Ich vertrete die Bundesregierung in den bestehenden und möglicherweise künftig zu schaffenden Kontaktgremien.

Weitere Informationen zu meiner Arbeit als Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten finden Sie auf der Website des  des Bundesministeriums des Innern.

Koschyk mit Staatspräsidentin Park Geun-Hye

Korea

Von 1998 bis 2009 und seit 2014 erneut bin ich Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und habe in dieser Eigenschaft zahlreiche Reisen nach Südkorea, aber auch nach Nordkorea unternommen.

Ich begleitete auch den ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau bei dessen Staatsbesuch im Juli 2002 nach Südkorea. Im Februar 2003 reiste ich gemeinsam mit Altbundespräsident Richard von Weizsäcker nach Seoul, um dort an den Feierlichkeiten zur Amtseinführung des damaligen koreanischen Staatspräsidenten Roh Moo-hyun teilzunehmen.

Ich bin Ehrenpräsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in Deutschland, die ich von 2003 bis 2012 leitete.

Seit 2006 bin ich deutscher Ko-Vorsitzender des bilateralen Deutsch-Koreanischen Forums, das im Jahr 2002 im Beisein des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau und des südkoreanischen Ministerpräsidenten Lee Han-dong in Seoul gegründet wurde und seitdem jährlich abwechselnd in Deutschland und Korea tagt. Das Deutsch-Koreanische Forum führt deutsche und koreanische Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, berät über die wichtigen Fragen der deutsch-koreanischen Beziehungen und richtet seine Empfehlung an die Regierungen beider Länder.

2012 wurde mir von der Republik Korea der Erste-Klasse-Orden für besondere diplomatische Verdienste in Form der „Gwanghwa-Medaille“ verliehen. Als Beauftragter von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nahm ich an der Amtseinführung von Staatspräsidentin Park Geun-hye teil.

Im Jahr 2014 wurde ich von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zum deutschen Ko-Vorsitzenden des „Deutsch-Koreanischen Beratergremiums zu außenpolitischen Fragen der Wiedervereinigung“ ernannt, das auf koreanischer Seite vom ehemaligen südkoreanischen Außenminister Han Sung-joo geleitet wird. Die aus je sieben Experten aus beiden Ländern bestehende Kommission soll auf Wunsch der südkoreanischen Regierung Empfehlungen erarbeiten, welche Erfahrungen der außenpolitischen Aspekte der deutschen Wiedervereinigung auf die Situation auf der koreanischen Halbinsel und deren nordostasiatischen Umfeld übertragen werden können. Ende Oktober vergangenen Jahres hatte sich das Beratergremium in Seoul im Beisein der beiden Außenminister Deutschlands und Südkoreas konstituiert.

Im Jahr 2005 gab ich anlässlich der Frankfurter Buchmesse das Buch „Deutschland, Korea – vereint, geteilt“ heraus. Im Jahr 2002 gab ich anlässlich des

Im Jahr 2005 gab ich anlässlich der Frankfurter Buchmesse das Buch „Deutschland, Korea – vereint, geteilt“ heraus. Im Jahr 2002 gab ich anlässlich des

Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland / Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland

Seit 2004 bin ich Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, die vom saarländischen Unternehmer Dr. jur. Kurt Linster errichtet wurde. Die Pflege der deutschen Sprache und Kultur im Ausland ist das zentrale Anliegen der Stiftung. Dies funktioniert nur durch eine gezielte Unterstützung der weltweit vorhandenen deutschen Gemeinschaften, die im Ausland wichtige Botschafter der deutschen Sprache und Kultur sind.  Die Stiftung fördert insbesondere Maßnahmen , die dem Erhalt der deutschen Sprache und Kultur sowie der Völkerverständigung dienen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internet-Seite der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“

Seit 2014 bin ich Ehrenvorsitzender des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. (VDA), den ich von 1994 bis 2014 leitete. Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland  versteht sich als kultureller Mittler zwischen den in aller Welt lebenden Deutschen und der alten Heimat, zu denen er vielfältige Kontakte unterhält. Er ist damit Ansprechpartner und Kontaktstelle zugleich für die rund 14 Millionen Auslandsdeutschen, die sich heute noch zu ihrer deutschen Kultur und Muttersprache bekennen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internet-Seite des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. (VDA)

Assisi120509

„Gesellschaft für Kultur und Begegnung der Freunde der Region Assisi e. V.“

Der Verein „Gesellschaft für Kultur und Begegnung der Freunde der Region Assisi e. V.“ wurde Ende 2012 auf Initiative u.a. von Landrat Hübner und mir gegründet. Ziel des Vereins ist die Förderung der Beziehungen zwischen der Stadt und dem Landkreis Bayreuth mit der Stadt und der Region Assisi auf allen Gebieten, insbesondere im politischen, wirtschaftlichen, religiösen, kulturellen und wissenschaftlichen Bereich. Ebenso sollen die Beziehungen zwischen Oberfranken und der Region Umbrien gefördert werden. Auch ist es Vereinszweck, regelmäßige Begegnungen zwischen Vertretern beider Städte und Regionen vorzubereiten und durchzuführen.