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200. Jahrestag deutscher Auswanderung in den Kaukasus / Kranzniederlegung am Gedenkstein für die deutsche Bevölkerung von Bolnisi (Katharinenfeld) und Gedenkgottesdienst mit Bischof Hans-Joachim Kiderlen
9. Oktober 2017
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Gespräch im Parlament Georgiens mit Stephan Mayer MdB, Generalsekretär Nikoloz Natenadze, der Vorsitzenden des Ausschusses für Menschenrechte und Minderheitenfragen Sophie Kiladze, BMI-Referatsleiter Dr. Alexander Schumacher und Joachim Hecker, Deutsche Botschaft Tiflis

In Georgien finden aus Anlass des 200. Jahrestages deutscher Auswanderung Feierlichkeiten statt, an denen auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, teilnimmt. Bundesbeauftragter Koschyk wird bei seinem Besuch vom Innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer MdB, begleitet.

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Gespräch in dem für Minderheitenfragen zuständigen Staatsministerium für bürgerliche Gleichstellung und Versöhnung: Joachim Hecker, Deutsche Botschaft Tiflis, BMI-Referatsleiter Dr. Alexander Schumacher, Stephan Mayer MdB, Abteilungsleiterin Tinatin Gogeliani, der stv. Staatsminister Petre Kankawa und Bundesbeauftragten Hartmut Koschyk MdB

Der Jahrestag ist für Bundesbeauftragten Koschyk ein willkommener Anlass, zum Ende seiner Amtszeit die kleine, aber wichtige deutsche Minderheit in Georgien zu besuchen und sich einen Eindruck von der wechselvollen Geschichte, aber auch der Gegenwart und hoffentlich erfolgreichen Zukunft der Deutschen in Georgien zu verschaffen. Auch wird in diesem Jahr zugleich der 25. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien begangen.

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Besuch in der Begegnungsstätte des Vereins „Einung“, dem Verband der Deutschen Minderheit in Georgien

In Tiflis/Tblissi hat Bundesbeauftragter Koschyk den Verein der deutschen Minderheit in Georgien „Einung“ in ihrer Begegnungsstätte besucht, um sich über die Arbeit, Geschichte und Zukunft der Deutschen Minderheit in Georgien zu informieren und auszutauschen.

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Umrahmt wurde der Besuch und die Feierlichkeiten der „Assoziation der Deutschen Georgiens Einung“ mit einem Konzert junger Musiker und einer Ausstellung von Bildenden Künstlern aus dem Bereich der deutschen Minderheit.

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Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern der „Assoziation der Deutschen Georgiens Einung“, der Organisation der Deutschen Minderheit in Georgien in deren Begegnungszentrum in Tiflis

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Publikation des Vereins „Einung“ aus Anlass des 200. Jahrestages der Deutschen Einwanderung in Georgien

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Die Publikation des Vereins „Einung“  wurde von der Europäischen Union und dem Europarat gefördert

Weiterführende Informationen zur „Assoziation der Deutschen Georgiens Einung“ finden Sie hier.

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Gemälde von Katharinenfeld, heute Bolnisi in der Stadtbibliothek

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Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, der Bischof der Evang.Luth. Kirche in Georgien, Hans-Joachim Kiderlen, Kulturreferentin Anke Doletzki von der Deutschen Botschaft in Tiflis/Tblissi, der Innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer MdB und BMI-Referatsleiter Dr. Alexander Schumacher  bei der Enthüllung einer Gedenktafel

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB und Stephan Mayer MdB besuchten gemeinsam den Ort Bolnisi, der 1818 als Katharinenfeld von deutschen Siedlern gegründet wurde. An der ehemaligen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bolnisi (ehemals Katharinenfeld) enthüllte man gemeinsam mit dem Bischof der Evang.Luth. Kirche in Georgien, Hans-Joachim Kiderlen und der  Kulturreferentin Anke Doletzki von der Deutschen Botschaft in Tiflis/Tblissi eine Gedenktafel.

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Kranz des Bundesbeauftragten Koschyk an der Gedenkstätte für die deutsche Bevölkerung von Bolnisi (ehemals Katharinenfeld)

Im Anschluss an eine gemeinsame Kranzniederlegung am Gedenkstein für die deutsche Bevölkerung von Bolnisi (ehemals Katharinenfeld) fand ein Gedenkgottesdienst statt, der von Bischof Hans-Joachim Kiderlen gehalten wurde und bei dem Bundesbeauftragter Koschyk ein Grußwort sprach. Der Gedenkgottesdienst fand in der ehemaligen Evangelisch-Lutherischen Kirche statt, die heute als Turnhalle genutzt wird. Zu dem Gedenkgottesdienst zur Erinnerung an den 200. Jahrestag deutscher Einwanderung waren zahlreiche Besucher gekommen.

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Für den Gedenkgottesdienst war die ehemalige Evang.-Luth. Kirche und heutige Turnhalle in Bolnisi, ehemals Katharinenfeld festlich geschmückt

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Der Evang.Luth. Bischof in Georgien, Hans-Joachim Kiderlen, bei seiner Predigt in dem Gottesdienst zum Gedenken an den 200. Jahrestag der deutschen Einwanderung nach Georgien

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Das Fürbitten-Gebet wird in Deutsch, Georgisch und Russisch gesprochen

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Mit Walli und Paul Schüle aus Schweikheim bei Stuttgart waren auch russlanddeutsche Nachfahren von Katharinenfelder Deutschen bei dem Gedenkfeiern in Bolnisi vertreten

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Das ehemalige Gotteshaus wurde für den Gedenkgottesdienst festlich geschückt

Zum Grußwort des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, in der ehemaligen deutschen Kirche von Bolnisi / ehemals Katharinenfeld gelangen Sie hier.

Zur Predigt von Bischof Kiderlen gelangen Sie hier

Zur Gedenkansprache von Bischof Kiderlen zur Kranzniederlegung am Mahnmal in Bolnisi/Kathainenfeld gelangen Sie hier

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Veranstaltung in Bolnisi/Katharinenfeld des  Deutsche Kulturvereins in Georgien

Der Deutsche Kulturverein in Georgien hatte mit seinem Vorsitzenden Oliver Reisner ebenfalls eine Veranstaltung in Bolnisi/Katharinenfeld organisiert (weitere Informationen zum Verein zur Bewahrung deutschen Kulturguts im Südkaukasus finden Sie bei Facebook unter www.facebook.com/KulturerhaltGeorgien)

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Ruine der Evang.Luth. Erlöserkirche in Elisabetht, heute Asureti

Neben Bolnisi haben Bundesbeauftragter Koschyk MdB und Stephan Mayer MdB auch Asureti besucht, das 1816 als Elisabethal gegründet wurde, um sich mit den Vertretern der deutschen Minderheit  über die Wahrung des kulturellen Erbes auszutauschen.

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Eindrucksvolle Gedenkstätte an die ehemaligen deutschen Bewohner von Elisabethal, heute Asureti

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Der Berliner Manfred Tichonow setzt in Asureti/Elisabethtal die dortige deutsche Weinbau-Tradition fort

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Manfred Tichonow baut in Elisabethtal/Asureti wie einst die deutschen Siedler die traditionelle Schala-Traube an und produziert daraus ausgezeichneten Weißwein, Rotwein und Grappa

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Dieses „Schwabenhaus“ hat der Berliner Manfred Tichonow in Elisabethtal/Asureti liebevoll restauriert, um die deutsche Weinbau-Tradition wieder aufleben zu lassen

Einen Artikel über die Deutschen in Armenien, der in der Ausgabe 4/2016 (Seite 23-26) der Zeitschrift globus des Vereind für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) erschienen ist, finden Sie hier.

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