International
4. Internationale wissenschaftlich-praktische Sprachkonferenz in Moskau eröffnet
31. März 2015
0
, ,

Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit Olga Martens, Erste stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbands der deutschen Kultur ,  die bei der IV. Internationalen Sprachkonferenz zum Thema „Deutsche in Russland: Strategien in der Spracharbeit“ referierte

In Moskau wird heute die 4. Internationale wissenschaftlich-praktische Sprachkonferenz eröffnet, die vom Internationalen Verband der Deutschen Kultur (IVDK) und dem Institut für Ethnokulturelle Bildung mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium des Innern organisiert wird. Auf der Konferenz wird über die Möglichkeiten der Frühförderung der deutschen Sprache, Strategien für Deutsch als Minderheitensprache, Multimediale Instrumente zum Spracherwerb sowie über Fragen der nationalen und sprachlichen Identität in der literarischen Übersetzung diskutiert werden.

Anwesend ist auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB. In seinem einleitenden Vortrag erklärte Bundesbeauftragter Koschyk bei der Eröffnung der Sprachenkonferenz, dass wenn man über die Vermittlung der deutschen Sprache für die Volksgruppe der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation und deren strategische Ausrichtung spreche, es gelte, zunächst die Ausgangslage zu berücksichtigen.

Zwischenablage01

„Nicht das Lernen und Unterrichten der deutschen Sprache als Basis der Verständigung steht hierbei im Vordergrund. Diesem Feld ordne ich die Methoden und Instrumente der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache zu, sei es in Gestalt staatlicher russischer Bildungsprogramme oder auch über die verdienstvolle Arbeit der Goethe-Institute und ihrer Sprachlernzentren. Es geht vielmehr um die Übermittlung der Sprache als Träger kultureller Eigenart und damit auch als ein Ausdruck geschichtlicher und kultureller Erfahrung“, so Bundesbeauftragter Koschyk. In diesem Sinne biete das europäische Rahmenabkommen zum Schutz nationaler Minderheiten gleichermaßen Rückendeckung wie Orientierung. „Ziel der staatlichen Minderheitenpolitik muss danach der Erhalt der Minderheitensprache sein und ihre Förderung sollte sich eng an den Bedürfnissen der Minderheit orientieren. Idealerweise sind es Institutionen der Minderheit selbst, die die Bestandteile und Vorgaben eines muttersprachlich fundierten Bildungswesens entwickeln und eine authentische Vermittlung von Sprache und Kultur sicherstellen“, so Bundesbeauftragter Koschyk.

Zum einleitenden Vortrag von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Zum Vortrag zur IV. Internationalen Sprachkonferenz „Deutsche in Russland: Strategien in der Spracharbeit“ von Olga Martens, Erste stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbands der deutschen Kultur gelangen Sie hier.

Zur Internetseite des Internationalen Verbandes der Deutschen Kultur (IVDK) gelangen Sie hier.

 

About author

Verwandte Artikel

(Diese Artikel könnten Sie auch interessieren)

Bild-35

Dr. Theo Sommers Verdienste um die deutsch-koreanischen Beziehungen werden unvergessen bleiben!

Tief betroffen nehmen wir Abschied vom „Gründun...

Weiterlesen
2

CORONA-CHAOS IN NORDKOREA – Von Patient 0 auf 350 000 in nur 24 Stunden

von: MARC OLIVER RÜHLE veröffentlicht am 14.05....

Weiterlesen
Screenshot_20220420-124459_YouTube

Videogrußbotschaft von Hartmut Koschyk zum Abschluss des Mentoring-Programms 2021/2122 des Netzwerks Junge Generation Deutschland-Korea

Das Mentoring-Programm 2021 des Netzwerks Junge Ge...

Weiterlesen

There are 0 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.