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Bundebeauftragter Koschyk besucht die Audi Hungaria Schule Győr
20. Januar 2017
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Schuleiter Helmut Seiler, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, die Geschäftsführerin Personalwesen bei Audi Ungarn, Frau Dr. Elisabeth Knab, der Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad Adenauer Stiftung, Frank Spengler und die Leiterin für Bildungs- und Wissenschaftskooperation bei Audi Ungarn, Frau Olivia Schubert

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten hat die Audi Hungaria Schule Győr besucht. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Schulgebäude mit dem Schuleiter Helmut Seiler, der Geschäftsführerin Personalwesen bei Audi Ungarn, Frau Dr. Elisabeth Knab, die der deutschen Minderheit angehört und ehemals das Ungarndeutsche Bildungszentrum Baja leitete und der Leiterin für Bildungs- und Wissenschaftskooperation bei Audi Ungarn und stv. Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Frau Olivia Schubert, konnte sich Bundebeauftragter Koschyk über die Entwicklung der Schule und deren Arbeit informieren. Anwesend war auch der Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad Adenauer Stiftung, Frank Spengler.

IMG_4114 (1024x768)Die Audi Hungaria Schule Győr ist im Jahr 2010 in Zusammenarbeit und als gemeinsames Projekt der drei Partner Ungarndeutsches Bildungszentrum Baja, Audi Hungaria Motor Kft. und der Stadt Győr entstanden. Im Jahr 2013 wurde die Audi Hungaria Schule Győr von Deutschland als deutsch-ungarische Begegnungsschule anerkannt. Sie ist damit Teil des Netzwerkes von über 140 deutschen Auslandsschulen weltweit. Interkulturelle Begegnung auf verschiedenen Ebenen und Förderung der deutschen Sprache sind ein wichtiger Auftrag. Aktuell wird die Schule von rund 500 Schülern in den Klassenstufen 1-11 besucht und im zugehörigen Kindergarten werden 50 ungarische und deutsche Kinder ganztägig betreut.

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Die Audi Hungaria Schule gliedert sich in einen ungarischen und in einen deutschen Zweig, die im Schulalltag miteinander verknüpft sind. Die Schule wurde in erster Linie für die Kinder der Mitarbeiter von Audi Hungaria ins Leben gerufen, sie steht aber grundsätzlich auch anderen interessierten Schülern offen.

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Schuleiter Helmut Seiler erklärt die Entwicklung des Baus der Schule

Der Unterricht für die Schüler im deutschen Zweig der Audi Hungaria Schule Győr orientiert sich an den Bildungsplänen des Landes Baden-Württemberg und an innerdeutschen Standards. Das Unterrichtskonzept ermöglicht den deutschen Schülern den Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses und gewährleistet aufgrund der Gleichstellung der Zeugnisse mit innerdeutschen Zeugnissen bei Rückkehr nach Deutschland die nahtlose Fortsetzung ihrer schulischen Bildung.

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Die Leiterin für Bildungs- und Wissenschaftskooperation bei Audi Ungarn und stv. Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Frau Olivia Schubert, erläutert die Bauabschnitte

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Im ungarischen Zweig erhalten die Schüler bilingualen Unterricht in ungarischer und in deutscher Sprache nach einem vom ungarischen Bildungsministerium genehmigten Konzept – mit Schwerpunkt Deutsch ab Klasse 1 und deutsch­sprachigem Fachunterricht. Die deutsch-ungarische Abteilung der Audi Hungaria Schule Győr bietet den Schülern die Möglichkeit zum Erwerb des deutschen und des ungarischen Abiturs. Seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 wird die berufliche Bildung gefördert. In einem deutsch-ungarischen Kooperationsprojekt zur internationalen dualen Berufsausbildung ist die Audi Hungaria Schule einer von mehreren Kooperationspartnern, die dieses Projekt gemeinsam umsetzen. Bereits im September 2012 begann der Betrieb eines Kindergartens als Partnerinstitution der Schule. Der Kindergarten befindet sich auf dem Schulgelände. Zurzeit wird ein neuer Kindergarten gebaut. Die Kinder kommen aus deutschen und ungarischen Familien, die bei der Audi Hungaria Motor GmbH arbeiten.

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Bundesbeauftragter Koschyk dankte für die vorbildliche Arbeit die an der Schule geleistet wird und dem Unternehmen Audi, das die Gründung der Audi Hungaria Schule Győr gegründet hat, für dessen vorbildlichen und beispielhaften Einsatz. Die Gründung der Begegnungsschule hat rund 16 Millionen Euro gekostet, wovon rund 12 Millionen Euro vom Unternehmen Audi getragen wurden.

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„Es ist einzigartig, dass ein deutschen Unternehmen, so wie es Audi macht, sich dermaßen stark für eine deutsche Begegnungsschule und einen Kindergarten einsetzt, was größten Dank und höchste Anerkennung verdient, so Bundesbeauftragter Koschyk. Die Audi Hungaria Schule Győr und der angegliederte Kindergarten haben nicht nur für die Kinder der aus Deutschland entsandten Audi Mitarbeiter einen großen Nutzen, so Bundesbeauftragter Koschyk. Vielmehr habe sich die Audi Hungaria Schule Győr in den letzten Jahren in beispielhafter Weise zu einer Eliteschule sowohl für die in Ungarn lebende deutsche Minderheit, als auch der ungarischen Bevölkerung entwickelt, bedenkt man, dass nur 20 Prozent der Schüler und 40 Prozent der Vorschüler im Kindergarten Kinder von Audi-Mitarbeitern  sind.

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Auch lobte Bundesbeauftragter Koschyk die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und Audi Ungarn, was insbesondere durch die hohe Position der stv. Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Frau Olivia Schubert und der der deutschen Minderheit angehöhrenden ehemaligen Leiterin des Ungarndeutschen Bildungszentrums Baja, Frau Dr. Elisabeth Knab, im Unternehmen Audi Ungarn zum Ausdruck komme. Zudem ist der Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Ottó Heinek, Vorsitzender des Aufsichtsrats der „Audi Hungaria Schule Öffentliche Träger- und Betreiberstiftung“ und Olivia Schubert Vorsitzende des Kuratoriums.

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Zur Internetseite der Audi Hungaria Schule Győr mit weiterführenden Informationen gelangen Sie hier.

Eine Präsentation der Audi Hungaria Schule Győr finden Sie hier.

Zur Internetseite der Audi Hungaria Schule Öffentliche Träger- und Betreiberstiftung gelangen Sie hier.

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