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Bundesbeauftragter Koschyk dankt Bürgermeister Tamás Fodor für die vorbildliche Minderheitenpolitik der Stadt Ödenburg/Sopron
20. Januar 2017
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Projektkoordinator Bence Bauer, der Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad Adenauer Stiftung, Frank Spengler, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB und Bürgermeister Tamás Fodor

Im Rahmen seines Besuches in Ödenburg/Sopron, wo er an der staatlichen Gedenkfeier zur Erinnerung an die Vertreibung und Deportation der Ungarndeutschen und an einem Gedenksymposium der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und die Konrad Adenauer Stiftung teilnahm, führte der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, im Rathaus ein Gespräch mit Bürgermeister Tamás Fodor. An dem Gespräch nahmen auch der Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad Adenauer Stiftung, Frank Spengler und der Projektkoordinator, Bence Bauer, teil.

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Das Rathaus von Ödenburg/Sopron

Bundesbeauftragter Koschyk dankte Bürgermeister Fodor, dass die Stadt Ödenburg/Sopron ein Denkmal in Erinnerung an die Vertreibung der Ödenburger Deutschen errichtet hat, wo in diesem Jahr die staatliche Gedenkfeier zur Erinnerung an die Vertreibung und Deportation der Ungarndeutschen stattfand. Zudem ist Ödenburg/Sopron eine der wenigen Städte in Ungarn, in denen es zweisprachige Straßenschilder gibt.

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Zweisprachige Straßenschild in Ödenburg/Sopron

Mitten in der Stadt steht das sogenannte Rejpál Haus, in dem sich sowohl der „Deutsche Kulturklub Ödenburg und Umgebung“ und die „Deutsche Nationalitäten Selbstversammlung Ödenburg“ befinden, als auch das Kroatische Kulturzentrum.

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Das Rejpál Haus in Ödenburg/Sopron

Das Haus gehörte ehemals der ungarndeutschen Familie Rejpál, die einst vertrieben wurde. Koschyk hob die große symbolische Bedeutung hervor, dass die Stadt Ödenburg/Sopron der ungarndeutschen Minderheit eben dieses Rejpál Haus als Begegnungszentrum zur Verfügung gestellt hat und dankte Bürgermeister Fodor herzlich hierfür.

IMG_4345.JPG HPBürgermeister Fodor berichtete Bundesbeauftragten Koschyk, dass der Komponist Franz Liszt zwar in im nahe gelegenen Raiding/Doborján geboren wurde, man sich in Ödenburg/Sopron aber dennoch als „Liszt-Stadt“ fühle, da dieser hier öfter Konzerte veranstaltete und mit dem Bürgertum vor Ort nachweislich in guter Verbindung stand. Bundesbeauftragter Koschyk erklärte in diesem Zusammenhang, dass er gerne Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der Stadt Bayreuth, wo der Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter und Schriftsteller Franz Liszt im Jahr 1886 gestorben ist, prüfen werde.

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