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Bundesbeauftragter Koschyk nimmt am Schlesienseminar in Groß Stein / Kamień Śląski teil / Veranstaltung steht unter dem Motto „Vielfalt-Reichtum oder Bedrohung für das gegenwärtige Europa“
24. Oktober 2017
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Zum vierhundertsten Jubiläum der Heiligsprechung Hyazinths am 14. August 1994 wurde die restaurierte Wallfahrtsstätte feierlich eingeweiht. Heute dient der historische Schloss- und Parkkomplex nicht nur als Pilgerstätte, sondern auch als Kongress- und Tagungszentrum. Quelle: Powiększenie / http://www.kamien.biz/

Vom 25. bis 27. Oktober findet das Schlesienseminar im Schloss Groß Stein / Kamień Śląski statt, das gemeinsam vom Haus für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Gleitwitz und dem Auslandsbüro Polen der Konrad-Adenauer Stiftung durchgeführt wird und an dem auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, teilnimmt.

Das diesjährige Schlesienseminar findet unter dem Motto „Vielfalt-Reichtum oder Bedrohung für das gegenwärtige Europa“ statt. Im Vordergrund des Seminars steht die Frage, was Fremdheit und Fremdsein bedeutet und welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind. Bundesbeauftragter Koschyk wird das Schlesienseminar eröffnen und eine Rede zum Thema „Sicherung der ethnischen und religiösen Vielfalt in Gegenwart und Zukunft“ halten.

Das Schlesienseminar hat eine lange Tradition und findet in diesem Jahr bereits zum 22. Mal statt. Es haben wieder viele Experten aus Polen und Deutschland ihre Teilnahme bestätigt. Bundesbeauftragter Koschyk wird vom Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) und Vorsitzenden des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, Bernad Gaida, begleitet.

Neben Bundesbeauftragtem Koschyk und AGDM-Sprecher Gaida werden Ryszard Galla, polnischer Sejmabgeordneter aus der Deutschen Minderheit und Vorstandsvorsitzender des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, Dr. hab. Andrzej Czaja, Bischof der Diözese Oppeln sowie Dr. Jens Baumann, Sächsisches Innenministerium Dresden, die Schlesientage miteröffnen.

Bundesbeauftragtem Koschyk wird am Rande der Schlesientage die hohe Auszeichnung, der „Orden für besondere Verdienste für die Woiwodschaft Oppeln“ durch den Marschall der Woiwodschaft Oppeln, Andrzej Buła, verliehen.

Im Rahmen des Abendprogramms laden die Organisatoren außerdem für den 25. Oktober 2017 zu einem Gespräch mit Erzbischof Alfons Nossol, langjähriger Bischof der Diözese Oppeln, zum Thema „Leben in der kulturellen Vielfalt“ und am 26. Oktober 2017 zu einem Konzert der Band Take Style ein.

Weitere Informationen zu den Schlesientagen finden Sie hier.

Bundesbeauftragter Koschyk wird im Rahmen seiner Schlesienreise auch gemeinsam mit AGDM-Sprecher Gaida die Schule Pro Liberis Silesiae in Raschau besuchen.

Aufgrund des bislang dürftigen Angebots an deutschsprachigem Unterricht in Polen hat es die Deutsche Minderheit in Eigeninitiative mit dem Verein „Pro Liberis Silesiae“ geschafft, vier Schulen in eigener Trägerschaft zu unterhalten. Bundesbeauftragter Koschyk wird sich vor Ort von der Arbeit überzeugen und will diesen Ansatz auch für Deutsche Minderheiten in anderen Ländern im Sinne von Best Practice nutzen.

Neben dem Besuch des Vereins Pro Liberis Silesiae wird Bundesbeauftragter Koschyk seinen Aufenthalt in Groß Stein /Kamień Śląski auch für Besuche der Evangelischen Kirche in Carlsruhe und der Evangelischen Kirche in Malapane nutzen, um sich vor Ort über die wertvolle christliche Arbeit beider Gemeinden zu informieren und auszutauschen.

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