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Bundesbeauftragter Koschyk nimmt an der 5. Internationalen Sprachkonferenz in Moskau teil und eröffnet das Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen in Königsberg/Kaliningrad
2. Oktober 2017
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Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, reist zu Terminen nach Moskau und Königsberg/Kaliningrad.

In Moskau findet vom 1. bis 4. Oktober 2017 die 5. Internationale wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Deutsche in Russland: Lebenslanges Sprachenlernen. Motivation. Potenzial. Modelle“ des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur statt. Bundesbeauftragter Koschyk, der die Sprachbildung als wichtigstes identitätsprägendes Merkmal sieht, wird zu diesem Anlass ein Grußwort sprechen.

Daneben wird Bundesbeauftragter Koschyk den Leiter der Föderalen Agentur für Nationalangelegenheiten, Minister I.W. Barinow, zu einem Arbeitsgespräch treffen und am Empfang anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Instituts für ethnokulturelle Bildung des BIZ (Bildungs- und Informationszentrum) im Deutsch-Russischen Haus Moskau teilnehmen. In diesem Zusammenhang findet auch ein offener Dialog zur Bildungsarbeit der Selbstorganisation der Russlanddeutschen statt, an dem auch Bundesbeauftragter Koschyk teilnimmt.

Darüber hinaus wird Bundesbeauftragter Koschyk in Moskau mit dem kommissarischen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer der Russischen Föderation, Sergej Nikolajewitsch Kotyrin, zu einem ausführlichen Meinungs- und Informationsaustausch zusammentreffen.

Gemeinsam mit dem Leiter der Föderalen Agentur für Nationalangelegenheiten, Minister I.W. Barinow, wird Bundesbeauftragter Koschyk an den Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit am Empfang des deutschen Botschafters in Moskau, S.E. Rüdiger Freiherr von Fritsch, teilnehmen.

Im Anschluss reist Bundesbeauftragter Koschyk mit Minister Barinow nach Königsberg/Kaliningrad, um dort die feierliche Eröffnung des Kultur- und Geschäftszentrums der Russlanddeutschen in Königsberg/Kaliningrad zu begehen. Eingeleitet wird die Eröffnungsfeier von Heinrich Martens, dem Präsidenten der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen. Die musikalische Umrandung findet in Vorschau auf das Konzert zum 500. Jahrestag der Reformation „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ statt, das am Abend feierlich von Dietrich Brauer, Erzbischof der Evangelisch-Lutherische Kirche in Russland, der Ersten Stellvertretenden IVDK-Vorsitzenden Olga Martens und Bundesbeauftragtem Koschyk eröffnet wird.

In Königsberg/Kaliningrad wird Bundesbeauftragter Koschyk auch Gesprächstermine mit dem Beauftragten des Präsidenten der Russischen Föderation im Nordwestlichen Föderalen Bezirk, Michail Jurjewitsch Wedernikow, und dem stellvertretenden Gouverneur Kaliningrads, Alexandr Wassiljewitsch Torba, wahrnehmen.

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