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Bundesbeauftragter Koschyk reist nach Omsk
17. Juli 2017
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Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, reist in die sibirische Großstadt Omsk, um an dem von der Hanns-Seidel-Stiftung durchgeführten Deutsch-Russischen Dialogprogramm „Die bilaterale Kooperation in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Tourismus am Beispiel der Region Omsk“ teilzunehmen. Koschyk hatte nach der erfolgreichen Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen und dem zeitgleich in Omsk im Mai 2016 stattgefundenen ersten Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen in Russland“ diese Veranstaltung angeregt. Von russischer Seite wird an der Tagung der Gouverneur des Gebietes Omsk, Viktor Nasarow teilnehmen, der auch Gast bei der vom 22. bis 24. Mai in Bayreuth stattgefundenen 22. Deutsch-Russische Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen war, in Rahmen derer ebenfalls eine Wirtschaftskonferenz in den Räumen der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth stattfand. Die Leitung des Deutsch-Russischen Dialogprogramms obliegt dem Leiter der Verbindungsstelle Moskau der Hanns-Seidel-Stiftung, Jan Dresel.

In der Rundtisch-Diskussion zur deutsch-russischen Kooperation in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Bildung werden der Präsident der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible, und der Rektor der Staatlichen Dostojewskij-Universität Omsk, Prof. Dr. Alexej Jakub, zusammentreffen. In einem weiteren Rundtischgespräch wird es speziell um die Möglichkeiten einer verstärkten deutsch-russischen Zusammenarbeit zum Erhalt der deutschen Sprache und der Kultur der Russlanddeutschen gehen. Daran werde von der Universität Bayreuth Vizepräsident Prof. Dr. Martin Huber und Frau Prof. Dr. Gesine Lenore Schiewer beteiligt sein. Auch die Wirtschaftsministerin der Oblast Omsk, Dr. Oksana Fadina, wird für ein Gespräch über die deutsch-russische Kooperation in den Bereichen Wirtschaft und Tourismus zur Verfügung stehen. Hieran werden von oberfränkischer Seite der langjährige Leiter der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, Franz Xaver Bauer und der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Michael Hohl teilnehmen.

Die Veranstaltungsteilnehmer werden auch das vor einem Jahr neu eingeweihte Deutsch-Russische Haus besuchen. Ein Tag der Konferenz ist ganz dem Besuch des Deutschen National-Rayons Asowo gewidmet, der vergangenes Jahr von Bundesbeauftragtem Koschyk gemeinsam mit dem Ko-Vorsitzenden der Regierungskommission und Leiter der Föderalen Agentur für Nationalitätenangelegenheiten der Russischen Föderation, Herrn Minister Igor Barinow, besucht wurde und der am 22. Juli 2017 sein 25jähriges Gründungsjubiläum begehen wird.

Den Ablauf des Deutsch-Russischen Dialogprogramms finden Sie hier.

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