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Bundesbeauftragter Koschyk reist vom 27. bis 29. Mai 2016 nach Rumänien
26. Mai 2016
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Nach dem Nobelpreis für Literatur an Herta Müller ist Stefan W. Hell bereits der zweite ehemalige Schüler des „Nikolaus Lenau Gymnasiums“, der mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, wird vom 27. bis 29. Mai 2016 nach Rumänien reisen.

Zunächst wird Koschyk an den Feierlichkeiten zu Ehren des Physik-Nobelpreisträgers Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Stefan Hell in Temeswar teilnehmen.

Der aus dem Banat stammende Stefan W. Hell, der das „Nikolaus Lenau Gymnasium“ in Temeswar besuchte und Altstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung ist, hat im Oktober 2010 gemeinsam mit den US-amerikanischen Wissenschaftlern Eric Betzig (Ashburn) und William Moerner (Stanford) den diesjährigen Nobelpreis für Chemie erhalten. Er wurde für die Entwicklung von neuen fluoreszenzmikroskopischen Methoden ausgezeichnet.

Stefan W. Hell zu Ehren finden jetzt Feierlichkeiten in seinem Heimatdorf Sankt Anna und in Temeswar statt. In Sankt Anna wird der Schule sein Name verliehen und Stefan W. Hell wird Ehrenbürger der Gemeinde.

In Temeswar wird ihm eine Tafel im Lenau-Gymnasium gewidmet und er erhält die Ehrenbürgerschaft von Temeswar. Desweiteren wird ihm die Ehrennadel in Gold des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien verliehen.

Neben Temeswar wird Bundesbeauftragter Koschyk auch die Hauptstadt des Kreises Hunedoara in Siebenbürgen, Deva (deutsch Diemrich, ungarisch Déva), besuchen und Gespräche mit der deutschen Minderheit des Zentrumsforums Deva (Ortsforum des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien) führen.

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Spatenstich  zum Carl-Wolff-Kinderhospiz im August 2015

Nach seinem Besuch in Deva wird Bundesbeauftragter Koschyk weiter nach Hermannstadt reisen, um dort an der Eröffnung des Kinderhospizes des Carl-Wolff-Vereins teilzunehmen. Im Sinne eines Drei-Generationen-Pflegekonzeptes aus Altenheim, Erwachsenenhospiz entsteht nun auch ein Kinderhospiz des Trägervereins „Dr. Carl Wolff“. Bundesbeauftragter Koschyk hatte bereits am Spatenstich im August letzten Jahres mitgewirkt.

Bundesbeauftragter Koschyk wird bei seinen Terminen vom deutschen Konsul Maruhn (Konsulat Temeswar) und der deutschen Konsulin Urban (Konsulat Hermannstadt) begleitet.

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