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Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe in Nordkorea
24. Oktober 2015
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Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk MdB und die Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Gespräch mit Nordkoreas Vizeaußenminister Kung Sok Ung. (Foto copyright Frank Zauritz / Mehr Fotos unter Archiv Zauritz im Picturemax)

Auf Einladung der Obersten Volksversammlung der Demokratischen Volksrepublik Korea besucht eine Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, der  Bundesbeauftragte Hartmut Koschyk als Vorsitzender und die Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens (SPD), Thomas Lutze (Die Linke), Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen), als stv. Vorsitzende der Parlamentariergruppe sowie Katharina Landgraf (CDU), Dr. Philipp Lengsfeld (CDU) und Burkhard Blienert (SPD) angehören, vom 19. bis 26. Oktober 2015 die Demokratische Volksrepublik Korea.

Gemeinsam führten die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe ein Gespräch mit dem nordkoreanischen Vizeaußenminister Kung Sok Ung.  Vertreter der nordkoreanischen Regierung haben in Gesprächen mit deutschen Abgeordneten neuen Verhandlungen über das Atomprogramm des Landes eine klare Absage erteilt. „Die nordkoreanische Seite bekräftigte, dass sie keine Rückkehr an die Sechser-Gespräche beabsichtigt“, sagte der Vorsitzende der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk, am Mittwoch in Pjöngjang.

Nord Korea

Die Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, der der Bundesbeauftragte Hartmut Koschyk als Vorsitzender und die Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens (SPD), Thomas Lutze (Die Linke), Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen), als stv. Vorsitzende der Parlamentariergruppe sowie Katharina Landgraf (CDU), Dr. Philipp Lengsfeld (CDU) und Burkhard Blienert (SPD) angehören, Martin Tutsch, Mitarbeiter Deutsche Botschaft, Franco Liccione, Mitarbeiter Deutscher Bundestag, Botschafter Dr. Thomas Schäfer und Nordkoreas Vizeaußenminister Kung Sok Ung. (Foto copyright Frank Zauritz / Mehr Fotos unter Archiv Zauritz im Picturemax)

Die Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages führte auch ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Obersten Volksversammlung, Choe Thae-bok und dem Vorsitzenden der Koreanisch-Deutschen Freundschaftsgruppe der Obersten Volksversammlung der Demokratischen Volksrepublik Korea, Prof. Ri Jong Hyok. Ungeachtet dessen, was er zuvor im Zentralkomitee und im Ministerium gehört habe, habe sich die Gruppe für den Verbleib Pjöngjangs bei den Atomverhandlungen ausgesprochen, sagte Koschyk nach dem Treffen mit Parlamentspräsident Choe Thae Bok.

Einen weiterführenden Artikel der Deutsche Presse-Agentur (dpa) finden Sie hier.

Nord KoreaDie Delegation der der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Obersten Volksversammlung, Choe Thae-bok und dem Vorsitzenden der Koreanisch-Deutschen Freundschaftsgruppe der Obersten Volksversammlung der Demokratischen Volksrepublik Korea, Prof. Ri Jong Hyok. (Foto copyright Frank Zauritz / Mehr Fotos unter Archiv Zauritz im Picturemax).

Im Rahmen der Delegationsreise fand in Pjöngjang eine Dialogveranstaltung zum Thema „Rolle und Bedeutung der Politischen Stiftungen sowie der kulturellen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und humanitären Mittlerorganisationen in der Beziehung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Demokratischen Volksrepublik Korea“ statt, an der neben den Mitgliedern der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe Vertreter der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Hanns-Seidel-Stiftung, der Deutschen Welthungerhilfe, des Bischöflichen Hilfswerks MISEREOR e.V., des Deutsch-Koreanischen Gesundheitsforums e.V., humedica e.V., des Deutschen Roten Kreuzes, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Goethe-Instituts, der Freien Universität Berlin, des Vereins „ZUSAMMEN“ – Bildungszentrum für gehörlose, blinde und nichtbehinderte Kinder Hamhung e.V. sowie Vertreter der Partnerorganisationen in der Demokratischen Volksrepublik Korea teilnahmen. Für die Durchführung dieser Dialogveranstaltung hat sich der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk, nachhaltig eingesetzt.

Einen weiterführenden Artikel zur Dialogveranstaltung mit dem Grußwort von Vorsitzenden Koschyk und dem Program finden Sie hier.

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Die Teilnehmer der Dialogveranstaltung gemeinsam mit der Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und dem Vorsitzenden der Koreanisch-Deutschen Freundschaftsgruppe der Obersten Volksversammlung der Demokratischen Volksrepublik Korea Prof. Ri Jong Hyok. (Foto copyright Frank Zauritz / Mehr Fotos unter Archiv Zauritz im Picturemax ).

Am Abend fand ein Empfang statt, an dem neben den Teilnehmern an der Dialogveranstaltung auch  Teilnehmer eines Alumni-Treffens teilnahmen. Anwesend waren ehemalige Stipendiaten des DAAD, aber auch unserer Politischen Stiftungen, die in Deutschland studiert haben. Musikalisch ausgestaltet wurde der Abend von Studenten der Musikhochschule Pjöngjang, die traditionelle koreanische Musik darboten.

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Studenten der Musikhochschule Pjöngjang gestalteten den Abend mit traditioneller koreanischer Muik aus. (Foto copyright Frank Zauritz / Mehr Fotos unter Archiv Zauritz im Picturemax)

Auch mit dem deutschen Gründungsvorstand des Vereins „ZUSAMMEN –Bildungszentrum für gehörlose, blinde und nichtbehinderte Kinder in Nordkorea Hamhung e.V.“, dem Deutschen Robert Grund, hat sich Vorsitzender Koschyk und die Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe mit gehörlosen Kindern und Jugendlichen in Pjöngjang zusammengetroffen. Robert Grund, der selbst von Geburt an gehörlos ist, engagiert sich seit Jahren in beeindruckender Weise für die Verbesserung der Lebensbedingungen gehörloser Kinder und Jugendlicher in Nordkorea. Die Parlamentariergruppe besuchte das Projekt von Robert Grund eines Kindergartens, an dem gehörlose und nicht gehörlose Kinder betreut werden. Robert Grund nahm auch an der Dialogveranstaltung mit deutschen Politischen Stiftungen und Mittlerorganisationen teil.

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Die Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe mit gehörlosen und nicht gehörlosen Kindern bei ihrem Besuch des von Robert Grund gegründeten Kindergartenprojekts. (Foto copyright Frank Zauritz / Mehr Fotos unter Archiv Zauritz im Picturemax)

Im Süden des Landes hat Koschyk und die Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe die innerkoreanische Grenze bei Panmunjom und die Sonderwirtschaftszone Kaesŏng besichtigt. In der Sonderwirtschaftszone Kaesŏng tauschen sich die Parlamentarier mit dem Vizepräsidenten des Managementkomittes, Sangchol Choi, aus.

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Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des Managementkomittes, Sangchol Choi, in der Sonderwirtschaftszone Kaesŏng (Foto Copyriht Frank Zauritz / Mehr Fotos unter Archiv Zauritz im Picturemax)

Tief beeindruck zeigte sich die Delegation der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe vom Besuch der innerkoreanischen Grenze bei Panmunjom.

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Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk MdB, gemeinsam mit Oberstleutnant Kang Yong Song. (Foto copyright Frank Zauritz / Mehr Fotos unter Archiv Zauritz im Picturemax)

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