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Einweihung des „Pavillons der Einheit“, der den Wunsch nach einer friedlichen Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel zum Ausdruck bringt
26. November 2015
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Auf dem Potsdamer Platz in Berlin fand die feierliche Einweihung des „Pavillons der Einheit“ statt, der den Wunsch nach einer friedlichen Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel zum Ausdruck bringt. Anwesend war auch der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, der Oberbürgermeister von Dresden, Dirk Hilbert sowie Abgeordnete der koreanischen Nationalversammlung, darunter der Vorsitzende der Koreanisch-Deutschen Parlamentariergruppe in der Koreanischen Nationalversammlung, Herr Kang Seok-ho, der stellv. Vorsitzenden Herr Hong Il-Pyol und den Vorsitzenden der Partei „New Politics Alliance for Democracy“, Herr Woo Yoon Keun.

Gruppenbild Pavillon3

Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit Herrn Gesandter-Botschaftsrat Yun Jong Seok, Leiter der südkoreanischen Kulturabteilung (1.v.l.) und den Abgeordneten der Nationalversammlung der Republik Korea

Der sechseckige, hölzerner Pavillon ist dem traditionellen Pavillon Sang NyangJeong, der in der koreanischen Hauptstadt Seoul steht, nachempfunden. Das Bauprojekt wurde seit dem Jahr 2012 geplant. Die Idee habe große Zustimmung seitens des Berliner Bezirksamts erfahren. Für zunächst zwei Jahre soll der Pavillon nun am Potsdamer Platz stehen. Dann zieht er in den Innenhof der Kulturabteilung der Botschaft am Leipziger Platz.

Publikum

 

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Gesandter-Botschaftsrat Yun Jong Seok

In der Hütte „Republik Österreich“ auf dem Weihnachtsmarkt wurde das Bauprojekt von Herrn Gesandter-Botschaftsrat Yun Jong Seok, Leiter der südkoreanischen Kulturabteilung, vor rund 200 Persönlichkeiten vorgestellt.

Redner 9Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, erklärte in seinem Grußwort, dass insbesondere vor dem Hintergrund der leidvollen Erfahrung der deutschen Teilung und dem Glück der deutschen Wiedervereinigung es von großer symbolischer Bedeutung sei, dass der „Pavillon der Einheit“ in Berlin am Potsdamer Platz, wo Ost- und Westberin von einem breiten Todesstreifen voneinander getrennt waren, errichtet wurde.

Schiefer Koschyk PavillionVom Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk MdB, beschrifteter Dachziegel für den „Pavillon der Einheit“

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Der Botschafter der Republik Korea, Lee Kyung-soo

Der Botschafter der Republik Korea, Lee Kyung-soo, betonte in seinem Grußwort zur Einweihung am Mittwoch, wie „historisch bewegend“ der Standort sei. Der Pavillon soll eine öffentlich zugängliche Stätte der Besinnung für Berliner und Touristen sein. Um den Bezug zur deutschen Geschichte herzustellen, sind drei alte Mauersegmente, die als Informationstafel dienen, direkt am Pavillon aufgestellt.

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Das Mitglied der koreanischen Nationalversammlung und Vorsitzende der Partei „New Politics Alliance for Democracy“, Herr Woo Yoon Keun

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Der Oberbürgermeister von Dresden Dirk Hilbert

Eröffnung Pavillon

Gruppenbild Pavillon1

Gruppenbild Pavillon2

Besucher Pavillon

Bild9

Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Koreanisch-Deutschen Parlamentariergruppe in der Koreanischen Nationalversammlung, Herrn Kang Seok-ho

Zum Grußwort von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Ein Fernsehinterview von Bundesbeauftragten Koschyk mit dem südkoreanischen Fernsehsender KBS finden Sie hier.

Einen Videopodcast von der Einweihungsfeier finden Sie in Kürze hier.

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