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Hohe ungarische Auszeichnung für Koschyk / Botschafter ehrt Parlamentarier mit dem Offizierskreuz des ungarischen Verdienstordens
4. März 2015
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Auszeichnung mit dem Offizierskreuz des ungarischen Verdienstordens durch S. E. Dr. Jozsef Czukor (Botschafter der Republik Ungarn)

Mit dem Offizierskreuz des ungarischen Verdienstordens wurde Hartmut Koschyk MdB (links) durch S. E. Dr. Joesef Czukor (außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Ungarn) während einer Feierstunde in Nürnberg ausgezeichnet.

Für seinen Einsatz um die deutsch-ungarischen Beziehungen ist der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk mit dem Offizierskreuz des ungarischen Verdienstordens ausgezeichnet worden. Die Übergabe der Auszeichnung nahm der ungarische Botschafter Jozsef Czukor beim Amtswechsel des ungarischen Honorarkonsuls in Nürnberg vor. Dabei wurde der bisherige Honorarkonsul Günter Späth verabschiedet und der Unternehmer Siegfried Axtmann als Nachfolger in sein Amt eingeführt.

Offizierskreuz des ungarischen Verdienstordens

Mit dem Offizierskreuz des ungarischen Verdienstordens soll Koschyks großes Engagement, sein erfolgreicher Einsatz und alles, was er für die Intensivierung der deutsch-ungarischen Beziehungen geleistet hat, gewürdigt werden, sagte Botschafter Czukor. Bereits als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium habe Koschyk zwischen 2009 und 2013 zur Anregung deutscher Investitionen in Ungarn und zur Entwicklung intensiver Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Ungarn beigetragen.

2012 hatte Koschyk als Vorsitzender der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ und des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen die Deutsche Bühne Ungarn nach Berlin eingeladen. Wichtigste Aufgabe dieses Ensembles ist die Vermittlung der deutschen Sprache und die Bewahrung kultureller Werte der mehr als 200.000 Ungarndeutschen. 2014 habe Koschyk dann in Ungarn bei einem Austausch mit Vertretern der deutschen Minderheit für eine Intensivierung der Zusammenarbeit eingeleitet. Zuletzt habe er im Januar als Vertreter der Bundesregierung an der zentralen Gedenkfeier der ungarischen Regierung zu Ehren der nach dem zweiten Weltkrieg vertriebenen Deutschen teilgenommen.

von links: Hartmut Koschyk MdB (Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten), Gábor Tordai-Lejkó (Generalkonsul der Republik Ungarn in München), Dr. Günter Späth (Honorarkonsul a. D.), Ulrich Maly (Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg), S. E. Dr. Jozsef Czukor (außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Ungarn) und Dr. Siegfried Axtmann (Leiter der Honorarkonsulats der Republik in Nürnberg).

von links: Hartmut Koschyk MdB (Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten), Gábor Tordai-Lejkó (Generalkonsul der Republik Ungarn in München), Dr. Günter Späth (Honorarkonsul a. D.), Ulrich Maly (Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg), S. E. Dr. Jozsef Czukor (außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Ungarn) und Dr. Siegfried Axtmann (Leiter der Honorarkonsulats der Republik in Nürnberg).

Neuer Leiter des Honorarkonsulats von Ungarn in Nürnberg ist der Unternehmer Siegfried Axtmann. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst die Regierungsbezirke Oberpfalz, Unter-, Mittel- und Oberfranken mit zusammen rund 12000 hier lebenden Ungarn. Aufgaben des Honorarkonsulats sind unter anderem der Schutz und die Interessen der ungarischen Staatsangehörigen sowie die Förderung der Entwicklung der Beziehungen auf dem Gebiet des Handels, der Wirtschaft, des Tourismus, der Kultur und der Wissenschaft. Sein Vorgänger war Günter Späth, früherer Gesellschafter der CSC Jäklechemie in Nürnberg.

Eintrag in das Goldende Buch der Stadt Nürnberg: (von links) der neue Leiter des Honorarkonsulats von Ungarn in Nürnberg, Dr. Siegfried Axtmann, der scheidende Leiter des Honorarkonsulats von Ungarn in Nürnberg, Dr. Günter Späth, der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Ulrich Maly und S. E. Joesef Czukor (außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Ungarn).

Eintrag in das Goldende Buch der Stadt Nürnberg: (von links) der neue Leiter des Honorarkonsulats von Ungarn in Nürnberg, Dr. Siegfried Axtmann, der scheidende Leiter des Honorarkonsulats von Ungarn in Nürnberg, Dr. Günter Späth, der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Ulrich Maly und S. E. Joesef Czukor (außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Ungarn).

Oberbürgermeister Ulrich Maly erinnerte bei der Ordensverleihung und dem Wechsel an der Spitze des Konsulats unter anderem an den Maler Albrecht Dürer, dessen Vater ebenfalls aus Ungarn nach Nürnberg gekommen sei, um hier in die Lehre zu gehen. Später kehrte Albrecht Dürer der Ältere nach Nürnberg zurück und erhielt 1467 die Stadtbürgerschaft, 1471 wurde Albrecht Dürer der Jüngere geboren. Somit sei Albrecht Dürer ein Mensch mit ungarischem Migrationshintergrund, sagte Maly. Er erinnerte auch daran, dass 1989 der Eiserne Vorhang zuerst zwischen Ungarn und Österreich gefallen war. Heute leben nach den Worten des Oberbürgermeisters über 1600 Ungarn in Nürnberg.

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