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Konzert zum 500. Jahrestag der Reformation „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ im Königsberger Dom im heutigen Kaliningrad
4. Oktober 2017
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Eine historische Zeitreise unter dem Titel „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ mit Dichtern und Musikern in der Bayreuther Stadtkirche im Mai 2017

Im Rahmen des Konzertes „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ im Königsberger Dom im heutigen Kaliningrad anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation findet die feierliche Eröffnung durch Dietrich Brauer, Erzbischof der Evangelisch-Lutherische Kirche in Russland, der Ersten Stellvertretenden IVDK-Vorsitzenden Olga Martens und dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, statt.

„Vom Himmel hoch, da komm ich her“ ist eigentlich ein Weihnachtslied, aber gleichzeitig auch eines der bedeutendsten Lieder Martin Luthers und ein Lied mit einer zutiefst evangelischen Botschaft.

In seinem Grußwort würdigt Bundesbeauftragter Koschyk, dass viele Deutsche aus Russland das 500. Reformationsjubiläum dazu nutzen, sich ihrer historischen, kulturellen und religiösen Wurzeln und damit ihrer ethnokulturellen Identität nicht nur zu erinnern, sondern diese darüber hinaus auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Lesen Sie das Grußwort von Bundesbeauftragtem Koschyk hier.

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There is 1 comment

  • Klingbeutel sagt:

    Sehr geehrter Herr Konhäuser,
    sehr geehrter Herr Koschyk,
    liebe Landsleute,

    „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ oder „Macht Hoch die Tür, die Tor macht weit“ * – letzteres in Königsberg entstandenes Adventslied hören auch die Altkönigsberger in der Adventszeit gern.
    So könnte eine andächtige musikalische Veranstaltung im Dom – beispielsweise zu Pfingsten – im wahrsten Sinne auch ein „Highlight“ sein, zu der der Himmel bei guter Vorbereitung Menschen sowohl aus nah als auch aus fern schicken würde.

    Mit besten Wünschen und heimatlichen Grüßen

    Hartmut Klingbeutel

    * „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ ist ein in Ostpreußen entstandenes Kirchenlied aus dem 17. Jahrhundert. Es gehört sowohl in der evangelischen Kirche (Evangelisches Gesangbuch Nr. 1[1]), in der römisch-katholischen Kirche (Gotteslob Nr. 218;[2] Gotteslobalt Nr. 107[3]), in der Neuapostolischen Kirche[4], als auch in vielen evangelischen Freikirchen (FL Nr. 179, MG Nr. 233) zu den bekanntesten und beliebtesten Adventsliedern und wurde auch in andere Sprachen übersetzt, beispielsweise im Jahre 1853 von Catherine Winkworth ins Englische unter dem Titel Lift up your heads, ye mighty gates.[5] Der Text stammt von Georg Weissel (1590–1635) und wurde 1623 anlässlich der Einweihung der Altroßgärter Kirche in Königsberg verfasst.

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