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Koschyk: „Das ist präventive Friedenspolitik“ / Interview mit deutschsprachiger Zeitschrift „Dolomiten“
5. Mai 2015
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von links: Dr. Toni Ebner (Chefredakteur der Zeitung „Dolomiten“ und Vorsitzender der Europäischen Vereinigung von Tageszeitungen in Minderheiten- und Regionalsprachen / Minority Dailies Association – MIDAS), Hartmut Koschyk MdB (Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten) und Martin Lechner (Redakteur der Zeitung „Dolomiten“).

Im Rahmen seines Arbeitsbesuche in der autonomen Provinz Südtirol in Italien hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, auch ein Interview mit der Redaktion der deutschsprachigen Zeitschrift „Dolomiten“ geführt. Der Chefredakteur der deutschsprachigen Zeitschrift „Dolomiten“, Dr. Toni Ebner, ist sogleich Vorsitzender der Europäischen Vereinigung von Minderheitenzeitschriften „MIDAS“, die in Bozen ihre Geschäftsstelle hat.

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Die Europäische Vereinigung von Tageszeitungen in Minderheiten- und Regionalsprachen (Minority Dailies Association – MIDAS) ist eine politisch unabhängige, „non-profit“-Vereinigung der Minderheitenpresse mit dem Sekretariatssitz an der Europäischen Akademie in Bozen (EURAC).

Zum Internetauftritt zu der Europäischen Vereinigung von Minderheitenzeitschriften „MIDAS“ gelangen Sie HIER.

MIDAS wurde im Jahr 2001 von Chefredakteuren verschiedener Tageszeitungen aus mehr als zehn europäischen Sprachgemeinschaften gegründet. Die Ziele sind eine Koordination gemeinsamer zeitungsrelevanter Fragestellungen; Kooperation in den Bereichen Informationsaustausch, Druck und Marketing; Organisation von Kampagnen, um die Mitgliederzeitungen zu vermarkten und die Unterstützung für Minderheitensprachen und ihre Printmedien durch staatliche und EU-Institutionen.

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Jedes Jahr lädt MIDAS Journalisten seiner Mitgliedszeitungen und Journalisten von Mehrheitsmedien zu einer gemeinsamen Study Visit in ein Minderheitengebiet ein, bei dem Informationsaustausch sowie Wissen über Minderheitenschutz und kulturelle Vielfalt in Europa vermittelt wird. Zur Anerkennung von Journalisten, welche journalistische Standards setzen sowie besondere Beiträge zur kulturellen Vielfalt und den Schutz von Minderheitensprachen verfassen, verleiht MIDAS den Otto von Habsburg und den Midas Journalistenpreis.

31 Tageszeitungen aus Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Kroatien, Italien, Lettland, Litauen, Nordirland, Rumänien, Schweiz, Slowakei und Spanien sind bereits MIDAS beigetreten und die Organisation wächst weiter. Die Midas-Mitgliedszeitungen erreichen eine Leserschaft von 3 Millionen in dreizehn Sprachen.

Zur Online-Ausgabe des Interviews gelangen Sie HIER.

Zur Druck-Ausgabe des Interviews gelangen Sie HIER.

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