International
Koschyk im Interview mit dem Online-Magazin „Sputnik“: Die Phase des Nicht-miteinander-Sprechens ist vorbei
26. Mai 2016
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Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, führte  am Rande der 21. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen im sibirischen Omsk ein Interview mit dem Online-Magazin „Sputnik“.

Sputnik. Nach drei Jahren Pause nimmt die Deutsch-Russische Regierungskommission mit einer Tagung in Omsk ihre Arbeit wieder auf. Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk ist optimistisch in Bezug auf den weiteren Dialog.

„Wir sind wieder in einem intensiven Gespräch. Wir haben deutlich gemacht, dass wir es ernst meinen mit der Brückenfunktion der Bürger deutscher Nationalität in der Russischen Föderation, deshalb haben wir auch symbolisch ein deutsch-russische Haus in Omsk eingeweiht“, sagt MdB Hartmut Koschyk in einem Interview für Spuntiknews. Als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten reiste er am 24. Mai nach Omsk, um an der Tagung der Deutsch-Russischen Regierungskommission teilzunehmen. „Es wird ein Haus sein, das nicht nur den Bürgern deutscher Nationalität dient, sondern ein Haus, das ein Kristallisationspunkt der Zusammenarbeit zwischen dem Gebiet Omsk und der Bundesrepublik Deutschland sein wird“, fügt er hinzu.

Die Deutsch-Russische Regierungskommission hat somit ihre Arbeit nach den drei Jahren politisch bedingter Pause wieder aufgenommen. Es habe inzwischen einige Umstrukturierungen gegeben: „Jetzt gibt es die Föderale Agentur für nationale Minderheiten unter Minister Igor Barinow. Minister Barinow möchte den Faden wiederaufnehmen und mit Deutschland zu einem intensiven Dialog kommen. Wir haben heute ein gutes Kommuniqué unterzeichnet, das deutlich macht, dass es eine enge konstruktive Zusammenarbeit beider Länder für eine gute Zukunftsperspektive der Bürger deutscher Nationalität in der russischen Föderation gibt“.

Das Treffen in Omsk zeuge von einem guten Gesprächsklima zwischen Deutschland und Russland: „Ich glaube, dass die Phase des Nicht-miteinander-Sprechens vorbei ist. Das zeigt, dass wir zu einem wichtigen Thema in unseren Beziehungen wieder ein gutes Gesprächsklima erreicht haben.

Zum Artikel auf der Internetseite des Online-Magazins „Sputnik“ gelangen Sie hier.

 

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