International
Politische Stiftungen berichten über ihre Arbeit in Nord- und Südkorea
16. Mai 2017
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Die Deutsch-Koreanische Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages hatte in Berlin zu einem Meinungs- und Informationsaustausch mit den in Korea tätigen deutschen politischen Stiftungen und dem Regionalbeauftragten für Asien und Pazifik im Auswärtigen Amt, Dr. Norbert Riedel, eingeladen. Die Deutsch-Koreanische Parlamentariergruppe war vertreten durch den Vorsitzenden Hartmut Koschyk MdB und durch die beiden stv. Vorsitzenden Bärbel Höhn MdB und Heike Baehrens MdB. Ebenfalls war seitens des Sekretariats der Parlamentariergruppe Franco Liccione anwesend.

Von Seiten der politischen Stiftungen nahmen die Teamleiterin Asien der Konrad-Adenauer-Stiftung, Rabea Bauer, der Referent für Asien und Pazifik der Friedrich-Ebert-Stiftung, Knut Dethlefsen, der Referent für China-Japan-Korea der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tomislav Delinic, der Leiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Korea, Dr. Bernhard Seliger, und die Referatsleiterin des Referats Asien und Menschenrechte der Friedrich-Naumann-Stiftung, Maria Christina Schneider, teil.

Vor dem Hintergrund der Sanktionen des Weltsicherheitsrates gegenüber Nordkorea, die von Deutschland und der Europäischen Union vollends mitgetragen werden, und den andauernden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel, die auch Auswirkungen auf die Arbeit der politischen Stiftungen in Nordkorea haben, berichteten die Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Hanns-Seidel-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Friedrich Naumann Stiftung, über deren aktuelle Projektarbeit auf der koreanischen Halbinsel.

Der Regionalbeauftragte für Asien und Pazifik im Auswärtigen Amt, Dr. Norbert Riedel, erläuterte den Standpunkt des Auswärtigen Amtes im Hinblick auf die Projektarbeit der politischen Stiftungen in Nordkorea nach den Sanktionen des Weltsicherheitsrates. Vorsitzender Hartmut Koschyk MdB und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Bärbel Höhn MdB und Heike Baehrens MdB dankten den Vertretern der politischen Stiftungen für deren Arbeit für Frieden und Entspannung, gerade angesichts der gegenwärtigen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Auch die Auswirkungen der jüngsten südkoreanischen Präsidentschaftswahlen auf die Lage auf der koreanischen Halbinsel und auf die Arbeit der politischen Stiftungen wurden ausführlich diskutiert.

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