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Sollten Staatshilfen gewährt werden?
12. Juni 2009
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In der Sitzung des Bundes (BMWi, BMF, BK-Amt) mit den Ländern (Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, NRW, Sachsen) zur Frage einer Rettungsbeihilfe für die Arcandor AG kam man zu dem Entschluss, dass den Anforderungen des Bürgschaftsausschusses nicht nachgekommen worden ist. Es ging insbesondere um Beiträge von privater Seite (Gesellschafter, Banken und Vermieter). Auch waren die Banken nicht bereit, selbst bei einer 100%igen Bürgschaft die Kredite für die Rettungsphase zur Verfügung zu stellen. Deshalb wurde der Antrag auf Rettungsbeihilfe von Bund und Ländern einstimmig abgelehnt.

Fehlentscheidungen der Unternehmensführung sollten nicht vom Steuerzahler ausgeglichen werden. Auch die EU-Kommission hat die Einschätzung bestätigt, dass nicht die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise zur Schieflage des Konzerns geführt haben, sondern dass es schon vor dem 1. Juli 2008 massive Probleme gab. Da die Großaktionäre sich einem ausreichenden Beitrag zur Rettung des Konzerns verweigert hatten, war der Gang in die Insolvenz die Folge.

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There is 1 comment

  • Schöler Siegbert sagt:

    Ich stimme dem Kommentar voll zu.Ich fand es auch populistisch von Herrn Seehofen mit dem Massekredit für Quelle.Nach Ansicht vieler Fachleute hat Quelle keine Zukunft und wird auch mit einem Massekredit nicht weit kommen.
    Bravo Herr Gutenberg lassen sie sich nicht beirren weiter so

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