Für die Region
Kleine Rose erinnert an großen Naturforscher / Humboldt-Rose vor dem Landratsamt gepflanzt
8. August 2020
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In seinen Bemühungen, den großen Naturforscher und Universalgelehrten Alexander von Humboldt tiefer im Bewusstsein der Region zu verankern ist das Alexander-von-Humboldt-Kulturforum Schloss Goldkronach wieder einen kleinen Schritt vorangekommen. In den Blumenrabatten vor dem Bayreuther Landratsamt an der Markgrafenallee pflanzte Landrat Florian Wiedemann mit dem Kulturforumsvorsitzenden Hartmut Koschyk die offizielle Humboldt-Rose. Zusammen mit einem kleinen Hinweisschild soll sie künftig alle Besucher der Behörde daran erinnern, dass der bedeutende Wissenschaftler den Grundstein für sein späteres Wirken hier in der Region gelegt hat.

Die aus der renommierten Rosenschule W. Kordes´ Söhne im norddeutschen Pinneberg stammenden Neuzüchtung hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vor knapp zwei Jahren in Goldkronach getauft. Dort hat nicht nur das Alexander-von-Humboldt-Kulturforum seinen Sitz, in Goldkronach verbrachte Alexander von Humboldt von 1792 an fünf Jahre seines Lebens, um den damaligen Bergbau wieder auf Vordermann zu bringen..

Die Humboldt-Rose ist eine bienenfreundliche Kleinstrauchrose, was besonders Bio-Imker Toni Herzing aus Büchenbach freut. Er betreut zwei Bienenvölker hinter dem Landratsamt, die künftig auch aus der Humboldt-Rose Nektar und Pollen ziehen sollen. Die Rose blüht rot mit einfachen Blüten, die in reichen Dolden erscheinen. Die Rose wurde deshalb Alexander von Humboldt gewidmet, weil sie keine opulente Edelrose, sondern eine offene naturnahe Kreation ist.

Vorsitzender Hartmut Koschyk überreichte anlässlich der Rosenpflanzung an Landrat Wiedemann auch einige Ausgaben des neuen Buches „Humboldts letzte Reise“. Das gleichnamige Theaterstück, eine Auftragsarbeit des Kulturforums, hatte der Bayreuther Autor Frank Piontek verfasst. Der Text dazu ist jetzt im Verlag Breuer & Sohn erschienen und wurde erst vor wenigen Tagen vorgestellt. Ein Ziel des Theaterstückes soll es sein, Alexander von Humboldt und seine Botschaften einem noch größeren Publikum nahe zu bringen, sagte Koschyk.

Stephan Herbert Fuchs

Landrat Florian Wiedemann hat vor dem Landratsamt die offizielle Humboldt-Rose gepflanzt. Ihn über die Schulter blickten dabei (von links): Imker Toni Herzing, der Vorsitzende des Humboldt-Kulturforums Hartmut Koschyk. Dagmar Bauer vom Kulturforum und der Goldkronacher Gärtner Johannes Übelhack, der die Rose vertreibt.

Foto: Stephan Herbert Fuchs

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Maximilian

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