Für Deutschland Für die Region
Maximilian Schmidt: Mein Praktikum im Wahlkreis- und Bundestagsbüro
30. März 2017
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Gemeinsam mit dem Bayreuth-Forchheimer Abgeordneten und Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk im Paul-Löbe-Haus.

Von Mitte Februar bis Ende März durfte ich mein sechswöchiges Pflichtpraktikum für mein Studium der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften Afrikas der Universität Bayreuth im Wahlkreisbüro des Bayreuth-Forchheimer Bundestagsabgeordneten und Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Herrn Hartmut Koschyk, ableisten. Von diesen sechs Wochen wurde ich vier Wochen im Wahlkreisbüro in Bayreuth und zwei Wochen im Abgeordnetenbüro im Paul-Löbe-Haus in Berlin eingesetzt. Aufgeteilt waren die Aufenthalte in drei Blöcke zu jeweils zwei Wochen.

Mein erster Praktikumstag begann mit zwei Bürgersprechstunden in Bayreuth, welche mir zunächst einen Einblick in die Wahlkreisarbeit gaben und mir vermittelten, wie Bürgernähe praktiziert und umgesetzt wird. Anschließend durfte ich an einer Besprechung zur Planung eines regionalen sozialen Projektes mit verschiedenen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sozialverbänden beiwohnen. Auch hier zeigten sich wieder die Stärken des direkt gewählten Abgeordneten Hartmut Koschyk MdB, die Moderation und das Knüpfen von Kontakten zu den richtigen Ansprechpartnern für das Projekt auf den Weg zu bringen.

In den folgenden Tagen wurde ich in den Büroalltag des Wahlkreises eingeführt. Ich durfte bei der Vorbereitung bis hin zum Versand der CSU-Infopost, Einladungen für den politischen Aschermittwoch und das von Herrn Koschyk MdB jedes Jahr veranstaltete Fastenessen

mitwirken. Außerdem wurde ich unterstützend mit der schriftlichen Korrespondenz mit verschiedensten Würdenträgern und Bürgern betraut. Hier wurde mit erneut bewusst, wie viele Anfragen von Bürgerseite an einen Abgeordneten herangetragen werden und folglich auch nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden müssen.

Nach zwei Wochen Bayreuth folgten zwei Wochen im Abgeordnetenbüro in Berlin. Hier wurde ich sehr herzlich von Herrn Thomas Konhäuser empfangen und durfte mir zunächst einen Hausausweis besorgen, um mich frei im Paul-Löbe-Haus und dem Bundestag bewegen zu können. Nach einer Führung durch die verschiedenen Bereiche des Bundestages wurde ich mit der ersten Aufgabe der Woche betraut, der wissenschaftlichen Recherche für einen Artikel von Herrn Konhäuser. Da meine erste Woche in Berlin nicht auf eine Sitzungswoche fiel, war die Woche erfüllt von Presseanfragen und wissenschaftlicher Recherche. In der folgenden Sitzungswoche durfte ich politische Entscheidungsfindung und den Arbeitsalltag eines Politikers miterleben. Zunächst durfte ich an einer fraktionsinterne Besprechung der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit teilnehmen. Hier wurde die Positionierung der Fraktion bei dem folgenden nicht-öffentlichen Ausschuss mit Experten abgestimmt. Ebenfalls durfte ich, vertretend für Herrn Hartmut Koschyk MdB, eine Informationsveranstaltung des Netzbetreibers TenneT, bezüglich der neu geplanten unterirdischen Stromtrasse Südlink besuchen.

Zu guter Letzt durfte ich noch der Regierungserklärung der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel beiwohnen. Auch hierzu ergeht mein Dank an Herrn Thomas Konhäuser, der trotz begrenzter Platzzahl dafür gesorgt hat, mich und meinen Mitpraktikanten auf die Zuschauertribüne zu bringen.

Die letzten beiden Wochen verbrachte ich wieder in Bayreuth. Gleich zu Beginn stand das alljährliche und diesmal letzte Fastenessen von Herrn Hartmut Koschyk MdB im Arvena Kongress Hotel auf dem Plan. Geladen waren neben dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller MdB, auch Dr. Silke Launert MdB, Gudrun Brendel-Fischer MdL sowie ein Vielzahl an Vertretern aus Kirche, Sozialverbänden, Wissenschaft und Wirtschaft. Neben einer interessanten und bewegenden Rede von Dr. Gerd Müller MdB wurde auch für das leibliche Wohl in Form eines afrikanischen Eintopfes gesorgt.

Ich möchte mich abschließend herzlichst bei Herrn Hartmut Koschyk MdB und all seinen Mitarbeitern, die ich kennenlernen durfte, bedanken. Es war ein wirklich spannendes Praktikum, welches mir hoffentlich bei meiner beruflichen Entwicklung hilfreich sein wird. Ich konnte viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln und hoffe, ich konnte mit meiner Tätigkeit die Erfüllung der mir angetragenen Aufgaben zufriedenstellend bewältigen.

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Maximilian Schmidt

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