27 Jan

Städtische Museum Bayerisches Vogtland widmet sich in neuer Museumsabteilung dem Thema „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“


Vertreibung

Das städtische Museum Bayerisches Vogtland widmet sich dem Thema „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ im Rahmen einer wissenschaftlich fundierten und zeitgemäß gestalteten neuen Abteilung seiner Dauerausstellung. Auf drei Ebenen eines in den letzten zwei Jahren aufwendig sanierten Museumsanbaus werden mehr als 400 für das Thema einschlägige Exponate von einmaligem historischem Wert präsentiert.

Die Ausstellung stellt exemplarisch am Beispiel der Hofer Region die Geschichte der Ankunft und Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen in Westdeutschland dar. Sie informiert allgemein verständlich über die Ursachen und Abläufe von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung. Der Stellenwert der Ereignisse innerhalb des kulturellen Gedächtnisses der Bundesrepublik wird aufgezeigt. Die bayernweit einzigartige und weit über die Region hinaus bedeutende Ausstellung zeichnet sich durch eine Herangehensweise aus, die verschiedene Blickwinkel bietet. Auf eine gründliche Ausleuchtung des noch immer kontroversen Themas in seinen unterschiedlichsten Facetten wird besonderer Wert gelegt. An zahlreichen Multimedia-Stationen mit Bild- und Tondokumenten werden die Besucherinnen und Besuchern selbst tätig und können sich aktiv mit den Inhalten der Ausstellung auseinandersetzen. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 27. Jan 2012
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28 Okt

Koschyk: Das Vertreibungsschicksal muss sichtbar gemacht werden und für folgende Generationen begreifbar bleiben


flucht

Zum Videopodcast von Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Koschyk gelangen sie hier.

Im Deutschen Bundestag findet vom 26. Oktober bis 18. November 2011 im Paul-Löbe-Haus (benannt nach dem aus Schlesien stammenden Sozialdemokraten Paul-Löbe) eine Ausstellung der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“ statt.

Seit dem 6. September 2000 gibt es die Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“. Sie wurde geboren aus der Erkenntnis des Bundes der Vertriebenen, dass es nötig ist, nicht im eigenen Leid und in persönlichen traumatischen Erinnerungen zu verharren, sondern ein Instrument zu schaffen, das dazu beiträgt, Vertreibung und Genozid grundsätzlich und weltweit zu ächten. Daher wurde eine eigenständige Stiftung errichtet. Ihr Ziel ist es, Vertreibungen weltweit entgegenzuwirken, sie zu ächten und zu verhindern und dadurch der Völkerverständigung, der Versöhnung und der friedlichen Nachbarschaft der Völker zu dienen. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 28. Okt 2011
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