21 Dez

Glühwein trinken – Wärme schenken


Glühwein in allen Varianten, rot, weiß, alkoholfrei und mit Apfelgeschmack, hat der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk zu Gunsten des Albert-Schweitzer Hospizes ausgeschenkt.

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Glühwein für einen guten Zweck (von links): Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk, Heide Vogel vom Winterdorf sowie Angelika Eck und Stefanie Hellbach vom Albert-Schweitzer-Hospiz.

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Geschrieben von Patrick Lindthaler am 21. Dez 2014
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19 Dez

Bundesbeauftragter Koschyk zum kommenden Weihnachtsfest


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Wir Christen denken zu Weihnachten daran, dass etwas Neues geschieht: Gott wendet sich in Christus den Menschen zu. Für uns alle ist Weihnachten das Fest der Liebe, das Fest der Zuwendung zu unserer Welt. Das Bekenntnis zu Christus beim Weihnachtsfest bedeutet aber auch stets aufs Neue die Aufforderung zu Solidarität und Miteinander in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft!

Auch jenseits der christlichen Überzeugung haben Menschen in unserer Gesellschaft in der Hektik dieser Zeit das Bedürfnis nach Ruhe, Besinnlichkeit und Frieden. Die Adventszeit und Weihnachten bieten einen guten Anlass, diesen Bedürfnissen nachzukommen. Die Geburt Jesu Christi hat Hoffnung und Wärme in die dunkle Welt gebracht.

Auch in diesem Jahr stand unser Land vor großen Herausforderungen, die es gemeinsam zu bewältigen galt: In der Welt galt es für Deutschland weiterhin, Solidarität mit den Ärmsten der Armen zu zeigen und dem Bürgerkrieg in Syrien, dem ISIS -Terror in der arabischen Welt und der Ebola-Epidemie in Afrika entgegenzutreten.

In Europa galt es in diesem Jahr auch weiterhin, gemeinsam die Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise zu überwinden und Solidarität mit den Staaten zu zeigen, die finanzielle Hilfe benötigten und auch im kommenden Jahr noch benötigen werden. Doch auch der Russland-Ukraine-Konflikt verlangt weiterhin ein geschlossenes Handeln der Europäischen Union. Europa ist auf ein politisch und wirtschaftlich starkes Deutschland angewiesen.

In Deutschland galt es, unseren Kindern und Enkeln in der Zukunft wieder Handlungsspielräume zu eröffnen und zu erhalten. In der Bundespolitik wurde daher durch die jüngste Verabschiedung des Bundeshaushalts für das Jahr 2015 eine neue Ära eingeleitet: erstmals seit 1969 wird Deutschland im nächsten Jahr keine neuen Schulden mehr machen, ohne dabei die soziale Balance und die Grundpfeiler unseres von Solidarität geprägten Sozialstaates aus dem Blick zu verlieren. Trotz des Meilensteins der Haushaltskonsolidierung sparen wir nicht bei der Verbesserung der Infrastruktur, bei Bildung und Forschung, im Wirtschafts- und Sozialbereich oder bei der Kultur.

Trotz andauerndem Wohlstand in unserem Land gilt es auch weiterhin, gemeinsam den sozial Schwachen in unserem Land zur Seite zu stehen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Dies ist auch Ausdruck unseres christlichen Menschenbildes: Jeder Mensch ist einzigartig ist und ihm kommen als Person die umfassende Menschenwürde und die grundlegenden Menschenrechte zu. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 19. Dez 2014


19 Dez

Bundesbeauftragter Koschyk trifft Vorstandssprecherin Gönner (GIZ) zum Jahresabschlussgespräch


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Der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Beide Seiten bekräftigen ihre gute Zusammenarbeit mit Blick auf 2015

Der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, hat sich im Bundesministerium des Innern zu einem Meinungs- und Informationsaustausch mit Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), getroffen.

Im Vordergrund des Gesprächs stand die Umsetzung des Programms „Nationale Minderheiten“, das die GIZ für das BMI umsetzt. Koschyk und Gönner erörterten in Ihrem Gespräch die Projektumsetzung in 2014 mit Blick auf die Fortführung in 2015.

Im Rahmen des Programms „Nationale Minderheiten“ werden v.a. Begegnungszentren in den GUS-Staaten unterstützt, die allen Interessierten die Möglichkeit bieten, sich mit der deutschen Kultur und Sprache vertraut zu machen. Gönner und Koschyk zogen eine positive Bilanz zur Zusammenarbeit und Umsetzung des Programms, das auch in 2015 fortgeführt wird.

Die GIZ tritt im Rahmen der Förderung als Mittlerorganisation für das BMI auf und arbeitet mit zahlreichen weiteren Projekteträgen in den jeweiligen Ländern zusammen. Die Umsetzung des Programms und die örtlichen Teamleitungen haben aufgrund der herausgehobenen Funktion und der damit verbundenen Auswirkungen für die Hilfenpolitik des BMI im Hinblick auf das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland eine hohe Bedeutung. Wesentliche Rolle der GIZ ist dabei die Programmleitung, die Koordinierung der Budgetplanung in Abstimmung mit BMI, die Verantwortung für die einheitliche Erstellung der Verträge und einheitliche Auslegung der Vertragsbedingungen sowie die Koordination der Umsetzung des Wirkungsmonitorings.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 19. Dez 2014
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19 Dez

Deutsch-Koreanische Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages plant Nord- und Südkorea zu besuchen


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Vorstandssitzung der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages: Vorsitzender Bundesbeaufragten Hartmut Koschyk MdB, Bärbel Höhn MdB, Heike Baehrens MdB, Thomas Lutze MdB und  Renee Krebs vom Sekretariat der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe

Auf der Vorstandssitzung der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages wurde geplant, im Herbst des kommenden Jahres Nord- und Südkorea zu besuchen. Dem Vorstand der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe gehören neben dem Vorsitzenden, Bundesbeaufragten Hartmut Koschyk MdB, Bärbel Höhn MdB, Heike Baehrens MdB und Thomas Lutze MdB, als stellvertretende Vorsitzende an.

Vorsitzender Koschyk erklärte, dass es gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Lage auf der koreanischen Halbinsel von größter symbolischer Bedeutung sei, dass die Deutsch-Koreanische Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages plant, im kommenden Jahr Nord- und Südkorea zu besuchen. In einer Annäherung zwischen Nord- und Südkorea könne Deutschland zwar nicht als Vermittler, aber als ehrlicher Ratgeber auftreten und die innerdeutschen Erfahrungen weitergeben. Nordkorea zeigt zudem starkes Interesse die Beziehungen zu Deutschland und der EU auf den Gebieten Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft umfassend fortzuentwickeln und dabei auch einen offenen Dialog auch über die innerkoreanischen Beziehungen zu führen. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 19. Dez 2014
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19 Dez

Neu konstituierter Stiftungsrat der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland bestellt Stiftungsvorstand


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In Berlin fand die konstituierende Sitzung des neu berufenen Stiftungsrates der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland statt. Dem neu konstituierten Stiftungsrat gehören neben dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, als Stiftungsratsvorsitzenden, der langjährige Generalsekretär des Bundes der Nordschleswiger, Herr Peter Ivar Johannsen, der Geschäftsführer der Hoff Kommunikation GmbH, Herr Florian Weisker, der Unternehmer Herr Jörn Linster und Herr Thomas Kropp, Senior Vice President der Deutschen Lufthansa AG, an.

Der Stiftungsrat hat einer Wiederbestellung von Herrn Dr. Kay Lindemann, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA), Herrn Knut Abraham, Leiter für Rechts-und Konsularangelegenheiten an der Deutschen Botschaft in Washington, Herrn Gerhard Müller, langjähriger Bundesgeschäftsführer des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Herrn Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft und Herrn Daniel Walther, Geschäftsführer der Higgins Corporate Management GmbH als Mitglieder des Vorstandes der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland unter dem Vorsitz von Herrn Dr. Kay Lindemann zugestimmt. Die Bundesgeschäftsführerin des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Frau Petra Meßbacher, wurde in den Stiftungsvorstand kooptiert.

Die „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ wurde vom saarländischen Unternehmer Dr. jur. Kurt Linster im Jahre 2004 errichtet. Die Stiftung fördert Maßnahmen, die dem Erhalt der deutschen Sprache und Kultur sowie der Völkerverständigung dienen. Es werden unter anderem der Jugend-, Schüler-, und Studentenaustausch gefördert, Kongresse, Vortragsveranstaltungen und Seminare durchgeführt und Kulturprojekte deutschsprachiger Medien im Ausland gefördert. Auch werden deutsche Schulen und Kindergärten im Ausland finanziell unterstützt und humanitäre Hilfe für bedürftige Deutsche im Ausland geleistet.

Die „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ kann auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken: So unterstützt die Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, beispielsweise die Instandsetzung des Pfarrhauses in Wurmloch in Siebenbürgen, um dieses als Bildungs- und Begegnungsstätte neu zu beleben. Nach der Instandsetzung dieses kulturellen Kleinods sollen das Pfarrhaus auch verschiedene Institutionen, mit denen die Kirche eng in Verbindung steht, für Fortbildungen nutzen können. So etwa das Deutsche Forum und die Deutschen Schulen aus Mediasch, die „Hermann Oberth”- Schule und das „Stephan Ludwig Roth”- Gymnasium. Im September dieses Jahres übergab Stiftungsratsvorsitzender Koschyk in Wurmloch persönlich einen Scheck der Stiftung in Höhe von 10.000 Euro zur Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen. weiterlesen




19 Dez

Staatssekretär Dr. Krings und Bundesbeauftragter Koschyk treffen Botschafter Margański


 

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v.l.n.r.: Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Günter Krings MdB, Botschafter der Republik Polens in Berlin, S.E. Jerzy Margański und Harmut Koschyk MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Günter Krings MdB, und der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, haben den Botschafter der Republik Polens in Berlin, S.E. Jerzy Margański, empfangen. In dem von einer freundlichen Atmosphäre und vertrauensvoller Zusammenarbeit geprägten Gespräch, an dem von polnischer Seite auch die beiden Generalkonsulen Tadeusz Oliwiński und Leszek Rejnewicz teilnahmen, wurde die Zusammenarbeit beider Regierungen im Format des „Runden Tisches“ bei der Regelung noch offener Fragen zur Situation der deutschen Minderheit in der Republik Polen sowie der Polen und polnischsprachigen Bürger in der Bundesrepublik Deutschland erörtert.

Staatssekretär Dr. Krings und Bundesbeauftragter Koschyk stimmten mit Botschafter Margański darin überein, dass die nächste Sitzung des „Runden Tisches“ bereits im Frühjahr 2015 staffinden sollte. Dieser “Runde Tisch” war 2010 mit Blick auf den 20. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit aus dem Jahr 1991 vom damaligen Aussiedler- und Minderheitenbeauftragten der Bundesregierung, dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Christoph Bergner MdB, und dem damaligen für Minderheitenfragen zuständigen polnischen Innen-Staatssekretär Tomasz Siemoniak eingerichtet worden.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 19. Dez 2014
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18 Dez

Symposium der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) „30 Jahre Minderheitenrechte“


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In der Landesvertretung Schleswig-Holstein findet heute ein Symposium der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) zum Thema „30 Jahre Minderheitenrechte“ statt. Anwesend ist auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, der in seinem Grußwort für den vorbildlichen Einsatz der Jugend Europäischer Volksgruppen dankte.

Im Rahmen des Symposiums wird das Weißbuch der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) präsentiert werden. Darin setzte sich die JEV mit aktuellen Problemen der Minderheiten in Europa auseinander und entwickelte Empfehlungen für die JEV, aber auch für Politik und Gesellschaft.

Die „Jugend Europäischer Volksgruppen“ (JEV) ist das größte Netzwerk von Jugendorganisationen der europäischen Minderheiten. Die 40 Mitgliedsorganisationen repräsentieren zahlreiche sprachliche, kulturelle und nationale Minderheiten Europas. Die JEV setzt sich für die Belange der Minderheiten ein und strebt mit den Mitgliedsorganisationen den Bau eines dynamischen und lebendigen Netzwerkes in einem multikulturellen und vielsprachigen Europa an. Die Gewährleistung eines besseren Umfeldes für nationale Minderheiten ist das Ziel der JEV. Die Mitgliedsorganisationen der JEV sind auf überwiegend ehrenamtlicher Arbeit beruhende gemeinnützige Organisationen, die auf lokaler, regionaler und auf nationaler Ebene Jugendarbeit und Jugendpolitik betreiben. Die in der JEV vertretenen Jugendorganisationen repräsentieren die Interessen der jungen Menschen ihrer Minderheit. Auch in Deutschland hat der JEV sehr aktive Mitglieder, unter anderem den sorbischen Jugendverband „Pawk“, den friesischen Jugendverband „Rökefloose“ oder den Dänischer Jugendverband in Deutschland „Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger“.

Zum Grußwort von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Zur Internet-Seite der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) gelangen Sie hier.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 18. Dez 2014


18 Dez

Koschyk ruft zu Spenden für den Bau der „Fatima Friedenskirche“ an der innerkoreanischen Grenze bei Imjingak auf!


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Auf Initiative von Pater Anton Trauner (World Apostolate of Fatima), der bereits mit 36 Jahren im Jahr 1958 als einer der ersten katholischen deutschen Missionare nach Korea reiste, um der notleidenden Bevölkerung nach dem Koreakrieg zu helfen, wird seit November 2013 an der innerkoreanischen Grenze bei Imjingak die „Fatima Friedenskirche“ gebaut.

Die „Fatima Friedenskirche“ soll ein Ort des Gebetes für Annäherung, Versöhnung und Einheit auf der koreanischen Halbinsel werden und wir sollten uns in diesem Zusammenhang daran erinnern welche Kraft, Mut und Stärke doch von den Gebeten der Menschen in der Leipziger Nikolaikirche stets vor Beginn der Montagsdemonstrationen im Jahr 1989 ausging, die den Grundstein für die wiedererlangte Einheit unseres Landes legten!

Als Begründer der sogenannten „Blue Army“ des Fatima-Weltapostolates in Korea betet Trauner seit Jahrzehnten von Busan aus – an die Kraft des Gebetes glaubend – um eine mögliche koreanische Annäherung. Ein Beispiel hierfür ist die von Pater Anton Trauner organisierte Versammlung von über 10 000 Menschen im Imjingak Pavillon in Paju im Jahr 1974, auf der die Menschen öffentlich für die Menschen in Nordkorea beteten. Diese Veranstaltung wird noch heute jährlich durchgeführt. Die Menschen in Südkorea spüren, dass eine friedliche Vereinigung der koreanischen Halbinsel Pater Anton Trauner ein Herzensanliegen ist und zurecht wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Busan ernannt. In diesem Jahr wurde Pater Trauner vom deutschen Botschafter in der Republik Korea, Rolf Mafael, mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, das ihm von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen wurde.

In einem Schreiben an Pater Werenfried aus dem Jahr 1969 schreibt Pater Trauner bereits: „schon lange plane ich in der Nähe der nordkoreanischen Grenze eine Stätte des Gebets ins Leben zu rufen. Noch ist es nicht gelungen, die Versuche verschiedener Kreise zu einer gemeinsamen Aktion zu realisieren“. Mittlerweile hat er es fast geschafft! weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 18. Dez 2014
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17 Dez

Koschyk: Nationale Minderheiten benötigten volle Akzeptanz, um sich entfalten zu können!


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Bei dem Symposium der Bundeszentrale für Politische Bildung zum Thema „Grenzen im politischen Meinungskampf – Zum Umgang mit rassistischen Vorurteilen und Diskriminierungsideologien“ hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, sich scharf gegen gewaltsame Angriffe auf junge Sorben in Sachsen durch Rechtsextremisten sowie gegen die diffamierenden, die Menschenwürde von Sinti und Roma verletzenden Wahlplakate der NPD in den letzten Wahlkämpfen gewandt. Die nationalen Minderheiten in Deutschland, Sinti und Roma, Sorben, Dänen und Friesen benötigen für Ihre Identitätswahrung und Entfaltung ein minderheitenfreundliches Klima, das weit über Toleranz hinausgehen müsse und volle Akzeptanz beinhalte, so Koschyk. Mit ihrer Sprache und Kultur seien die nationalen Minderheiten in Deutschland eine „echte Bereicherung“.

Ein minderheitenfreundliches Klima müsse durch Bildung und Erziehung durch die Medien, aber auch durch wichtige gesellschaftliche Kräfte vermittelt werden. Koschyk würdigte die Ausführungen des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Prof. Dr. Udo di Fabio bei dem Symposium. Koschyk wörtlich „Wenn Prof. Dr. di Fabio bei dem Symposium deutlich gemacht hat, dass auch scheinbar unbeschränkbare Grundrechte beschränkbar sind, wenn die Menschenwürde verletzt wird, so heißt das für mich, dass die wehrhafte Demokratie nicht hinnehmen muss, wenn Diffamierung und Herabwürdigung, wie etwa die abscheulichen Wahlplakate der NPD, die Menschenwürde unserer Sinti- und Roma-Mitbürger verletzen.“ Koschyk plädierte daher für eine ergebnisoffene Überprüfung der vorhandenen Gesetzeslage, um gegebenenfalls noch wirksamer gegen rassistische und diskriminierende Schmähkritik gegenüber nationalen und religiösen Minderheiten vorgehen zu können.

Vor dem Hintergrund der Kundgebungen der sogenannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) veranstaltete die Bundeszentrale für Politische Bildung das Symposium zum Thema „Grenzen im politischen Meinungskampf – Zum Umgang mit rassistischen Vorurteilen und Diskriminierungsideologien“. Neben dem Bundesminister des Innern Dr. Thomas de Maizière MdB und dem Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas MdB, nahm auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, an dem Symposium teil. Zu den Teilnehmern der Fachtagung zählten unter anderem zahlreiche Wissenschafter, Politiker aber auch Vertreter von Migrantenorganisationen. Eingeladen waren unter anderem der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz sowie der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 17. Dez 2014
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