31 Okt

Fränkisch-Niedersächsische Baukunst in Shenyang


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Florian Schmied (2. von rechts) und Steffen Gies (1. von rechts) stellen Generalkonsul Jens- Peter Voss und Hartmut Koschyk das Projekt eines deutschen Stadtviertels in der chinesischen Metropole Shenyang vor

In der chinesischen Metropole Shenyang schickt sich der in Würzburg geborene, in Bayern aufgewachsene Bauingenieur Florian Schmied an, der nach Studium in Deutschland und China im Reich der Mitte als Unternehmer tätig wurde, der städtebaulichen Entwicklung neue Impulse zu verleihen. Bereits realisiert hat Schmied mit seinem Unternehmen Euro-Sino-Invest ein ehrgeiziges Bauprojekt, wo inmitten Shenyangs in modernen Hochhäusern in Kooperation mit über 20 deutschen Unternehmen Wohnungen bester deutscher Qualität entstanden sind. Weitere sechsstöckige Häuser mit eher für Familien gedachte Wohnungen befinden sich im Rohbau. Und schon plant Florian Schmid das ehrgeizige Projekt eines deutschen Stadtviertels mit Wohnungen, Kindergarten, Schule, Krankenhaus und einem Platz mit Freizeitangebot in bester Lage von Shenyang. Die Stadtverwaltung unterstützt das Projekt vehement und verspricht sich von dem Projekt eine weitere Steigerung ihre auf Nachhaltigkeit angelegten urbanen Lebensqualität.

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Hier bauen Florian Schmied und Steffen Gies von EURO-SINO-INVEST (ESI) familiengerechte Wohnungen deutscher Qualität in Shenyang

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Geschrieben von Thomas Konhäuser am 31. Okt 2014
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30 Okt

Koschyk mit Bundesaußenminister Steinmeier zu Besuch in Südkorea / Konstituierung Beratergremium zu außenpolitischen Fragen der Wiedervereinigung


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Koschyk zusammen mit Bundesaußenminister Steinmeier zu Besuch in Südkorea / Konstituierung des „Deutsch-Koreanischen Beratergremiums zu außenpolitischen Fragen der Wiedervereinigung“

Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Bundestages, Hartmut Koschyk MdB, wird vom 30. bis 1. November 2014 Südkorea besuchen und Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier bei dessen Besuch in der Republik Korea begleiten.

Zudem wird sich am 31. Oktober in Seoul das „Deutsch-Koreanische Beratergremium zu außenpolitischen Fragen der Wiedervereinigung“ konstituieren. Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier hat Koschyk als deutschen Ko-Vorsitzenden in dieses Experten-Gremium berufen, dem jeweils 7 Experten beider Länder angehören, u.a. der letzte DDR-Außenminister der freigewählten DDR-Regierung, Markus Meckel. Auf südkoreanischer Seite ist der ehemalige Außenminister Han Sung-joo der Ko-Vorsitzende.

Bereits Ende März dieses Jahres wurde im Rahmen des Staatsbesuches der Präsidentin der Republik Korea, Frau Park Geun-Hye, in Berlin die Vereinbarung getroffen, die deutschen Bemühungen für eine innerkoreanische Annäherung zu intensivieren. Insbesondere wurde zwischen Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und seinem koreanischen Amtskollegen Yun Byung-Se vereinbart, ein „Deutsch-Koreanisches Beratergremium zu außenpolitischen Fragen der Wiedervereinigung“ einzurichten.

Im Rahmen seines Besuches in der Republik Korea wird Bundesbeauftragter Koschyk auch mit dem Gouverneur der Gyeonggi-Provinz und langjährigen Vorsitzenden der Koreanisch-Deutschen Parlamentariergruppe, Nam Kyung Pil zusammentreffen.




30 Okt

Fränkische Braukunst in Shenyang


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Hält die “fränkische Fahne” in der chinesischen Metropole Shenyang hoch: Braumeister Axel Holzheu, in Bayreuth geboren, in Neuhaus/Pegnitz aufgewachsen, Realschul-Besuch in Pegnitz, Brauerlehre bei der Kaiserbräu in Neuhaus/Pegnitz

Seit 2004 gibt es im Kempinski-Hotel der chinesischen Metropole Shenyang ein “Paulaner Brauhaus”. Insgesamt existieren in China heute 22 Braustätten der Münchner Traditionsbrauerei, die im Franchise-System nach klaren Qualitätsvorgaben des “Mutter-Hauses”, selbstverständlich gemäß Bayerischem Reinheitsgebot, echt bayerisches Bier brauen. Dafür sorgen nicht zuletzt bayerische Braumeister. In Shenyang ist seit 2009 Axel Holzheu als Braumeister tätig und braut mit einem chinesischen Assistenten pro Jahr 1000 Hektoliter Fassbier, das mit bayerischem Essen den überwiegend chinesischen Gästen serviert wird. Axel Holzheu wurde 1982 in Bayreuth geboren, wuchs in Neuhaus/Pegnitz auf, besuchte die Realschule Pegnitz und lernte bei der Kaiserbräu Neuhaus als Braugeselle und sammelte dort erste Erfahrung in der Braukunst. Nach einer beruflichen Tätigkeit in einer österreichischen Brauerei studierte Axel Holzheu an der Doemens Brauakademie in Müchen-Gräfelfing Brau- und Getränketechnologie. Das Angebot, unmittelbar danach als Braumeister nach Shenyang zu gehen, nahm er beherzt an und hat diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Sein helles Lager, sein “Dunkles”, im Sommer sein Weißbier, aber auch die Bockbiere und das Oktoberfest-Bier kommen super an. Durch die Eröffnung eines Deutschen Generalkonsulates in Shenyang, durch deutsche und bayerische Unternehmen wie zum Beispiel ein hochmodernes BMW-Werk, kommen auch zunehmend deutsche und europäische Gäste “zum Axel ins Paulaner”. Er fühlt sich in Shenyang sehr wohl, berichtete er jetzt Hartmut Koschyk bei dessen Besuch in Shenyang. Zur Familie, die in Bernheck, Neuhaus und Bayreuth lebt, hält er regen Kontakt, vor allem auch durch Besuche hin und her. Direktflüge der Lufthansa von Frankfurt nach Pjöngjang drei Mal in der Woche machen es möglich. Am meisten vermisst er neben der Familie und der fränkischen Heimat “a echt’s fränggisches” Brot, obwohl es in Shenyang inzwischen auch einen deutschen, aber “halt kan fränggischen” Bäcker gibt. Der Hopfen für das in Shenyang gebraute Paulaner-Bier kommt übrigens aus Bayern, das Malz und das Wasser in guter Qualität aus China. Axel Holzheu, der fränkische Braumeister im fernöstlichen Shenyang macht seiner Heimat alle Ehre!


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 30. Okt 2014
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30 Okt

Kurioses aus Nordkorea: In Pjöngjang gibt es jetzt ein Café Sachers und eine Paulaner Bierkneipe


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Frischer Cappuccino und Wiener Kaffee in Pjöngjang

Da staunte Hartmut Koschyk bei seinem Besuch in Nordkorea: in der Hauptstadt Pjöngjang gibt es jetzt ein “Café Sachers” und eine “Paulaner Bierkneipe”! In zentrale Lage, am Kim-Il-Sung-Platz kann man den berühmten Wiener Kaffee Sachers in verschiedenen Variationen, frisch zubereitet von charmanten Nordkoreanerinnen genießen. Dazu gibt es frischen Kuchen, der zwar noch nicht an die österreichische Backkunst heranreicht, aber nicht schlecht schmeckt.

HP der Eingang zu Hemut Sachers Kaffee am Kim-Il-Sung-Platz in Pjöngjang

Der Eingang zu “Helmut Sachers Kaffee” am Kim-Il-Sung-Platz in Pjöngjang weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 30. Okt 2014
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30 Okt

Koschyk: Niedrigste Arbeitslosenquote in der Stadt Bayreuth seit November 2011 / Rückgang der Arbeitslosigkeit um über 10 Prozent im Landkreis


Arbeitsmarkt

Zu den heute von der Bundesagentur für Arbeit für den Monat Oktober 2014 bekannt gegebenen Zahlen erklärt der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk:

„Die Arbeitslosigkeit ging im vergangenen Monat im Bezirk der Arbeitsagentur Bayreuth-Hof noch einmal deutlich zurück. Laut dem Leiter der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof, Sebastian Peine, erwies sich der Arbeitsmarkt in den vergangenen Wochen als erstaunlich aufnahmefähig. So gelang es inbesondere auch, die Arbeitslosigkeit im Bereich des SGB II weiter abzubauen. Im Berichtsmonat ging die Zahl der arbeitslosen Menschen um 9 Prozent auf 10.724 zurück. Das waren 368 weniger als im Oktober des Vorjahres.

2.065 Männer und Frauen aus dem Stadtgebiet Bayreuth waren im vergangenen Monat arbeitslos gemeldet. Das war ein Rückgang um 185 im Vergleich zum September, aber auch ein Minus von 186 im Vergleich zum Oktober des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote war die niedrigste seit November 2011. Sie lag bei 5,5 Prozent; das waren 0,5 Prozentpunkte weniger als im September und im Vorjahr. Die Unternehmen aus dem Bereich der Stadt Bayreuth meldeten im vergangen Monat 239 freie Arbeitsplätze. Das waren 17 mehr als im Jahr zuvor.

Im Landkreis Bayreuth ging die Arbeitslosigkeit um über 10 Prozent zurück. 1.816 Männer und Frauen waren arbeitslos gemeldet, 61 we-niger als vor einem Jahr. Im Landkreis Bayreuth wurde erstmals seit November 2012 wieder eine Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent re-gistriert, was die niedrigste Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Bay-reuth-Hof bedeutete. Dies entsprach einem Rückgang um 0,3 Prozentpunkte gegenüber dem September sowie einem Rückgang um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal stieg im Oktober wieder an. 120 neue Mitarbeiter wurden gesucht. Das waren 28 Stellenangebote mehr als im September. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 30. Okt 2014
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30 Okt

Koschyk beim Symposium zum Thema „Chinas neue Urbanisierung – Chancen für die deutsch-chinesische Wirtschaftskooperation“ in Shenyang


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2012 überschritt die Urbanisierungsrate in der VR China erstmals die Fünfzigprozentmarke und bis 2030 werden weitere 20 Prozent der Bevölkerung in Städte ziehen. Diese Entwicklung verändert nicht nur die chinesische Gesellschaft, sondern auch die Wirtschaft nachhaltig und bietet internationalen Wirtschaftsbeziehungen neue Kooperationsmöglichkeiten. Deutsche Erfahrungen im Städtebau, nachhaltiger Energienutzung, Technologie und Wirtschaftstransformation sind gefragter denn je.

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Diesen Trend aufgreifend, veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung Peking in Kooperation mit der „Gesellschaft des chinesischen Volkes für die Freundschaft mit dem Ausland“ in Shenyang ein Symposium über Urbanisierung und die daraus resultierenden Chancen für die deutsch-chinesischen Wirtschafts- und Kulturbeziehungen.

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Blick über die Stadt Shenyang

Insgesamt werden ca. 150 Teilnehmer zu dem Symposium erwartet, darunter der Präsident der Politischen Konsultativkonferenz der Provinz Liaoning und Präsident der Freundschaftsgesellschaft Liaoning, Yue Fuhong, der stv. Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung Gerhard Wahlers, der Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Peking, Thomas Awe und der deutsche Generalkonsul in Shenyang, Jens-Peter Voos.

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Anwesend ist auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, der über die Herausforderungen der Urbanisierung in Deutschland referiert. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 30. Okt 2014
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29 Okt

Koschyk: Deutschland kann allenfalls “ehrlicher Ratgeber”, nicht aber Vermittler auf der koreanischen Halbinsel sein


HP Ri Jong-Hyok, HK, Chae Thae Bok, Schäfer

Der Vorsitzenden des für Europa und Deutschland zuständigen Ausschusses der Obersten Volksversammlung, Ri Jong Hyok, Bundesbeauftrager Hartmut Koschyk MdB,der Präsident der Obersten Volksversammlung Chae Thae Bok und der deutsche Botschafter in Nordkorea, Dr. Thomas Schäfer

Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk MdB, sieht die Rolle Deutschlands bei einer möglichen Phase der Annäherung zwischen Süd- und Nordkorea allenfalls als “ehrlicher Ratgeber” und nicht als Vermittler. Koschyk hielt sich sechs Tage in Nordkorea auf und traf dort zu politischen Gesprächen mit dem Präsidenten der Obersten Volksversammlung Chae Thae Bok, Vizeaußenminister Ri Kil Song, dem stv. Leiter der Internationalen Abteilung des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Nordkoreas, Ri Yong Chol und dem Vorsitzenden des für Europa und Deutschland zuständigen Ausschusses der Obersten Volksversammlung, Ri Jong Hyok zusammen. Des Weiteren besuchte Koschyk Universitäten des Landes sowie Kooperationsprojekte deutscher Politischer Stiftungen und Hilfsorganisationen im Landwirtschafts-, Umwelt-, Energie- sowie Sozialbereich. Auch neuartige Tourismus-, Kinder-, Freizeit- und Gesundheitseinrichtungen des Landes standen auf Koschyks Besuchsprogramm.

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Der stv. Sektionsleiter Europa der Internationalen Abteilung der Partei der Arbeit Nordkoreas, Kim Myong Ho, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, der stv. Leiter der Internationalen Abteilung des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Nordkoreas, Ri Yong Chol, und der deutsche Botschafter in Nordkorea, Dr. Thomas Schäfer

Alle politischen Gesprächspartner Koschyks betonten das starke Interesse Nordkoreas, die Beziehungen zu Deutschland und der EU auf den Gebieten Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft umfassend fortzuentwickeln und dabei einen offenen Dialog auch über Fragen wie Menschenrechte und die innerkoreanischen Beziehungen zu führen. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 29. Okt 2014
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28 Okt

Koschyk gratuliert Schwester Maria Bertilde und Pater Anton Trauner, die seit Jahrzehnten in Südkorea wirken, zum Bundesverdienstkreuz


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Schwester Maria Bertilde und Pater Anton Trauner
© Chosun Ilbo

Schwester Maria Bertilde vom Orden der ‚Schwestern Unserer Lieben Frau‘ und Pater Anton Trauner (World Apostolate of Fatima), die seit Jahrzehnten in Südkorea wirken, wurden in der Residenz des deutschen Botschafters in der Republik Korea, Rolf Mafael, mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, das ihnen von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen wurde. Hierzu gratuliert ihnen der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und und Ko-Vorsitzende des bilateralen Deutsch-Koreanischen Forums, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB:

„Auf den Spuren der Frohen Botschaft unseres Heilands Jesus Christus wandelnd haben sich Schwester Maria Bertilde und Pater Anton Trauner mit ihren segensreichen Wirken weit über die Grenzen Südkoreas hinaus die respektvolle Anerkennung, aber auch die tiefe Verbundenheit mit den Menschen gewonnen und auch stark zu einem positiven Deutschlandbild in Korea beigetragen, was mit dieser Ehrung eine verdiente Würdigung erfährt. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 28. Okt 2014
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24 Okt

Koschyk: Deutsch-chinesische Beziehungen müssen nachhaltig ausgebaut werden


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Der VR China kommt als Wirtschaftsnation und als Handelspartner für die deutsche Wirtschaft eine stetig wachsende Bedeutung zu. Deutsche Unternehmen, gerade auch aus dem Mittelstand, haben China längst als Produktions- und zunehmend als Forschungsstandort entdeckt, gleichzeitig ist das Land der Mitte ein riesiger Absatzmarkt.

Ich selbst besuchte in der vergangenen Woche Peking und konnte mich erneut davon überzeugen, dass seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 1972 die deutsch-chinesischen Beziehungen sich in den zurückliegenden 40 Jahren zu großer Vielfalt, beachtlicher Dichte und zunehmender politischer Substanz entwickelt haben.

China ist der wichtigste Wirtschaftspartner Deutschlands in Asien und Deutschland ist Chinas wichtigster Handelspartner in Europa, das heißt: der stabilen Kooperation zwischen den beiden stark exportorientierten Volkswirtschaften kommt große Bedeutung zu. China sieht Deutschland aber nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch als sein „Tor nach Europa”. Dynamische Handelsbeziehungen, Investitionen, Umweltzusammenarbeit, kultur- und wissenschaftspolitische Zusammenarbeit und intensiver hochrangiger Besucheraustausch prägen die Beziehungen. So besuchte Premierminister Li Keqiang Deutschland bereits im Rahmen seiner ersten Auslandsreise im Mai 2013. Aus diesem Anlass eröffnete er auch zusammen mit Bundeskanzlerin Merkel das Jahr der deutschen Sprache in China und der chinesischen Sprache in Deutschland. Im März 2014 stattete Xi Jinping Deutschland im Rahmen seiner ersten Europareise als Staatspräsident einen Staatsbesuch ab. Bundeskanzlerin Merkel führte ihrerseits im Juli dieses Jahres politische Gespräche in Peking und Chengdu. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 24. Okt 2014
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24 Okt

Koschyk besucht Nordkorea


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Auf Einladung der Obersten Volksversammlung der Demokratischen Volksrepublik Korea wird der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk MdB, vom 24. bis 29. Oktober 2014 Nordkorea besuchen, um dort wichtige politische Gespräche zu führen.

Vorgesehen sind Begegnungen mit dem Vorsitzenden der Koreanisch-Deutschen Arbeitsgruppe der Obersten Volksversammlung Nordkoreas, dem Präsidenten der Obersten Volksversammlung, dem Vizeaußenminister und dem Leiter der Internationalen Abteilung des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Nordkoreas.

Gemeinsam mit dem Repräsentanten der Hanns-Seidel-Stiftung in Korea, Herrn Dr. Bernhard Seliger, wird Koschyk das Projekt der Hans-Seidel-Stiftung in Anbyon zur Wiederherstellung des Lebensraums für Kraniche besuchen. Geplant ist auch die Besichtigung eines von der EU finanziell geförderten Landwirtschaftsprojektes sowie der Landwirtschafts-Hochschule in Wonsan.

In Pjöngjang wird Koschyk die Jangchung-Kirche besuchen und ein Gespräch mit Vertretern der einzigen katholischen Kirchengemeinde in Pjöngjang führen.

Gemeinsam mit dem deutschen Gründungsvorstand des Vereins „ZUSAMMEN –Bildungszentrum für gehörlose, blinde und nichtbehinderte Kinder in Nordkorea Hamhung e.V.“, dem Deutschen Robert Grund, wird Koschyk mit gehörlosen Kindern und Jugendlichen und Vertretern der nordkoreanischen Vereinigung für den Schutz der Behinderten (Korean Federation for the Protection of the Disabled – KFPD) in Pjöngjang zusammentreffen und das Gesundheitszentrum für Behinderte in Pjöngjang besuchen. Robert Grund, der selbst von Geburt an gehörlos ist, engagiert sich seit Jahren in beeindruckender Weise für die Verbesserung der Lebensbedingungen gehörloser Kinder und Jugendlicher in Nordkorea.

Bei seinem Besuch in Nordkorea wird Koschyk vom Deutschen Botschafter in Pjöngjang, Dr. Thomas Schäfer begleitet.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 24. Okt 2014
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