27 Nov

Erfolgreicher Verlauf der Konferenz “Char­ta-Spra­chen in Deutsch­land – Ein The­ma für al­le!”


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Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, Frau Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein und Frau Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst im Freistaat Sachsen mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk, den Vertretern der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland sowie der niederdeutschen Sprachgruppe 

„Sorgen wir gemeinsam dafür, dass die hier formulierten Zielsetzungen nicht nur auf dem Papier stehen bleiben, sondern auch umgesetzt werden!“ – der Tenor der Konferenz zu den Charta-Sprachen in Deutschland

Unter dem Titel „Charta-Sprachen in Deutschland – Ein Thema für alle!“ fand am 26.11.2014 in Berlin in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft eine Konferenz statt, zu welcher der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk (MdB) gemeinsam mit dem Minderheitenrat der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands eingeladen hatte.

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Die Schirmherrschaft übernahm der Präsident des Deutschen Bundestages Dr. Norbert Lammert.

Auf den Tag genau zwei Jahre nach der Debatte im Deutschen Bundestag über den Sprachenschutz in Deutschland, an der ein Forderungskatalog beschlossen wurde, diskutierten Vertreter des Europarates, des Bundes, der Länder, Vertreter der Charta-Sprachen sowie weitere Interessenten gemeinsam über die Zukunft dieser in Deutschland.

„Wenn heute z.B. junge Sorben von radikalen Vertretern der rechten Szene angegriffen und verprügelt werden, dann ist das eine höchst bedenkliche Entwicklung. Hier sind wir alle gefragt, solchen Exzessen gemeinsam entgegenzutreten. Dabei ist Aufklärung der Mehrheitsbevölkerung oberstes Gebot. Es muss verstärkt für die Einsicht geworben werden, dass die Charta-Sprachen ein Mehrwert auch für die Mehrheitsbevölkerung sind“, so der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Koschyk (MdB) in seiner Begrüßung. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 27. Nov 2014
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27 Nov

Bundesminister de Maizière im Gespräch mit dem Minderheitenrat


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Bundesinnenminister De Maizière mit Bundesbeauftragten Koschyk, dem Vorsitzenden des Minderheitenrates, David Statnik und Vertretern der der vier autochthonen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland

Bundesinnenminister diskutiert mit dem Minderheitenrat der vier autochthonen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland aktuelle Fragen der Minderheitenpolitik

Im Vorfeld der Konferenz „Charta-Sprachen in Deutschland – ein Thema für alle“ ist Bundesinnenminister De Maizière zu einem Meinungs- und Informationsaustausch mit dem Minderheitenrat, der die vier autochthonen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland vertritt, zusammengekommen. Bei dem Gespräch war auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk dabei.

Der Minderheitenrat befasst sich mit grundsätzlichen Angelegenheiten der Dänen, Friesen, der deutschen Sinti und Roma sowie der Sorben. Er setzt sich für deren Förderung und Schutz ein und vertritt die Interessen der Minderheiten gegenüber der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag.

Im Vordergrund des Dialogs stand die aktuelle Minderheitenpolitik mit einem offenen Austausch zu Fragen der Finanzsituation, der Bund-Länder-Kompetenz, der Umsetzung der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen in Deutschland und auf europäischer Ebene. weiterlesen




27 Nov

Koschyk: Arbeitslosenquote im Stadtgebiet Bayreuth bleibt auf dem niedrigsten Stand seit November 2011


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Zu den heute von der Bundesagentur für Arbeit für den Monat November 2014 bekannt gegebenen Zahlen erklärt der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk:

„Auf dem regionalen Arbeitsmarkt der Region gab es laut Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof im November für die Jahreszeit noch viel Bewegung, welche die Zahl der Arbeitslosen nochmals leicht sinken ließ. Die Arbeitslosenquote blieb im Agenturbezirk stabil bei 4,3 Prozent und lag 0,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ich teile die Auffassung des Leiters der Arbeitsagentur Bayreuth-Hof, das auf dem regionalen Arbeitsmarkt eine gute Ausgangslage für die bevorstehende kalte Jahreszeit und den damit einhergehenden witterungsbedingt zu erwartenden Anstieg der Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten vorliegt.“

Im vergangenen Monat waren im Stadtgebiet Bayreuth 2.052 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 145 weniger im Vergleich zum No-vember des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote blieb mit 5,5 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit November 2011 und lag damit 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Etwa jeder dritte Arbeitslose im Stadtgebiet Bayreuth ist älter als 50 Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr sind allerdings 8,4 Prozent weniger Personen dieser Alters-gruppe arbeitslos als noch ein Jahr zuvor. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen liegt derzeit bei 31 Prozent. Dem Arbeitgeberservice wurden von Betrieben aus dem Bereich der Stadt Bayreuth 248 freie Arbeitsplätze gemeldet. Das waren 24 mehr als im Jahr zuvor.

Im Landkreis Bayreuth waren im vergagenen Monat 1.894 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,2 Prozent und erreichte damit den Wert des Vorjahres. Die Nachfrage nach Arbeitskräften war mit 116 Stellenmeldungen ähnlich hoch wie im Oktober. Im Vergleich zum November 2013 wurden 33 Stellenangebote mehr aufgegeben. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 27. Nov 2014
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26 Nov

Koschyk empfängt Vizepremierminister von Kirgisistan Walerij Dill


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Botschaftsrat Daniyar Tologonow, Nurbek Maksutow (Stv. Leiter der Agentur für Investitionsförderung beim Wirtschaftsministerium), Botschafter Dr. Bolot Otunbaew, Heinrich Zertik MdB, Dr. Alexander Schumacher (Referatsleiter BMI), Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, Vizepremier Walerij Dill, Cornelia Grohmann (Dolmetscherin BMI), Stephan Mayer MdB, Eleonora Heinze (Büroleiterin MdB Zertik), Ainura Tursumbaewa (Botschaftsrätin)

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, hat den Vizepremierminister der Republik Kirgisistan und Vorsitzenden des Volksrates der Deutschen Kirgisistans, Walerij Dill, zu einem Gespräch im Bundesinnenministerium empfangen. Neben der Erörterung der sozialen und wirtschaftlichen Lage in Kirgisistan standen Fragen der deutschen Minderheit in dem zentralasiatischen Land im Fokus des Informations- und Gedankenaustausches.

Koschyk würdigte die Tatsache, dass im April 2014 mit Walerij Dill ein Angehöriger der deutschen Minderheit in dieses Spitzenamt berufen wurde, als deutliches Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung der Minderheit in der kirgisischen Bevölkerung. Koschyk sagte ihm für seine schwierigen Aufgaben, die schwerpunktmäßig in den Bereichen Bildung, Infrastruktur, Energie- und Wasserpolitik liegen, die Unterstützung der Bundesregierung zu.

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Vizepremier Dill teilte mit, dass die Wanderausstellung „Deutsche in der Geschichte Kirgisistans“, die mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums des Innern, der Deutschen Botschaft sowie kirgisistandeutscher Unternehmer erstellt wurde, am 3. Oktober 2014 in der Hauptstadt Bischkek eröffnet wurde. Beide Seiten stimmten darüber überein, dass diese Ausstellung nach ihrer Wanderung durch Kirgisistan auch in Deutschland, z.B. in Berlin und im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold gezeigt werden sollte. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 26. Nov 2014
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26 Nov

Konferenz “Char­ta-Spra­chen in Deutsch­land – Ein The­ma für al­le!” in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin


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Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB läd heute gemeinsam mit dem Minderheitenrat der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands, zur Konferenz “Charta-Sprachen in Deutschland – Ein Thema für alle!” in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin ein. Der Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert MdB hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Konferenz setzt den Startpunkt für eine von Bund, Ländern, Minderheiten und Niederdeutsch-Sprechern gemeinsam zu entwickelnde sprachenpolitische Ausrichtung für die Charta-Sprachen in Deutschland, in der sich die gemeinsame Verantwortung widerspiegeln wird. Der Minderheitenrat Deutschlands hat im Vorfeld der Konferenz das Papier “Charta-Sprachen in Deutschland – Gemeinsame Verantwortung” entworfen und mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk MdB abgestimmt.

Zum Grußwort von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Hintergrundinformationen sowie das Programm der Konferenz “Charta-Sprachen in Deutschland – Ein Thema für alle!” finden Sie hier.




26 Nov

Koschyk besucht Einrichtungen der deutschen Minderheit in Nordschleswig


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Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB mit dem Vorsitzenden Hinrich Jürgensen (rechts) und Generalsekretär Uwe Jessen vor dem Vereinszentrum des Bundes Deutscher Nordschleswiger in Apenrade/Aabenraa

Nach seinen politischen Gesprächen in Kopenhagen besuchte der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Bundes Deutscher Nordschleswiger, Hinrich Jürgensen, und Generalsekretär Uwe Jessen Einrichtungen der deutschen Minderheit in Nordschleswig.

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In Rothenkrug (Rødekro) besichtigte Koschyk zunächst die dortige deutsche Grundschule und den deutschen Kindergarten. Der Kindergarten zeichnet sich dadurch aus, dass bereits Kinder unter drei Jahren ein zweisprachiges Betreuungsangebot erhalten und somit bereits im Vorschulalter bilingual geprägt werden. weiterlesen




26 Nov

Jahrestagung der Konferenz für Aussiedlerseelsorge der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)


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Unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes – Politische Teilhabe von spätausgesiedelten Menschen“ findet in Berlin die Jahrestagung der Konferenz für Aussiedlerseelsorge der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) statt. Mitglieder dieser Konferenz sind die Beauftragten der Gliedkirchen der EKD für die Aussiedlerseelsorge.

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Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit der Landesbeauftragten der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler,Margarete Ziegler-Raschdorf, Heinrich Zertik MdB und dem Beauftragten des Rates der EKD für die Fragen der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen, Kirchenpräsident i.R. Helge Klassohn

Die Konferenz tagt einmal jährlich drei Tage. Gemeinsam mit dem Beauftragten des Rates der EKD für die Fragen der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen, Kirchenpräsident i.R. Helge Klassohn, und mit der Diakonie ist diese Konferenz die kirchliche Stimme für die Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler.

Bei der Jahrestagung ist auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, zugegen, der über grundsätzliche Ansätze und aktuelle Entwicklungen in der Aufnahme von Spätaussiedlern referiert.

In seiner Rede betone Bundesbeauftragter Koschyk, dass die Evangelische Kirche in Deutschland immer für die Menschen da war, die in der Folge des Zweiten Weltkrieges aus Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie aus den Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion zu uns kamen, und sich mit besonderen pastoralen Angeboten um sie gekümmert hat. 1977, als im Zuge der Entspannungspolitik viel mehr Menschen die Ausreise möglich wurde, hat sie eine besondere Aussiedlerseelsorge aufgebaut. Ebenso anerkennenswert sei das Engagement der EKD und ihrer Gliedkirchen für die Deutschen evangelischen Glaubens, die in ihrer angestammten Heimat geblieben seien, so Bundesbeauftragter Koschyk.

Zum Redebeitrag von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Zur Internet-Seite der EKD mit weiterführenden Informationen zur Aussiedlerseelsorge und zur Konferenz für Aussiedlerseelsorge der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gelangen Sie hier




25 Nov

Koschyk: Deutsch-dänisches Modell hat Vorbildcharakter für eine moderne Minderheitenpolitik


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Gemeinsames Foto im Büro des Präsidenten des Folketing, Mogens Lykketoft: vlnr.: Botschaftsrat Olaf Iversen, Sekretariatschef des Präsidenten Søren Kouschede, Direktor des Folketing, Carsten U. Larsen, Abteilungsleiter für Europa, Christian Willer, Folketingspräsident Mogens Lykketoft, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk, Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen, Referatsleiterin Ulrike Adamsky-Metz, Botschaftsmitarbeiter Lasse Rodewald

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, hat sich in Kopenhagen mit dem Präsidenten des dänischen Folketing (Parlament), Mogens Lykketoft, der Unterrichtsministerin Christine Antorini sowie mit dem Leiter des Verbindungsbüros der deutschen Minderheit in der dänischen Hauptstadt, Jan Diedrichsen und dem deutschen Botschafter in Dänemark, Claus Robert Krumrei, über die Situation der deutsch-dänischen Minderheiten im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark ausgetauscht.

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Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit dem deutschen Botschafter in Dänemark, Claus Robert Krumrei

Bundesbeauftragter Koschyk und seine Gesprächspartner waren sich einig, dass der Entwicklung im deutsch-dänischem Grenzland und der dort heute praktizierten Minderheitenpolitik eine Vorbildfunktion in Europa zukomme. Die heute im deutsch-dänischem Grenzbereich gelebte Nachbarschat hätte man angesichts des vor 150 Jahren stattgefundenen deutsch-dänischen Krieges von 1864 lange Zeit nicht für möglich gehalten. Minderheitenpolitik sei immer auch Friedenspolitik. Das deutsch-dänische Minderheitenmodell habe Vorbildfunktion für die Minderheitenpolitik in Europa und darüber hinaus. Dies gelte besonders auch vor dem Hintergrund des Ukraine –Russlandkonfliktes.
Im deutsch-dänischem Nachbarschaftsverhältnis würde die deutsche Minderheit in Nordschleswig und die dänische Minderheit in Südschleswig jeweils als Bereicherung wahrgenommen. Auch habe sich das deutsch-dänische Grenzland wirtschaftlich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 25. Nov 2014
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24 Nov

Konferenz “Char­ta-Spra­chen in Deutsch­land – Ein The­ma für al­le!” am 26.November 2014 in Ber­lin


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Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB läd gemeinsam mit dem Minderheitenrat der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands, am 26. November 2014  zur Konferenz “Charta-Sprachen in Deutschland – Ein Thema für alle!” in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin ein. Der Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert MdB hat die Schirmherrschaft übernommen.

Der Schutz der Minderheitensprachen in Deutschland und der Regionalsprache Niederdeutsch ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Er steht in der Verantwortung aller am politischen Umsetzungsprozess der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen Beteiligten.

Die Konferenz setzt den Startpunkt für eine von Bund, Ländern, Minderheiten und Niederdeutsch-Sprechern gemeinsam zu entwickelnde sprachenpolitische Ausrichtung für die Charta-Sprachen in Deutschland, in der sich die gemeinsame Verantwortung widerspiegeln wird. Wir laden Sie ein, diesen Prozess mit uns anzustoßen und uns auf diesem Weg zu unterstützen. Dazu hat der Minderheitenrat Deutschlands hat im Vorfeld der Konferenz das Papier “Charta-Sprachen in Deutschland – Gemeinsame Verantwortung” entworfen und mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk MdB abgestimmt.

Journalisten werden um Akkreditierung über das Minderheitensekretariat Deutschlands gebeten: veranstaltungen@minderheitensekretariat.de

Hintergrundinformationen sowie das Programm der Konferenz “Charta-Sprachen in Deutschland – Ein Thema für alle!” finden Sie hier.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 24. Nov 2014
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24 Nov

Koschyk reist nach Kopenhagen und zur deutschen Minderheit in Nordschleswig


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Der Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, reist am 24. und 25. November 2014 nach Dänemark, um Fragen der dortigen deutschen Minderheit zu besprechen. Nach einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter Claus-Robert Krumrei wird er hierzu in Kopenhagen mit dem Präsidenten des dänischen Folketing (Parlament), Mogens Lykketoft, und Unterrichtsministerin Christine Antorini sowie mit dem Leiter des Verbindungsbüros der deutschen Minderheit in der dänischen Hauptstadt, Jan Diedrichsen, zusammentreffen.

Anschließend reist Bundesbeauftragter Koschyk weiter zur deutschen Minderheit in Nordschleswig. In Rothenkrug (dänisch: Rødekro) wird er den dortigen Kindergarten und die Grundschule besichtigen, anschließend in Apenrade (Abenraa) das Deutsche Gymnasium, das vom Deutschen Schul- und Sprachverein für Nordschleswig getragen wird. Danach wird Bundesbeauftragter Koschyk mit Vertretern der deutschen Minderheit in Nordschleswig zu einem Informations- und Gedankenaustausch zusammentreffen; anschließend ist er bei der deutschsprachigen Zeitung „Der Nordschleswiger“ zu einem Redaktionsgespräch eingeladen.

Die deutsche Volksgruppe in Dänemark umfasst heute etwa 15.000 Mitglieder aus einer Gesamtbevölkerung von 250.000 in Nordschleswig. Die deutsche Minderheit besteht seit der Volksabstimmung und der neuen Grenzziehung zwischen dem Deutschen Reich und Dänemark im Jahre 1920, mit der Nordschleswig dänisch wurde.

Die Rechte der deutschen Minderheit im dänischen Nordschleswig wurden erstmals in den Bonn-Kopenhagener Erklärungen von 1955 grundlegend geregelt. Diese bilaterale Übereinkunft zwischen Deutschland und Dänemark, die auch die dänische Minderheit im deutschen Südschleswig betrifft, hat bis heute Modellcharakter für eine moderne Minderheitenpolitik.

Informationen zu deutschen Minderheit in Dänemark auf der Homepage des Bundes deutscher Nordschleswiger finden Sie hier.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 24. Nov 2014
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