20 Nov

Hervorragendes Abschneiden der Kandidaten der deutschen Minderheit bei den Regional- und Kommunalwahlen in Polen


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Zum Ausgang der Regional- und Kommunalwahlen in Polen erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB:

“In Polen wurden bei den Regional- und Kommunalwahlen 47.000 Ratsmitglieder und 2500 Stadtpräsidenten, Gemeindevorsteher oder Bürgermeister gewählt. Allein in der Woiwodschaft Oppeln konnten die Bewohner mit ihren Stimmen 1388 Plätze belegen (30 Mitglieder im Sejmik (Landtag), 219 Kreisratsmitglieder und 1139 Gemeinde- oder Stadtratsmitglieder). Es haben sich um diese Plätze insgesamt 7227 Kandidaten beworben.
Traditionell hat auch die deutsche Minderheit ihre Kandidaten in den Selbstverwaltungswahlen aufgestellt. Bei den Wahlen stellte die deutsche Minderheit rund 800 Kandidaten auf den Ebenen des Sejmik, des Landkreises und der Gemeinden der Woiwodschaft Oppeln auf.

Die Kandidaten der deutschen Minderheit konnten bei den Regional- und Kommunalwahlen hervorragende Ergebnisse erzielen. So wird das Wahlkomitee der deutschen Minderheit in der nächsten Legislaturperiode 2014-2018 mit insgesamt 7 Ratsmitglieder im Sejmik (Landtag) der Woiwodschaft Oppeln vertreten sein, ein Ratsmitglied mehr als in der zurückliegenden Legislaturperiode.

Folgende Vertreter der Deutschen Minderheit werden im Sejmik der Woiwodschaft Oppeln vertreten sein: Norbert Rasch und Hubert Kołodziej (Kreis Oppeln), Herbert Czaja (Kreise Kreuzburg, Namslau, Rosenberg), Józef Kotyś und Roman Kolek (Kreise Kandrzin-Cosel, Groß Strehlitz) sowie Ryszard Donitza und Andrzej Kasiura (Kreise Leobschütz, Krappitz, Neustadt). weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 20. Nov 2014
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20 Nov

Koschyk informiert sich über vielfältige Aktivitäten der deutschen Vereinigungen in Argentinien


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Dr. Thomas Leonhardt, Präsident des Deutschen Klubs Buenos Aires, Stephanie Weiser, Fachberaterin und Koordinatorin für Deutsche Sprache der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in Argentinien, Michael Kratz, Kulturattaché der Deutschen Botschaft, Uwe Mohr, Direktor des Goethe-Instituts in Buenos Aires

Im Rahmen seines Besuches in Argentinien hat sich der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, einen Eindruck über die vielfältigen Aktivitäten deutscher Vereinigungen gemacht. Rund 270 deutsche Vereinigungen sind unter dem Dach der “Federación de Asociaciones Argentino-Germans” F.A.A.G. (Föderation der Vereinigungen Argentinien-Deutscher) zusammengeschlossen. Dabei handelt es sich unter anderem um Sportvereine, Schulen, Chorvereinigungen, einen Wirtschaftsklub, einen Ingenieurverband, Sozialeinrichtungen, ein Krankenhaus und christliche Gemeinden. Mit dem Vorsitzenden der F.A.A.G. Rudolf Hepe und weiteren Vertretern deutsche Vereinigungen diskutierte Koschyk im Beisein des Deutschen Botschafters in Buenos Aires, Bernhard Graf von Waldersee das Tätigkeitsfeld der deutschen Vereinigungen in Argentinien sowie den Stellenwert, den die Bundesregierung den im Ausland lebenden Deutschen beimisst. Koschyk betonte dabei die Brückenfunktion der deutschen Gemeinschaft in Argentinien und würdigte vor allem deren Einsatz für die Vermittlung deutscher Sprache und Kultur. Zu den deutschen Vereinigungen in Argentinien, die Koschyk besuchte, gehörte die Deutsche Wohltätigkeitsgesellschaft und der Deutsche Klub in Buenos Aires.

 

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Claudio Matschke, Geschäftsführer der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft Buenos Aires, Martina Hammer von der Deutschen Botschaft, Heribert Nolte vom Vorstand der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft, Irma Käthler, Leiterin der Fürsorge-Abteilung der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 20. Nov 2014
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19 Nov

Koschyk besucht renommierte Pestalozzi-Schule in Buenos Aires


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Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk diskutiert mit Schülern der Pestalozzi-Schule Buenos Aires. Mit dabei waren die Vorsitzende des Schulvereins, Maria Fernanda Oliden (3. von links), Schulleiter Michael Röhrig (4. von links), der Kulturattaché der Deutschen Botschaft Buenos Aires, Michael Kratz (5. von rechts) und Ezequiel Yañez, der in der Schulverwaltung für interkulturelles Management zuständig ist (1. von rechts)

Im Rahmen seines Besuches in Argentinien hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, die renommierte Pestalozzi-Schule in Buenos Aires besucht. Diese Bildungseinrichtung wurde 1934 auf Initiative des schweizerisch-argentinischen Herausgebers des Argentinischen Tagblatts, Ernesto F. Aleman gegründet. Zu dieser Zeit waren die deutschen Auslandsschulen in Argentinien “gleichgeschaltet”, d.h. stark vom nationalsozialistischen Deutschland beeinflusst.

rund 1200 Kinder und Jugendliche besuchen die Pestalozzi-Schule in Buenos Aires DSCF0301 (358x500)

Rund 1200 Kinder und Jugendliche besuchen die Pestalozzi-Schule in Buenos Aires 

Die Gründungsideale der Schule waren damals wie heute eine Erziehung zur Achtung und zum Einsatz für Freiheit, Toleranz, Friedensliebe und Völkerverständigung. Seit ihrer Gründung versteht sich die Schule als Stätte der Begegnung zwischen der Kultur und Sprache Argentiniens und Deutschlands. Heute besuchen 1200 Kinder und Jugendliche den Kindergarten (300 Kinder), die sechsjährige Primarstufe (500 Kinder) und die ebenfalls sechsjährige Sekundarstufe (400 Jugendliche). weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 19. Nov 2014
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18 Nov

Koschyk: Helene Fischer ist Beispiel dafür, wie bereichernd junge Deutsche aus Russland für unser Land sind!


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Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB und der in Kasachstan geborene Heinrich Zertik MdB gemeinsam mit Helene Fischer

Die russlanddeutsche Sängerin und Entertainerin Helene Fischer zählt mit über fünf Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Schlagersängern Deutschlands. Bei der diesjährigen Verleihung des deutschen Musikpreises ECHO gewann Helene in den Kategorien “Deutschsprachiger Schlager” und “Album des Jahres” (“Farbenspiel”). Nach ihrem ersten Bambi 2013 erhielt Helene Fischer in diesem Jahr am 13. November im Theater am Potsdamer Platz erneut den begehrtesten deutschen Medienpreis. In dieser Woche gab Helene Fischer auch mehrere Konzerte in Berlin. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme, ihrer überwältigenden Live-Präsenz und ihrem außerordentlichen Talent, die Emotionen und Gefühle ihrer Songs dem Publikum zu übermitteln, hat sich Helene Fischer in die Herzen zahlloser Mitbürger gesungen.

Ein Konzert von Helene Fischer besuchten auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB und der in Kasachstan geborene Heinrich Zertik MdB. Im Anschluss an das Konzert fand ein gemeinsames Gespräch mit Helene Fischer statt, an dem auch deren Eltern, Maria und Peter Fischer, teilnahmen.

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Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB und Heinrich Zertik MdB gemeinsam mit Helene Fischer und ihren Eltern  Maria und Peter Fischer

In dem Gespräch mit Helene Fischer ging es um die vorbildliche Integration der Russlanddeutschen in die Gesellschaft. Durch ihren Fleiß und ihre Zielstrebigkeit leisten Russlanddeutsche einen erheblichen Beitrag zu wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklung und unserem gesellschaftlichen Zusammenleben in Deutschland. In dem Gespräch wurde deutlich, dass die Deutschen aus Russland durch ihre 250-jährige Geschichte eine Bereicherung für unser Land, aber auch für die Beziehungen zu ihren Herkunftsländern sind.

Bundesbeauftragter Koschyk: „Die Künstlerin Helene Fischer wurde als Kind einer russlanddeutschen Familie im sibirischen Krasnojars geboren. Ihre Großeltern waren Wolgadeutsche, die 1941 nach Sibirien deportiert wurden. 1988 war sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester nach Rheinland-Pfalz ausgesiedelt. Als vielseitig begabte Unterhaltungskünstlerin die sich zu ihrer russlanddeutschen Herkunft öffentlich bekennt, trägt Helene Fischer dazu bei, die positive Wahrnehmung von Deutschen aus Russland zu fördern. Gemeinsam mit den Vertretern der Russlanddeutschen und Heinrich Zertik bin ich als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten stolz auf Helene Fischer, die vorbildhaft für gelungene Integration und einen unglaublichen künstlerischen Erfolg steht. Helene Fischer, die ihre Lieder auch in russischer Sprache singt, ist ein überzeugendes Beispiel dafür, wie bereichernd junge Deutsche aus Russland für unser Land sind. Ihr Weg soll auch anderen Menschen verschiedener Herkunft Mut machen und Ansporn sein, in Deutschland Fuß zu fassen und ihren Weg selbstbewusst zu gestalten! ” weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 18. Nov 2014
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17 Nov

Koschyk besucht deutsche Gemeinschaft in Argentinien


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Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, reist am 17. November 2014 zu einem viertägigen Besuch nach Argentinien. Im Zentrum des Aufenthalts stehen Besuche bei deutschen bzw. deutsch-argentinischen Einrichtungen im Land. Den Auftakt des Programms bildet die bereits 1934 von anti-nationalsozialistisch eingestellten Emigranten aus Deutschland gegründete Pestalozzi-Schule in Buenos Aires. Es schließt sich ein Besuch im Seniorenheim „Los Pinos“ an, das von der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft getragen wird. Das seit 1889 als Unterhaltungs- und Kommunikationsmedium für die deutschen, schweizerischen und österreichischen Gemeinschaften dienende „Argentinische Tageblatt“ hat den Bundesbeauftragten zu einem Redaktionsgespräch eingeladen. Weiter ist eine Begegnung mit Vertretern des Deutschen Klubs und dem Dachverband Deutsch-Argentinischer Vereinigungen vorgesehen. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 17. Nov 2014
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17 Nov

Koschyk: Bürgermeister von den Wahllisten der deutschen Minderheit bei Regional- und Kommunalwahlen bestätigt


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Zum Ausgang der Regional- und Kommunalwahlen in Polen erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB:

„In Polen haben am Sonntag landesweit Regional- und Kommunalwahlen stattgefunden. Mehr als 30 Millionen Menschen in 16 Woiwodschaften waren aufgerufen, 47.000 Kommunalräte und Abgeordnete für die Regionalparlamente sowie 2500 Bürgermeister zu wählen.

Erste Prognosen zeigen, dass die Mehrheit der Bürgermeister von den Wahllisten der deutschen Minderheit in ihrem Amt bestätigt wurde. Es zeichnet sich ab, dass in der Gemeinde Himmelwitz, Herr Martin Wycislo, in der Gemeinde Comprachtschütz, Herr Leonard Pietruszka und in der Gemeinde Chronstau, Herr Florian Ciecior, erstmals als Vertreter der deutschen Minderheit zum Bürgermeister gewählt wurden und die bisherigen Amtsinhaber ablösen werden.

In Groß Strehlitz wird in zwei Wochen eine Stichwahl entscheiden, ob der Kandidat der deutschen Minderheit, Henrik Rudner, erstmals das Amt des Bürgermeisters erreichen wird. Auch in Ratibor wird es eine Stichwahl geben und die Kandidatin der Deutschen Minderheit, Anna Ronin, hat gute Chancen als Vertreterin der deutschen Minderheit erstmals das Rathaus zu erobern.

Hoffnung gibt es nach der ersten Prognosen auch dass die Landräte der deutschen Minderheit in den Kreisen Oppeln, Herr Henrik Lakwa, und in Groß Strehlitz, Herr Josef Swaczyna in ihrem Amt bestätigt werden.

Im Sejmik, dem Landtag der Woiwodschaft Oppeln, zeichnet sich ab, dass Norbert Rasch wieder gewählt wurde. Daneben sind als Vertreter der Deutschen Minderheit bislang im Sejmik der Woiwodschaft Oppeln, Christian Adamik, Herbert Czaja, Richard Donitza, Hubert Kolodziej und Jozef Kotys vertreten. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 17. Nov 2014
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17 Nov

Rumänien bekommt einen Siebenbürger Sachsen als Staatsoberhaupt / Koschyk gratuliert Johannis als neuem Präsidenten Rumäniens


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Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB mit Klaus Johannis im Rathaus Hermannstadt im September 2014

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, beglückwünscht Klaus Johannis zu seiner Wahl als neuer Präsident Rumäniens.

Der Siebenbürger Sachse besiegte in der Stichwahl am gestrigen Sonntag seinen sozialistischen Rivalen, Ministerpräsidenten Victor Ponta.

Koschyk: „Als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten freue ich mich sehr, dass Johannis als Siebenbürger Sachse Rumänien als Staatsoberhaupt vertreten wird. Als Bürgermeister Hermannstadts hat Johannis großartige Arbeit geleistet. Er hat gezeigt, dass er eine Stadt umbauen kann und dass Vollbeschäftigung möglich ist. Von seinem großen Engagement und Einsatz, welchen er sowohl für die rumänische Bevölkerung als auch die deutsche Minderheit in Rumänien und die grenzüberschreitende Deutsch-Rumänische Zusammenarbeit leistet, konnte ich mich zuletzt bei meinem Besuch in Siebenbürgen im September dieses Jahres selbst überzeugen.

Mein großes Anliegen als Bundesbeauftragter ist es, den gegenseitigen Mehrwert und das Zusammenleben von Bevölkerungsmehrheit und nationalen Minderheiten grenzüberschreitend und herkunftsunabhängig zu stärken. Ich bin mir sicher, dass Klaus Johannis dies als Präsident Rumäniens fördern und die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Rumänien stärken wird. Für seine Arbeit als Staatsoberhaupt Rumäniens wünsche ich ihm alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen.“

Klaus Johannis wurde im Jahr 2000 vom Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) als Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Hermannstadt aufgestellt. Obwohl die deutsche Bevölkerung in Hermannstadt nur noch eine Minderheit von weniger als 2 Prozent ausmachte, wurde Johannis gewählt und damit der erste deutschstämmige Bürgermeister einer rumänischen Großstadt.

Das gute deutsch-rumänische Zusammenleben und Ansehen der Deutschen in Rumänien belegt eine aktuelle Umfrage des Rumänischen Instituts für Evaluierung und Strategie (IRES) vom 6. und 7. Mai 2014. Danach haben über 70 Prozent der befragten rumänischen Bevölkerung eine sehr gute bis gute Meinung von der deutschen Minderheit.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 17. Nov 2014
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17 Nov

Eröffnung der Sonderausstellung im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold


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Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB beglückwünscht mit seinem Russlanddeutschen Bundestagskollegen Heinrich Zertig (4. von links) den Vorsitzenden des Museumsvereins Witalis Hagelgans (1.von rechts) und das Frauenteam zu der gelungenen Ausstellung

Millionen Menschen haben vor allem nach 1764 Deutschland verlassen. Alleine über 160 000 Menschen sind zwischen 1764 und 1850 nach Russland ausgewandert. Das Anliegen des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold ist, dem Weg der Russlanddeutschen ein Gesicht zu geben, ihre Kultur und Geschichte zu zeigen und zu erklären. Damit wird ein Bereich deutscher Geschichte aufgearbeitet und ausgestellt, der in dieser Form bisher nicht in bundesdeutschen Museen berücksichtigt wird. Gleichzeitig wird einem eigenen Stück deutscher Kulturgeschichte nachgespürt, das heute eine große politische Alltagsaktualität hat. Die Geschichte der Russlanddeutschen ist bisher weder in Deutschland noch in Russland hinreichend bekannt. Das Museum will dazu beitragen, über die Reflexion der Geschichte eine historische Identität zu vermitteln, die auch die Reflexion des eigenen Bildes von sich in der Gesellschaft zum Ziel hat. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 17. Nov 2014
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14 Nov

Eröffnung der Sonderausstellung zu deutschen Kolonien im Gouvernement Sankt Petersburg im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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Im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold wird heute die Sonderausstellung „Deutsche Kolonien im Gouvernement Sankt Petersburg (1765-2015): Geschichte und Kultur“ eröffnet. Die Geschichte der Russlanddeutschen ist ohne die Kolonisten undenkbar. Der Weg nach Russland ging durch das Gouvernement St. Petersburg. Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Kolonien und hatten einen beträchtlichen Einfluss auf die Wirtschaft und das Leben der russischen Hauptstadt. 1942 allerdings wurden die deutschen Siedlungen liquidiert. Mit Hilfe von Prof. Dr. Irina Čerkazjanova von der Akademie der Wissenschaft in St. Petersburg wurde es nun möglich, die Wissenslücken über die Geschichte und das Leben der Petersburger Deutschen aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit in dieser Sonderausstellung zugänglich zu machen.

Neben Heinrich Zertik MdB, ein gebürtiger Kasachstandeutscher, ist auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, zugegen, der die Schirmherrschaft über die  Sonderausstellung übernommen hat. In seinem Grußwort dankte Bundesbeauftragter Koschyk Allen, die mit Rat und Tat diese beachtliche Ausstellung ins Leben gerufen, realisiert und unterstützt haben. Bundesbeauftragter Koschyk verwies darauf, dass die Sankt-Petri-Kirche beispielhaft sowohl für die zunehmende Entrechtung der Deutschen in der Sowjetunion als auch für würde- und schamlosen Umgang kommunistischer Diktaturen mit geweihten Gotteshäusern stehe. „Seit 1992 erstrahlt die Sankt-Petri-Kirche in der Stadt, die kurz zuvor wieder in Sankt Petersburg umbenannt worden war, wieder in neuem Glanz, auch dank der finanziellen Unterstützung von deutscher Seite, darunter in erheblichem Umfang auch durch das Bundesministerium des Innern. Ich bin sehr froh darüber, dass heute dieser schöne klassizistische Bau durch die Deutsche ev.-luth. St. Annen- und St. Petrigemeinde wieder als Gotteshaus genutzt wird. An der Sankt Petrikirche ist das Deutsch-Russische Begegnungszentrum angesiedelt, dass sich nicht nur bei den deutschen, sondern bei allen Bürgern St. Petersburgs hoher Wertschätzung erfreut. Seine Projekte werden anteilig aus dem Hilfenprogramm des Bundesministeriums des Innern gefördert. Besonders begrüße ich, dass dort in der letzten Zeit ein verstärkter Akzent auf die Arbeit mit Jugendlichen gesetzt wird“, so Bundesbeauftragter Koschyk.

Zum Grußwort von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Zur Internetseite des Museums für russlanddeutsche Kultur in Detmold gelangen Sie hier.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 14. Nov 2014
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14 Nov

Koschyk trifft Editor-at Large der südkoreanischen Zeitung JongAng Ilbo, Herrn Young Hie Kim


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Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, hat sich in Berlin mit dem Editor-at Large der südkoreanischen Zeitung JongAng Ilbo, Herrn Young Hie Kim, zu einem Gespräch getroffen.

Dabei berichtete Koschyk über seine jüngste Reise nach Nordkorea und in die Republik Korea. Koschyk ist Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und deutscher Ko-Vorsitzender des bilateralen Deutsch-Koreanischen Forums, das die Regierungen Deutschlands und Koreas 2002 ins Leben gerufen haben und gilt als anerkannter Koreaexperte. Darüber hinaus wurde er von Bundesminister Frank-Walter Steinmeier zum deutschen Ko-Vorsitzenden des „Deutsch-Koreanischen Beratergremiums zu außenpolitischen Fragen der Wiedervereinigung“ ernannt, das sich Ende Oktober in Seoul konstituiert hat.

Auf Einladung des Auswärtigen Amtes und mit Unterstützung von Bundesbeauftragten Koschyk nimmt Herr Young Hie Kim an einem Besuchsprogramm teil, um sich über die deutsche Teilung und die deutsche Wiedervereinigung zu informieren, da er im kommenden Jahr ein Buch hierzu in der Republik Korea veröffentlichen wird. Inhaltlich vorbereitet wurde die Reise vom Goethe Institut. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 14. Nov 2014
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