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Hartmut Koschyk stellt Briefmarke „Caspar David Friedrichs“ vor
4. Januar 2011
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Serie „Deutsche Malerei“ mit Leitmotiv der Romantik

MB-C.D.Friedrich

Staatssekretär Hartmut Koschyk stellt Briefmarke mit Caspar
David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“ vor

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Treffender als mit diesem Bild kann man wohl kaum ausdrücken, was romantische Landschaftsmalerei heißt: Mit dem Motiv „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ würdigt das Bundesministerium der Finanzen den Maler Caspar David Friedrich und setzt zugleich die Serie „Deutsche  Malerei“ fort.  Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, stellte die Briefmarke heute in Bad Schandau der Öffentlichkeit vor.

Ein Album mit Erstdrucken des Sonderpostwertzeichens überreichte der  Parlamentarische Staatssekretär u.a. an Prof. Dr. Roland Wöller, Sächsischer Staatsminister für Kultur, an Michael Geisler, Landrat Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, sowie an MdB Klaus Brähmig, Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz.

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Im Bild von links: Staatssekretär Hartmut Koschyk, der Graphiker Werner-Hans Schmidt, der die Sonderbriefmarke gestaltet hat sowie Klaus Brähmig MdB, Vorsitzender des Tourismusverbandes der Sächsischen Schweiz und Vorsitzender des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages.

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Im Bild von links: Michael Geisler (Landrat Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), der Graphiker Werner-Hans Schmidt, der die Sonderbriefmarke gestaltet hat, Staatssekretär Hartmut Koschyk, Dieter Schröter (Geschäftsführer der Hotelgruppe Schröter) Klaus Brähmig MdB (Vorsitzender des Tourismusverbandes der Sächsischen Schweiz und Vorsitzender des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages) sowie Prof. Dr. Roland Wöller (Sächsischer Staatsminister für Kultur).

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Bild: Eine Torte mit dem Motiv der Sonderbriefmarke wurde kreiert!

Mit der Figur des Wanderers verbindet sich seit alter Zeit der Gedanke der Lebensreise. Die Romantik sah im Wanderer ein Leitmotiv für die immerwährende Suche des Menschen nach Erfüllung. Caspar David Friedrich greift den Gedanken in seinem Bild auf, gibt ihm aber eine radikale Wendung. Sein Wanderer begegnet der Natur als Fremder. Zum einen ist die zentrale Rückenfigur bürgerlich gekleidet, tritt also als der anonyme zeitgenössische Betrachter auf. Zum anderen gehört diese Figur dem eigentlichen Landschaftsraum nicht an: herausgehoben auf dem Gipfel einer Felsenklippe steht sie an einer unüberbrückbaren Grenze. Ein Abgrund trennt sie von der weiten Landschaft vor ihr. Und nur ihrem Blick, den sie stellvertretend für den Betrachter auf die Landschaft richtet, offenbart sich die Unendlichkeit der Natur. Während wir vor dem Bild die Felsenklippe als eine die Sicht behindernde Barriere empfinden und nur Teile der Landschaft sehen, zeigt uns Friedrich mit dem Wanderer das Seherlebnis ein zweites Mal im Bild. Erst durch die Erfahrung der Verlassenheit und der Grenze, das will Friedrich mit seinem Bild ausdrücken, kann der Mensch das Jenseitige, die Unendlichkeit des Göttlichen erkennen.

Die Sonderbriefmarke wurde von dem Grafiker Werner Hans Schmidt aus Frankfurt am Main gestaltet.

Die Marke hat einen Wert von 55 Cent und ist seit dem 3. Januar 2011 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich.

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