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Hübner, Koschyk und Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn Gefrees und Umgebung und gegen Ausbauvariante Z für die B 303
6. Dezember 2012
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Aufgrund der aktuellen Diskussionen um einen Ausbau der B 303 im Bereich des Fichtelgebirges haben sich Landrat Hermann Hübner und der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, mit Vertretern der „Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn Gefrees und Umgebung (BiG)“ getroffen. In einem konstruktiven Gespräch erörterten alle Gesprächsteilnehmer ausführlich die aktuelle Situation und stellen übereinstimmend fest: „Das Projekt ‚B 303 neu‘ sollte nicht mehr in den künftigen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden. Die derzeitig diskutierte Ausbauvariante ‚Z‘ lehnen wir strikt ab!“

von links: Stadtrat Oliver Dietel (Gefrees), Prof. Dr. Christoph Bochinger (Gefrees), Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB, Landrat Hermann Hübner, Bürgermeister Harald Schlegel (Gefrees) und Gert Hartmann (Bad Berneck).

Diese Auffassung begründet sich nach Meinung der Gesprächsteilnehmer wie folgt: Einerseits hat die Fertigstellung der Bundesautobahn 6 Nürnberg-Pilsen-Prag eine deutliche Entlastung des Transitverkehrs durch das Fichtelgebirge gebracht. Andererseits fließen seit der Einführung der Maut auf tschechischen Fernstraßen die Verkehre nun auf anderen Trassen, da die Ausweichrouten für das frühere mautfreie Tschechien entfallen.

Die vier Sprecher der Bürgerinitiative, Prof. Dr. Chistoph Bochinger und der 1. Bürgermeister der Stadt Gefrees, Harald Schlegel, Stadtrat Oliver Dietel (Gefrees) und Stadtrat Gert Hartmann (Bad Berneck), machten deutlich: „Der Rückgang der Verkehrszahlen auf der B 303 dokumentiert, dass es keinerlei Gründe mehr für die Aufnahme einer ‚B 303 neu‘ im künftigen Bundesverkehrswegeplan gibt.“ Auch Landrat Hermann Hübner unterstrich diese Einschätzung und fügte hinzu: „Aus diesem Grund hat sich der Kreisausschuss des Landkreises Bayreuth gegen eine Aufnahme der ‚B 303 neu‘ in den fortzuschreibenden Bundesverkehrswegeplan ausgesprochen und lehnt auch einen Ausbau der B 303 in Form der Variante ‚Z‘ ab.“

Alle Beteiligten waren sich einig, dass Verbesserungen im Bereich der B 303 dort, wo sie zur Verkehrssicherheit und zum Schutz der Anwohner notwendig sind, stattfinden können und müssen. Ein durchgängiger dreistreifiger Ausbau sei jedoch weder machbar noch notwendig.

Staatssekretär Koschyk führte hierzu aus: „Ein bestandsorientierter Ausbau der B 303 bedarf keiner Aufnahme des Projektes in den Bundesverkehrswegeplan. Verbesserungen im Lärmschutz, z. B. im Bereich der Stadt Bad Berneck – etwa durch Verwendung von Flüsterasphalt, wie dies bereits anderen Orts durch die Bayerische Straßenverwaltung geschieht – erfordern keine Aufnahme einer ‚B 303 neu‘ in den Bundesverkehrswegeplan!“

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