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Koschyk: Bericht der Bundesregierung zu § 96 BVFG markiert neuen Impuls zugunsten von Aussiedlern und deutschen Minderheiten
14. Juni 2017
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Bundesbeauftragter Koschyk besucht das Russlanddeutsche Museum in Detmold, das seit 2016 eine Bundesförderung erhält. – Witalis Hagelgans (Vorstandsvorsitzender des Museumsvereins), Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, Olga Albrecht (Verwaltungsleiterin), Kornelius Ens (Museumsdirektor), Nico Wiethof (Sammlungskurator)

Das Bundeskabinett hat heute den von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB, vorgelegten „Bericht der Bundesregierung über Maßnahmen zur Förderung der Kulturarbeit gemäß § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) in den Jahren 2015 und 2016“ beschlossen. Demnach wurden für die Förderung von Archiven, Museen und Bibliotheken, von Wissenschaft und Forschung sowie von Projekten der kulturellen Vermittlung in diesem Zeitraum insgesamt 43,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Für das Jahr 2017 sind diese Mittel um 1 Million Euro erhöht worden.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, begrüßte den Bericht und hob dabei insbesondere hervor, dass die in Deutschland lebenden Aussiedler und Spätaussiedler sowie die deutschen Minderheiten im östlichen Europa deutlich stärkere Berücksichtigung finden.

Bundesbeauftragter Koschyk: „Die vom Bundeskabinett im Februar 2016 verabschiedete Weiterentwicklung der Förderkonzeption nach § 96 Bundesvertriebenengesetz zeigt bereits jetzt erste Erfolge! Das ist ein erfreulicher neuer Impuls zugunsten der Aussiedler in Deutschland und der deutschen Minderheiten im östlichen Europa.“ Zu den Verbesserungen der Weiterentwicklung gehören u.a. die Bundesförderung für das Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold sowie die Schaffung von zusätzlichen Kulturreferentenstellen für die Oberschlesier, die Siebenbürger Sachsen und die Deutschen aus Russland.

Bundesbeauftragter Koschyk zeigte sich auch sehr erfreut darüber, dass die deutschen Minderheiten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie in den Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion in der Vertriebenenkulturarbeit als Träger deutscher Kultur Berücksichtigung finden. Er dankte Kulturstaatsministerin Prof. Grütters für ihre Bereitschaft, im Rahmen der kommenden Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in Europa für einen Informations- und Gedankenaustausch mit den Vertretern deutscher Minderheiten zur Verfügung zu stehen.

Zum Bericht der Kulturstaatsministerin gelangen Sie hier.

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