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Koschyk wieder aktiv in Sachen Franken-Sachsen-Magistrale
2. Februar 2015
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Die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale war erneut Thema bei einem deutsch–tschechischen Eisenbahnsymposium in Marktredwitz und ist dort intensiv mit rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert worden. An den Gesprächen waren Vertreter von Bund, Deutscher Bahn AG, EU-Kommission und den betroffenen Regionen und Kommunen aus Böhmen, Sachsen und Bayern beteiligt – so unter anderem der Vorstand Infrastruktur und Dienstleistungen der Deutschen Bahn AG, Dr. Ing. Volker Kefer, und Cesare Bernabei, Vertreter der EU-Kommission Generaldirektion Verkehr.

Im Nachgang zu diesem Bahnsympsoium hat sich der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk an den Bayerischen Ministeripräsidenten Horst Seehofer MdL, den bayerischen Innen – und Verkehrsminister Joachim Herrmann MdL, den Bundesverkehrsminister Alexader Dobrindt MdB und den Bahnchef Dr. Rüdider Grube gewandt und vehement die zügig Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale mit Abzweig nach Bayreuth eingefordert.

Die angeführten Argumente stellen nach meiner Auffassung genug Gründe dar, die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale in den „vordringlichen Bedarf plus“ aufzunehmen, um rasch die staatsvertraglichen Verpflichtungen einzuhalten.

Koschyk wörtlich: „Sowohl das Potenzial des Güterverkehrs auf der elektrifizierten Franken-Sachsen-Magistrale, die bessere Anbindung für den Personenverkehr Richtung Tschechien, die zu erwartenden Fördermittel der Europäischen Union und damit verbunden der Ausbau des europäischen Kernnetzes, den alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beschlossen haben sowie ein bestehender Staatsvertrag, der von tschechischer Seite bereits gänzlich erfüllt ist, stellen nach meiner Auffassung genug Gründe dar, die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale in den „vordringlichen Bedarf plus“ aufzunehmen, um rasch die staatsvertraglichen Verpflichtungen einzuhalten.

Nach meiner Auffassung wird das große Güterverkehrspotenzial zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik auf der Franken-Sachsen-Magistrale bei weitem nicht ausreichend abgebildet. Ebenso wird missachtet, dass seit 20 Jahren ein Staatsvertrag zur Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Nürnberg – Prag besteht. Die tschechischen Partner haben ihren Teil der Vereinbarung mit der Modernisierung bereits 2012 erfüllt. Die tschechische Staatsregierung erwartet nun von der deutschen Seite zurecht die Einhaltung des Vertrages.

Es ist daher gerade im Hinblick auf einen bestehenden Staatsvertrag nun die Pflicht der politisch Verantwortlichen in Bund und Land, gegenüber der Deutschen Bahn AG den Druck zu erhöhen, damit diese ihre Blockadehaltung aufgibt

Es ist daher gerade im Hinblick auf einen bestehenden Staatsvertrag nun die Pflicht der politisch Verantwortlichen in Bund und Land, gegenüber der Deutschen Bahn AG den Druck zu erhöhen, damit diese ihre Blockadehaltung aufgibt und auf Grund der gewichtigen Argumente, die für eine Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale mit Abzweig nach Bayreuth, sprechen, diese nunmehr zeitnah realisiert wird.“

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