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Traditionelles Konzert der Goldkronacher Chöre in der Stadtkirche erbrachte 1050 Euro für Kinderkrankenhaus in Mukatschewo in der Ukraine
18. Juli 2022
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Der Posaunenchor Goldkronach, das Kinderensemble 2.0, der Kirchenchor Nemmersdorf, der Männergesangverein Nemmersdorf, der Gesangverein Goldkronach und der Kirchenchor Goldkronach boten erstmals nach 2019 in der Goldkronacher Stadtkirche wieder das traditionelle Sommerkonzert an.

Erstmals seit 2019 konnte das seit über 10 Jahren auf Initiative des Alexander von Humboldt – Kulturforums stattfindende Konzert aller Chöre in der Stadt Goldkronach wieder in der Evangelischen Stadtkirche durchgeführt werden.

Pfarrer Hans-Georg Taxis freute sich daher sehr, dass auch nach der Corona-Zwangspause wieder der Männergesangverein Nemmersdorf, der Kirchenchor Nemmersdorf, der Gesangverein Goldkronach, der Kirchenchor Goldkronach, der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde sowie das Kinderensemble 2.0 ein abwechslungsreiches Konzertprogramm vorbereitet hatten und die Stadtkirche bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Den Konzertauftakt bildete das Kinderensemble unter Leitung von Marlies Birner, das mit schwungvollen Kinderliedern, aber auch dem Eichendorff-Lied „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, das Publikum begeisterte.

Der Kirchenchor Nemmersdorf unter Leitung von Theresia Birner wartete mit einer fröhlichen Chorinterpretation der „Kleinen Nachtmusik“ nach Wolfgang Amadeus Mozart und sehr schönen Musical-Stücken auf.

Der Männergesangverein Nemmersdorf, ebenfalls von Theresia Birner geleitet, bot Lied-Klassiker wie „Über sieben Brücken musst du gehen“ und „Über den Wolken“ dar, welche das Publikum begeistert mit summte.

Auch der Gesangverein Goldkronach brachte unter der Leitung von Paul Hofmann ein buntes Potpourri bekannter Musicalmelodien wie „Memory“ oder „Sing mit mir“ zu Gehör.

Im Mittelpunkt des Auftritts des Kirchenchores Goldkronach standen geistliche Lieder wie „Gott will unser Vater sein“ nach einer Melodie von Elton John, die von Paul Hofmann dirigiert wurden.

Die Liederbeiträge der auftretenden Chöre wurden vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Goldkronach umrahmt, wobei dessen Leiter Paul Hofmann für eine gute Mischung aus weltlichen und geistlichen Kompositionen gesorgt hatte.

Wie bei den früheren Konzerten hatte die Freiwillige Feuerwehr Goldkronach wieder vor der Stadtkirche Getränke und kleine Speisen angeboten, die von den Besucherinnen und Besuchern gerne angenommen wurden.

Der Vorsitzende des Humboldt-Kulturforums, Hartmut Koschyk, dankte zum Abschluss des Konzertes allen Mitwirkenden für ihre großartigen Darbietungen und bat gemeinsam mit Goldkronachs 1. Bürgermeister Holger Bär um Spenden für das Kinderkrankenhaus in Mukatschewo in der Ukraine. Koschyk berichtete von seinem Besuch dort im Rahmen der „Humanitären Brücke Oberfranken – Transkarpatien“ und beschrieb eindringlich die angespannte Situation aufgrund der großen Zahl von Kriegsflüchtlingen aus der ganzen Ukraine in Transkarpatien. Gemeinsam mit Bürgermeister Holger Bär und Chorleiterin Marlies Birner konnte Koschyk ein Spendenergebnis von 1050 Euro für das Kinderkrankenhaus in Mukatschewo feststellen.

Goldkronachs 1. Bürgermeister Holger Bär, Humboldt-Kulturforums-Vorsitzender Hartmut Koschyk und Kinderensemble-Chorleiterin Marlies Birner freuten sich über den Spendenerlös von 1050 Euro für das Kinderkrankenhaus in Mukatschewo in der Ukraine

Das Konzert klang mit dem von allen Chören gemeinsam gesungenen Lied „Neigen sich die Stunden“ aus, wobei viele Besucherinnen und Besucher anschließend bei Speis und Trank der Feuerwehr Goldkronach vor der Evangelischen Stadtkirche verweilten.

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Sebastian Machnitzke

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