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Bundesbeauftragter empfängt Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen im Bundesministerium des Innern / Informationsaustauch und Jahresplanungsgespräch
29. Januar 2016
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Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit mit LDU-Vorsitzendem Heinek, der Leiterin der LDU-Geschäftsstelle, Dr. Gutai, der Bildungsreferentin Sax, der Kulturreferentin Pfiszterer und der zuständige Referatsleiterin im BMI, Frau Müller

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, hat den Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LDU), Otto Heinek, im Bundesministerium des Inneren zu einem Meinungs- und Informationsaustausch getroffen.

Vorsitzender Heinek wurde von der Leiterin der LDU-Geschäftsstelle, Dr. Gutai, Bildungsreferentin Sax und Kulturreferentin Pfiszterer begleitet. Seitens BMI hat die für die deutsche Minderheit in Ungarn zuständige Referatsleiterin Müller teilgenommen.

Koschyk hatte Ungarn anlässlich der zentralen staatlichen Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Vertreibung der Ungarndeutschen am 19. Januar 2016 besucht und auch an der Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung in Wudersch/Budaörs teilgenommen.

Die Pressemitteilung mit Redebeiträgen finden Sie hier.

Mit dem ungarischen Minister für Humanressourcen, Zoltán Balog, hatte Bundesbeauftragter Koschyk bei seinem Besuch in Ungarn eine Intensivierung der Deutsch-Ungarischen Zusammenarbeit für die Belange der deutschen Minderheit in Ungarn und jährliche Begegnungen, die abwechselnd in Deutschland und Ungarn stattfinden sollen, vereinbart. Thematisiert wurde auch die seitens der LDU geplante Grundsanierung des Jugendlagers in Városlőd.

Das Ferienlager Városlőd befindet sich im Iglauerpark (http://www.iglauerpark.hu/) und erhielt Anfang/Mitte der 1990-er Jahre für die Errichtung eine BMI – Förderung. Im Park befinden sich – mittlerweile in die Jahre gekommene – 10 Holzhäuser im Alpen-Stil, 10 kleine Holzbungalows ohne Sanitäranlage und eine alte Villa mit einigen Gästezimmern für insgesamt 15 Personen. Die LDU hat für die Sanierung einen Projektvorschlag erarbeitet.

Heinek unterrichtete Koschyk darüber, dass die ungarische Regierung erfreulicherweise eine Finanzierungsbeteiligung zugesichert hat. Mit BMI hat die LDU die Sanierung im Jahresplanungsgespräch, das am Vortrag stattgefunden hat, erörtert. Die Sanierung soll im Jahr 2017 abgeschlossen werden.

Im Weiteren war zwischen Bundesbeauftragtem Koschyk und den Vertretern der LDU die im Sommer dieses Jahres bevorstehende Eröffnung des deutschen Theaters in Seksard/Szekszárd wichtiges Thema.

Bundesbeauftragter Koschyk sprach sich für eine Vernetzung und Professionalisierung der deutschen Theater der deutschen Minderheiten aus und wird, sofern möglich, gerne an den Eröffnungsfeierlichkeiten teilnehmen. Das ungarische Theater- und Schauspielwesen hat eine große Bedeutung und großes Potential für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, betonte Bundesbeauftragter Koschyk.

Heinek verwies in diesem Zusammenhang auf das Vorhaben der LDU, bestehende Netzwerke zwischen den Angehörigen der deutschen Minderheit im Land, aber auch mit den Nachbarländern, zu intensivieren oder neu aufzubauen.

Zur Internetseite der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen gelangen Sie hier.

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