Für Deutschland International
Bundesbeauftragter Koschyk leitet diese Woche zwei Regierungskommissionen mit Kirgisistan und Usbekistan
2. September 2015
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Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, wird diese Woche in Berlin die deutsch-kirgisische (2. September) und die deutsch-usbekische (4. September) Regierungskommission für die Angelegenheiten der deutschen Minderheiten in den jeweiligen Staaten leiten. Er teilt sich den Vorsitz gleichberechtigt mit dem kirgisischen Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Erines Otorbaev, bzw. mit dem usbekischen Vize-Innenminister Bachodir Kurbanov. An den Beratungen nehmen auch Vertreter der Selbstorganisationen der deutschen Minderheiten sowie deren Jugendorganisationen teil.

Einen wichtigen Schwerpunkt der Beratungen mit den usbekischen Vertretern bildet die Arbeit des Kulturzentrums der Deutschen Usbekistans „Wiedergeburt“, die im Republikanischen Internationalen Kulturzentrum in Taschkent neben den Vertretungen vieler anderer nationaler Minderheiten in Usbekistan eine Heimstatt gefunden hat, sowie der im Lande von der „Wiedergeburt“ getragenen Sozialstationen. Inhalt der Verhandlungen mit der kirgisischen Delegation ist u.a. das Deutsch-Kirgisische Haus in der Hauptstadt Bischkek als Zentrum der Selbstorganisation der deutschen Minderheit sowie die für Sozialstationen in Bischkek, Sokuluk und Tokmok, in denen gefördert vom Bundesministerium des Innern Bedürftige der deutschen Minderheit, aber auch aus den Reihen der übrigen Nationalitäten, v.a. medizinische Unterstützung erhalten.

Zwischen der Bundesrepublik Deutschen und der Republik Usbekistan bzw. der Kirgisischen Republik wurde 1993 jeweils ein Abkommen über die Einrichtung von bilateralen Regierungskommissionen für die Angelegenheiten der in diesen Ländern lebenden Deutschen geschlossen. Den deutschen Ko-Vorsitz dieser in der Regel jährlich tagenden Regierungskommission hält qua Amt der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten inne.

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