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Koschyk trifft Mohammad Darawshe, Richard von Weizäcker Fellow der Robert-Bosch-Stiftung / Meinungs- und Informationsaustausch zum gesellschaftlichen Zusammenleben
10. Mai 2016
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Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit Mohammad Darawshe, der als Richard von Weizäcker Fellow einen mehrmonatigen Aufenthalt an der Robert Bosch Acadamy in Berlin wahrnimmt

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, hat Mohammad Darawshe, der als Richard von Weizäcker Fellow einen mehrmonatigen Aufenthalt an der Robert Bosch Acadamy in Berlin, wahrnimmt, im Bundesministerium des Innern getroffen.

Im Vordergrund des Gesprächs stand das gesellschaftliche Zusammenleben von Mehrheits- und Minderheitsbevölkerung im allgemeinen Sinne. Bundesbeauftragter Koschyk berichtete Darawshe von seiner Arbeit als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und seinen durchaus positiven Erfahrungen, die sich zwischen der Mehrheits- und Minderheitsbevölkerung in Deutschland durch die vier anerkannten autochthonen Minderheiten und die Sprechergruppe der Niederdeutschen ergeben.

Koschyk verwies auch auf die positive Entwicklung der länderübergreifenden Zusammenarbeit in Minderheitenfragen z.B. zwischen Deutschland und Dänemark aber auch zwischen Deutschland und den Staaten Mittel- und Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion. Sowohl die deutschen Minderheiten in Europa und der ehemaligen Sowjetunion als auch die nationalen Minderheiten in Deutschland würden sich konstruktiv und nachhaltig in das politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben einbringen.

Mohammad Darawshe ist ein führender Experte für jüdisch-arabische Beziehungen in Israel. Seit 2014 ist er Director of Planning, Equality and Shared Society bei Givat Haviva. Er ist außerdem Mitglied der Drei-Sektoren Gespräche und des Strategischen Planungsteams der Behörde für wirtschaftliche Entwicklung im arabischen Sektor im Büro des Ministerpräsidenten.

Koschyk und Darawshe waren sich einig, dass ein gutes Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen ganz wesentlich von der wechselseitigen Akzeptanz von Minderheits- und Mehrheitsbevölkerung abhängt.

Informationen zum Richard von Weizsäcker Fellowship finden Sie hier

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