Für Deutschland International
Koschyk und Krings zu politischen Gesprächen in Warschau
29. April 2016
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Bundesbeauftragter Koschyk und Parlamentarischer Staatssekretär Krings bei der Diskussionsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema „Europas Krisen – Scheitern oder neue Chancen eines christdemokratischen Projekts?“ 

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Günter Krings, haben sich am Donnerstag, den 28. April 2016, zu politischen Gesprächen in Warschau aufgehalten.

Koschyk und Krings waren zu Gast bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen und haben in Warschau bei einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Europas Krisen – Scheitern oder neue Chancen eines christdemokratischen Projekts?“ teilgenommen. Bundesbeauftragter Koschyk verwies in seinen Ausführungen auf ein Zitat Frank-Walter Steinmeiers, der das deutsch-polnische Verhältnis jüngst als „Verantwortungsgemeinschaft“ bezeichnete. Laut Koschyk müsse man sich auf die Frage fokussieren, weshalb das Projekt „Europa“ auf keinen Fall scheitern darf. Dabei müsse man vor allem den immateriellen Dingen, wie Solidarität und gegenseitigem Vertrauen, mehr Bedeutung beimessen. Europa dürfe innerhalb des internationalen Systems seine Stimme und sein Gewicht nicht verlieren.

Einen Bericht zur Diskussionsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau finden Sie hier.

Gemeinsam mit dem deutschen Botschafter in Polen, Rolf Nikel, trafen Koschyk und Krings den 1. Vizeminister Jan Dziedziczak, um über die Fortsetzung des „Runden Tischs zu Fragen der Förderung der deutschen Minderheit in Polen und der polnischstämmigen Bürger und Polen in Deutschland“ zu sprechen.

Das polnische Außenministerium berichtete hierüber wie folgt:

Treffen des Vizeministers Jan Dziedziczak mit der Delegation des deutschen Innenministeriums
Staatssekretär Jan Dziedziczak hat sich mit einer Delegation des Innenministeriums der Bundesrepublik Deutschland, u.a. mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Günther Krings und dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und Nationalen Minderheiten Harmut Koschyk getroffen. Während des Treffens haben sich die beiden Seiten über die Inhalte der Gespräche im Format des Runden Tisches ausgetauscht. In diesem Format besprechen die Regierungen Polens und Deutschlands, unter Teilnahme von Vertretern der deutschen Minderheit in Polen und der polnischen Gemeinschaft in Deutschland, die Situation beider Bevölkerungsgruppen im jeweils anderen Land. Vizeminister Dziedziczak hat darauf hingewiesen, dass die polnische Regierung großen Wert auf die Anliegen der polnischen Gemeinschaft in Deutschland legt, was sich bei den deutsch-polnischen Gesprächen auf allen Ebenen widerspiegelt. „Als vorrangig betrachtet die polnische Seite die Verbesserung des Angebots und der Bedingungen des Unterrichts der polnischen Sprache als Muttersprache“ – betonte der Vizeminister– „Die Fortschritte in diesen Bereich sind besonders relevant im Kontext des 25. Jubiläums des deutsch-polnischen Abkommens über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“. Der Staatssekretär hat dabei das umfassende Engagement der polnischen Regierung hinsichtlich der Förderung des Unterrichts der deutschen Sprache als Minderheitssprache im polnischen Schulsystem hervorgehoben.

Spotkanie wiceministra Jana Dziedziczaka z delegacją niemieckiego MSW
Sekretarz stanu Jan Dziedziczak spotkał się z delegacją Ministerstwa Spraw Wewnętrznych RFN, m.in. Sekretarzem Stanu Günterem Kringsem i Pełnomocnikiem Rządu RFN ds. Wysiedleńców i Mniejszości Narodowych Harmutem Koschykiem. Podczas spotkania strony polska i niemiecka podzieliły się uwagami dotyczącymi rozmów w formacie Okrągłego Stołu. W tym formacie rządy Polski i Niemiec, z udziałem przedstawicieli obu grup, omawiają sytuację polskiej społeczności w Niemczech oraz mniejszości niemieckiej w Polsce. Wiceminister Dziedziczak zwrócił uwagę, że polski rząd przywiązuje dużą wagę do kwestii dotyczących Polonii, co znajduje odzwierciedlenie w polsko-niemieckich rozmowach dwustronnych na wszystkich szczeblach. – Strona polska priorytetowo traktuje zwiększenie oferty i poprawę warunków nauczania języka polskiego jako ojczystego w Niemczech – zaznaczył wiceszef MSZ. – Postęp w tym obszarze jest szczególnie istotny w kontekście 25-lecia polsko-niemieckiego Traktatu o dobrym sąsiedztwie i przyjaznej współpracy – dodał. Zaznaczył przy tym daleko idące zaangażowanie rządu polskiego na rzecz wspierania nauki języka niemieckiego jako języka mniejszości w polskim systemie edukacji.

Zum Abschluss der politischen Gespräche in Warschau trafen Koschyk und Krings auch den Vorsitzenden des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG), Bernard Gaida und den Ko-Vorsitzenden der „Gemeinsamen Kommission der Regierung und der Minderheiten“ und Vorsitzenden der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien, Rafał Bartek sowie mit Abgeordneten des Sejms zusammen, um sich über die aktuellen Anliegen der deutschen Minderheit und die Lage der nationalen Minderheiten in Polen zu informieren. Dabei berichteten die Vertreter der deutschen Minderheit ausführlich über den Empfang von Vertretern der nationalen Minderheiten durch den polnischen Staatspräsidenten Andrzej Duda und die dabei geführten Gespräche.

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