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Bundesbeauftragter Koschyk und russlanddeutscher MdB Zertik bei der Assemblee der Völker Kasachstans
27. April 2015
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Die Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk und Heinrich Zertik im Gespräch mit Abgeordneten des Kasachischen Parlaments, dem auch Vertreter der Deutschen Minderheit angehören

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB hat gemeinsam mit dem aus Kasachstan stammenden russlanddeutschen Bundestagsabgeordneten Heinrich Zertik an der diesjährigen Sitzung der Assemblee der Völker Kasachstans teilgenommen. Die Einladung hierzu wurde an beide Politiker während ihres Besuches in der kasachischen Hauptstadt Astana im Februar dieses Jahres ausgesprochen, als Koschyk und Zertik die Assemblee der Völker Kasachstans besucht und mit deren Vizevorsitzenden Yeraly Tugzhanov zusammengetroffen sind. Bereits bei dieser Begegnung hatte Vizepräsident Tugzhanov den aus Kasachstan stammenden Bundestagsabgeordneten Heinrich Zertik eingeladen, bei der Vollversammlung der Assemblee der Völker Kasachstans ein Grußwort zu sprechen.

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Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew folgt ebenso aufmerksam wie erfreut dem Grußwort von Heinrich Zertik vor der Assemblee der Völker Kasachstans

Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew folgt ebenso aufmerksam wie erfreut dem Grußwort von Heinrich Zertik vor der Assemblee der Völker Kasachstans

Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew folgt ebenso aufmerksam wie erfreut dem Grußwort von Heinrich Zertik vor der Assemblee der Völker Kasachstans

Die Assemblee der Völker Kasachstans bietet den 130 im Land anerkannten Minderheiten die Möglichkeit zur Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben und wählt neun der 107 Abgeordneten des kasachischen Unterhauses (Mashilis). Die Assemblee wurde auf Initiative des kasachischen Präsidenten Nasarbajew 1995 ins Leben gerufen, der selbst Vorsitzender dieses Verfassungsorgans ist und auch die diesjährige Vollversammlung leitete.

Auch Vertreter der Jugendorganisation der Deutschen Minderheit Kasachstans nahmen an der Jubiläumssitzung der Assemblee der Völker Kasachstans teil

Auch Vertreter der Jugendorganisation der Deutschen Minderheit Kasachstans nahmen an der Jubiläumssitzung der Assemblee der Völker Kasachstans teil

Der Assemblee der Völker Kasachstans gehören auch alle Regionalvorsitzenden der Deutschen Minderheit sowie deren Landesvorsitzender Alexander Dederer und der Vorsitzende der Jugendorganisation Ruben Bachmann sowie die russlanddeutschen Parlamentsabgeordneten Jegor Kappel und Olga Kilenko an.

Hartmut Koschyk im Gespräch mit dem über 90-jährigen Leo Schick, der von Anbeginn an als Vertreter der Deutschen Minderheit der Assemblee der Völker Kasachstans angehört zusammen mit der Vorsitzenden der Deutschen Minderheit in Kokschetau, Swetlana Korneeva und dem Vorsitzenden der Jugendorganisation der Deutschen Minderheit in Kasachstan, Ruben Bachmann. Für sein Engagement in der Assemblee der Völker Kasachstans wurde Leo Schick von Präsident Narsabajew bei der Jubiläumssitzung in Astana besonders ausgezeichnet.

Hartmut Koschyk im Gespräch mit dem über 90-jährigen Leo Schick, der von Anbeginn an als Vertreter der Deutschen Minderheit der Assemblee der Völker Kasachstans angehört zusammen mit der Vorsitzenden der Deutschen Minderheit in Kokschetau, Swetlana Korneeva und dem Vorsitzenden der Jugendorganisation der Deutschen Minderheit in Kasachstan, Ruben Bachmann. Für sein Engagement in der Assemblee der Völker Kasachstans wurde Leo Schick von Präsident Narsabajew bei der Jubiläumssitzung in Astana besonders ausgezeichnet.

Einer der Pioniere der Selbstorganisation der Deutschen Minderheit, der über 90-jährige Leo Schick, wurde von Präsident Narsabajew für seine engagierte Mitarbeit in der Assemblee der Völker Kasachstans bei der diesjährigen Sitzung ausgezeichnet. Präsident Nasarbajew würdigte in seiner Ansprache vor der Assemblee der Völker Kasachstans auch das soziale Engagement der Deutschen Minderheit in Kasachstan, das u. a. in den von der Bundesregierung geförderten Sozialstationen zum Ausdruck kommt. Heinrich Zertik betonte in seinem Grußwort vor den Mitgliedern der Assemblee der Völker Kasachstans die Brückenfunktion sowohl der in Kasachstan lebenden als auch der in die Bundesrepublik Deutschland ausgesiedelten Russlanddeutschen.

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB und Heinrich Zertik  MdB mit Vertretern der Deutschen Minderheit in Kasachstan mit ihrem Vorsitzenden Alexander Dederer

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB und Heinrich Zertik MdB mit Vertretern der Deutschen Minderheit in Kasachstan mit ihrem Vorsitzenden Alexander Dederer

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, Kuanysh Asylov, Vorsitzender des Komitees für Entwicklung der Sprachen und gesellschaftlichen Arbeit des kasachischen Ministeriums für Kultur und Sport, MdB Heinrich Zertik

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, Kuanysh Asylov, Vorsitzender des Komitees für Entwicklung der Sprachen und gesellschaftlichen Arbeit des kasachischen Ministeriums für Kultur und Sport, MdB Heinrich Zertik

Bundesbeauftragter Koschyk und MdB Zertik mit einem Vertreter der kirgisischen Minderheit Kasachstans

Bundesbeauftragter Koschyk und MdB Zertik mit einem Vertreter der kirgisischen Minderheit Kasachstans

Ihre Teilnahme an der Vollversammlung der Assemblee der Völker Kasachstans nutzen Koschyk und Zertik auch für Gespräche mit Vertretern der Deutschen Minderheit, Mitgliedern des Kasachischen Parlaments sowie der Kasachischen Regierung. Diese Gespräche dienten auch der Vorbereitung der diesjährigen Sitzung der jährlich tagenden Deutsch-Kasachischen Regierungskommission bezüglich der Angelegenheiten der Deutschen Minderheit, die im Oktober dieses Jahres in Kasachstan tagen wird.

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk und MdB Heinrich Zertik im Gespräch mit dem Erzbischof der Erzdiözese Astana, Tomasz Bernhard Peta, der aus der Woiwodschaft Kujawien in Pommern stammt.

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk und MdB Heinrich Zertik im Gespräch mit dem Erzbischof der Erzdiözese Astana, Tomasz Bernhard Peta, der aus der Woiwodschaft Kujawien in Pommern stammt.

Am Rande der Vollversammlung der Assemblee der Völker Kasachstans führten Koschyk und Zertik auch einen Meinungsaustausch mit dem Erzbischof der Katholischen Erzdiözese Astana, Tomasz Bernhard Peta, der aus der Woiwodschaft Kujawien in Pommern stammt. Der Weihbischof der Erzdiözese Astana, Athanasius Schneider, entstammt einer russlanddeutschen Familie, die in den Ural verschleppt wurde. Weihbischof Schneider selbst wurde 1961 in Kirgisien geboren und siedelte mit seiner Familie 1973 nach Deutschland aus. Er wählte dann die Berufung als Ordenspriester, studierte in Brasilien Theologie und Philosophie. Nach einem weiteren Studium und der Dissertation in Rom entschied er sich für eine Rückkehr nach Kasachstan, wo er das Priesterseminar in Karaganda leitete. 2006 wurde Schneider von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof ernannt.

Ein künstlerischer Beitrag der Kulturgala zum Abschluss der Jubiläumssitzung der Assemble der Völker Kasachstans war der Deportation der Russlanddeutschen in die kasachische Steppe gewidmet

Ein künstlerischer Beitrag der Kulturgala zum Abschluss der Jubiläumssitzung der Assemble der Völker Kasachstans war der Deportation der Russlanddeutschen in die kasachische Steppe gewidmet

Der Auftritt der koreanischen Minderheit in Kasachstan bei der Kulturgala zum Abschluss der 20. Sitzung der Assemblee Völker Kasachstans

Der Auftritt der koreanischen Minderheit in Kasachstan bei der Kulturgala zum Abschluss der 20. Sitzung der Assemblee Völker Kasachstans

Zum Abschluss der Vollversammlung der Assemblee der Völker Kasachstans fand eine beeindruckende Kulturgala statt, bei der ein künstlerischer Beitrag eindrucksvoll an das Deportationsschicksal der Russlanddeutschen erinnerte.

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB hat gemeinsam mit MdB Heinrich Zertik in Akmol in der Nähe von Astana den russlanddeutschen Unternehmer Alexander Lorenz gemeinsam mit seinem kasachischen Partner Maxim Bozhko getroffen. An dem Besuch nahm auch der Vorsitzenden der Deutschen Minderheit in Kasachstan, Alexander Dederer, teil.

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB hat gemeinsam mit MdB Heinrich Zertik in Akmol in der Nähe von Astana den russlanddeutschen Unternehmer Alexander Lorenz gemeinsam mit seinem kasachischen Partner Maxim Bozhko getroffen. An dem Besuch nahm auch der Vorsitzenden der Deutschen Minderheit in Kasachstan, Alexander Dederer, teil.

Neben ihrer Teilnahme an der Assemblee der Völker Kasachstans trafen Koschyk und Zertik bei ihrem Kasachstan-Aufenthalt auch mit dem russlanddeutschen Unternehmer Alexander Lorenz zusammen, der 1995 aus Kasachstan in die Bundesrepublik Deutschland ausgesiedelt ist. Dort wählte Lorenz alsbald die unternehmerische Selbstständigkeit, aus der heraus er seit 2006 mit einem kasachischen Partner in Kasachstan sehr erfolgreich tätig ist. Lorenz hat in beträchtlichem Umfang in 11 Agrarunternehmen verschiedener Art in Kasachstan investiert. Koschyk und Zertik besuchten Lorenz in einem seiner Unternehmen in Akmol (ehemals Malinowka) in der Nähe von Astana. Dort befand sich eine sehr erfolgreiche Landwirtschaftskolchose, die zu sowjetischen Zeiten von dem russlanddeutschen Agrarfachmann Scharf geleitet wurde, der auch Mitglied des Obersten Sowjet war. Scharf ergriff bereits in den 80er Jahren die Initiative, im damaligen Malinowka eine Gedenkstätte einzurichten, die an das Leid stalinistischer Deportationsopfer, darunter zahlreiche Russlanddeutsche, in einem Straflager in Malinowka erinnerte. Daraus entwickelte sich im heutigen Akmol ein eindrucksvolles Museum.

Hartmut Koschyk und Heinrich Zertik im Gespräch mit kasachischen und russlanddeutschen Mitarbeitern in dem Unternehmen von Alexander Lorenz in Akmol

Hartmut Koschyk und Heinrich Zertik im Gespräch mit kasachischen und russlanddeutschen Mitarbeitern in dem Unternehmen von Alexander Lorenz in Akmol

Koschyk und Zertik zeigten sich beeindruckt von dem unternehmerischen Engagement des russlanddeutschen Alexander Lorenz, vor allem auch von seinem sozialen und gesellschaftlichen Engagement in Kasachstan.

Die “Pyramide des Friedens und der Eintracht” in der kasachischen Hauptstadt Astana wurde vom  Architekturbüro Foster + Partners entworfen, das von Sir Norman Foster gegründet wurde, zu dessen berühmtesten Aufträgen die Neugestaltung des Berliner Reichstags zählt. Es ist der Tagungsort der Assemblee der Völker Kasachstans.

Die “Pyramide des Friedens und der Eintracht” in der kasachischen Hauptstadt Astana wurde vom Architekturbüro Foster + Partners entworfen, das von Sir Norman Foster gegründet wurde, zu dessen berühmtesten Aufträgen die Neugestaltung des Berliner Reichstags zählt. Es ist der Tagungsort der Assemblee der Völker Kasachstans.

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