International
Koschyk trifft Präsidentin der der Dachorganisation der amerikanischen „Samstagsschulen“
1. Juni 2017
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Die stellv. Leiterin des Referats „Förderung von Deutsch als Fremdsprache“ (AA), Frau Heike Jantsch, Frau Sigrid C. Belluz , Frau Heidemarie Tirey Ph.D., die Präsidentin der German Language School Conference, der Dachorganisation der amerikanischen „Samstagsschulen“, Frau Dr. Renate von Ludanyi und Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, ist in Berlin mit der Präsidentin der German Language School Conference, der Dachorganisation der amerikanischen „Samstagsschulen“, Frau Dr. Renate von Ludanyi, zusammengetroffen. An dem Gespräch nahmen neben Frau Heidemarie Tirey Ph.D. und Frau Sigrid C. Belluz von der German Language School Conference, auch seitens des Auswärtigen Amtes die stellv. Leiterin des Referats „Förderung von Deutsch als Fremdsprache“, Frau Heike Jantsch, teil.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Fragen im Zusammenhang mit den deutschen Sprachdiplomprüfungen in den USA, wie beispielsweise die Verlegung des Prüfungstermins für Sprachdiplome von Samstag auf einen Werktag unter der Woche sowie die oftmals lange Dauer, die bis zur Ausfertigung der Sprachzertifikate verstreicht. Gemeinsam war man sich einig, dass die Prüfungstermine den Samstagsschulen langfristig im Voraus bekannt sein müssen, um die Teilnahme der Samstagsschüler an einem Prüfungstermin an einem Werktag unter der Woche zu gewährleisten. Des Weiteren informierte Referatsleiterin Jantsch darüber, dass die aus dem Jahr 2004 stammende Richtlinie zur Bezuschussung der Sprachschulen gegenwärtig überarbeitet wird und man tauchte sich über Möglichkeiten einer nachhaltigen Förderung aus, um die Arbeit der German Language School Conference sicherzustellen.

Seit über 30 Jahren leisten die in der German Language School Conference (GLSC) organisierten Samstagsschulen einen herausragenden Beitrag Vorschaudie Deutsche Sprache und Kultur zu erhalten, aber auch das Interesse an der deutschen Sprache und Kultur im Ausland nachhaltig fördern. Sprach-/Samstagsschulen sind eine typisch amerikanische Einrichtung. Es gibt sie für die meisten Immigrantensprachen in diesem Land. Sie sind eine Antwort auf die Bedürfnisse von Identitäts-, Sprach- und Kulturerhalt nicht nur von langansässigen Einwanderern, sondern zunehmend auch von Personen, die im Zuge des globalen Arbeitsmarktes ihren Wohnsitz in den USA gefunden haben.

Zur Internetseite der German Language School Conference mit weiterführenden Informationen gelangen Sie hier.

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