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Koschyk: Wallfahrtsort Maria Radna von hoher Bedeutung und Ausstrahlung
1. September 2016
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Die in neuem Glanz erstrahlte Wallfahrtskirche Maria Radna im Banat/Rumänien.

Im Rahmen seiner Teilnahme an dem Symposium „Das Banat im Blick: Wandel – Erinnerung – Identität““ in Temeswar hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB auf Einladung des Temeswarer Diözesan-Bischofs Martin Roos erneut den bekannten Wallfahrtsort Maria Radna besucht.

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Bundesbeauftragter Koschyk im Gespräch mit Bischof Roos.

Koschyk hatte den Gnadenort bereits in der Restaurierungsphase besucht und an den Feierlichkeiten zum Abschluss der Sanierung im vergangenen Jahr teilgenommen.

Neben der Wallfahrts-Basilika besichtigte Koschyk die im ehemaligen Franziskaner-Kloster präsentierte umfangreiche Dauer-Ausstellung, die in Rumänisch, Deutsch, Ungarisch und Englisch die Geschichte des Franziskaner-Ordens, die Entstehung der Wallfahrts-Basilika und die Geschichte der Wallfahrt zum Gnadenbild von Maria Radna mit sehr ansprechend gestalteten Schautafeln und eindrucksvollen Exponaten darstellt.

Auch von dem modern gestalteten Informationszentrum der Wallfahrtsstätte zeigte sich Koschyk sehr beeindruckt.

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Bischof Martin Roos von der Diözese Temeswar, in der Maria Radna liegt. Bischof Roos hatte maßgeblich die Sanierung der berühmten Wallfahrtsstätte bewirkt.

Mit Diözesan-Bischof Roos, dessen engsten Mitarbeitern, Vertretern des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, des Deutschen Konsulats Temeswar und der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland erörterte Koschyk Chancen und Möglichkeiten der Umfeld-Entwicklung des Wallfahrtsortes.

Koschyk sieht in Maria Radna einen Leuchtturm europäischer Kulturgeschichte mit hoher Bedeutung und Ausstrahlung weit über das Banat hinaus. Gerade im Hinblick auf die Tradition ethnischer und religiöser Vielfalt im Banat könne Maria Radna auch ein wichtiger Symbol- und Begegnungsort für ein friedliches, von Achtung und Toleranz bestimmtes europäisches Zusammenleben werden.

Im Rahmen des viel  beachteten Symposiums in Temeswar, das von der Deutschen Gesellschaft, der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Demokratischen Forum der Deutschen im Banat und der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland veranstaltet wurde, besichtigte Koschyk auch zwei Ausstellungen in der Katholischen Kathedrale in Temeswar und der Bastei der Stadt, in der an die Befreiung Temeswars vor 300 Jahren von der Herrschaft des Osmanischen Reiches und an die danach einsetzende Entwicklung der Stadt erinnert wird.

Zum Redebeitrag von Bundesbeauftragtem Koschyk gelangen Sie HIER.

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Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk im Gespräch mit dem Abgeordneten der Deutschen Minderheit im Rumänischen Parlament Ovidiu Gant, dem geschäftsführenden Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft Dr. Andreas Apelt und dem Deutschen Vizekonsul in Temeswar, Frank Ufken

Zum Abschluss seines Besuches in Temeswar traf Koschyk auch mit dem Abgeordneten der Deutschen Minderheit im Rumänischen Parlament, Ovidiu Gant zusammen, mit dem er die aktuelle Situation der Deutschen Minderheit in Rumänien und die allgemeine politische Lage des Landes erörterte.

Zur Berichterstattung der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien gelangen Sie HIER.

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